09. April 2021
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Erik Ebneter

Humor-Riese Glättli: Der Grünen-Chef erklärt seine Partei zur «Opposition für Erwachsene». Darüber dürfte sogar die Klimajugend lachen

In einem anderen Leben wäre er Pfarrer geworden. Gern schliesst er beim Reden die Augen. Seine Auftritte im Parlament erinnern an Predigten. Ein heiliger Ernst umweht diesen Mann.

Und jetzt dieser Satz: Die Grünen machten «Opposition für Erwachsene» und verzichteten auf «politische Stunts wie die SVP», sagt Parteichef Balthasar Glättli in der NZZ. Der ewige Mahner ist in Wahrheit ein Humor-Riese. Glatt, glatter, Glättli.

Opposition für Erwachsene? Darüber dürfte sogar die Klimajugend lachen. Wenn die jungen Aktivisten ihre politischen Stunts vollführen, können sie jederzeit auf die Grünen zählen.

Besetzung des Bundesplatzes: «Ich bin solidarisch», sagt Glättli.

Klimastreik im Nationalratssaal: «Mutig, berührend, nötig!», twittert Regula Rytz.

Inzwischen fordert die Partei sogar einen «Klimarat», wie ihn die Klimajugend schon länger verlangt. Dieser soll die «Demokratie erweitern». Offenbar mangelt es Parlament und Regierung an demokratischer Legitimation.

Im Vergleich dazu ist die SVP eine Konfirmanden-Klasse. Wenn es in der Schweiz eine Klamauk-Partei gibt, dann sind es die Grünen des glatten Balthasar Glättli.

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5 Kommentare zu “Humor-Riese Glättli: Der Grünen-Chef erklärt seine Partei zur «Opposition für Erwachsene». Darüber dürfte sogar die Klimajugend lachen”

  • johann6a sagt:

    Noch mehr grüner Humor: Nicht nur in Deutschland sind die Grünen im Aufwind, auch in der Schweiz feiern sie Wahlerfolge. Glättli präsidiert ein Partei, die neben der Klimajugend nicht alt aussehen will. Deshalb hat man an der letzten Delegiertenversammlung flugs das CO2-Netto-null-Ziel auf 2030 angepasst. In 9 Jahren soll die Schweiz netto null CO2-frei sein. Braucht es nach Barbara Tuchmans berühmtem Buch "Die Torheit der Regierenden" vielleicht ein Folgewerk "Die Torheit der Regierten"?

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  • T sagt:

    Es ist erschreckend wie sicher und offen lügend diese grün lackierten Marxisten geworden sind. Genauso wie im Januar 1933 die nationalen Sozialisten die Masken fallen gelassen haben, so wird das Erwachen der Menschen brutal werden. Denn wenn eine globale Diktatur bereits installiert wurde, ist es schwierig diese wieder loszuwerden. Vermutlich geht das dann nur mit Gewalt, wie die Geschichte dies immer wieder zeigt.

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  • Mueller sagt:

    Ja der Grüne Glättli zelebriert echten „Sauglättlitismus“ ! Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so ernst wäre! Die kommunistische Internationale ist gefährlicher denn je, weil sie maskiert und im Hintergrund agiert! Der vorgegaukelte Zusammenbruch des kommunistischen Systems war glänzend inszeniert, alle fielen auf dieses perfekt gespielte Drama herein! Der Klimawahn, und nun die Pandemie sind die neuen Vorboten dieses jetzt weltweiten Umsturzes!

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  • Reutimann Werner sagt:

    Erik Ebneter schreibt: "in einem anderen Leben wäre der grüne Glättli Pfarrer geworden".

    Ist nicht möglich, denn dann hätte Glättli, nach 2 Dekaden Uni-Studium, endlich doch einen Abschluss machen müssen. Was er in diesem Leben offensichtlich nicht hat.

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  • hape sagt:

    Das kommt halt zum Vorschein, wenn der Wolf den "Wahl"-Schafspelz ablegt.

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