29. Januar 2021
Florian Schwab

Offene Aussengrenzen und Lockdown vertragen sich nicht. Die Lösung liegt in der Öffnung der Läden, nicht in der Schliessung der Grenzen

Als der Bundesrat den zweiten Lockdown verfügte, haben vor allem SVP-Politiker harte Einreisebeschränkungen verlangt. Die Parteipräsidenten sind auf diese Linie eingeschwenkt und haben den Bundesrat brieflich zu strengeren Kontrollen an der Grenze aufgefordert. Der Bundesrat hat die Kritik erhört und verlangt in Zukunft von allen einreisenden Flugpassagieren einen negativen PCR-Test.
In einem Punkt haben die Befürworter von Grenzkontrollen Recht: Es ist ein Verhältnisblödsinn, die Gastronomie und den Detailhandel zu schliessen und gleichzeitig die Grenzübertritte nicht zu kontrollieren.
Wer jetzt aber aus dem Schliessbefehl für Läden und Restaurants folgert, dass auch die Grenzen zugehen müssten, macht sich zum Helfer der Lockdowner. Wenn der Lockdown übertrieben ist, dann ist dieses Problem durch seine Beendigung zu lösen, nicht durch ein drakonisches Grenzregime.
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1 Kommentar zu “Offene Aussengrenzen und Lockdown vertragen sich nicht. Die Lösung liegt in der Öffnung der Läden, nicht in der Schliessung der Grenzen”

  • Edmo sagt:

    Absolut richtig, Herr Schwab. Die SVP ist die einzige wählbare Partei in der Schweiz. Ihre Forderung nach extrem einschneidenden Grenzkontrollen kann ich nicht verstehen. Damit machte sich die SVP zur Komplizin der Corona-Diktatoren und diese haben die Forderung natürlich sofort dankbar aufgenommen. Es wäre höchste Zeit für die SVP, wieder Tritt zu fassen und klar festzuhalten, dass Corona die weit überzogenen Massnahmen nicht rechtfertigt und diese daher umgehend aufzuheben sind.

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