02. Juni 2021
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Wolfgang Koydl

Achtung Diskriminierung: Um kein Land zu stigmatisieren, benennt die WHO die Covid-Mutationen um

Für Leute, die sich über Lappalien aufregen, kannte der jüdische Witz einen Rat: «Deine Sorgen möcht' ich haben. Und dem Rothschild sein Geld.»

Für Rothschild stünde heute Bill Gates, für die Jammerlappen die Weltgesundheitsorganisation.

Nicht, dass die WHO nicht echte Probleme hätte. Seit 18 Monaten hält eine Pandemie die Welt im Griff, über deren Entstehung, Erreger und Epidemiologie noch immer beunruhigend wenig bekannt ist.

Doch die Uno-Beamten treibt anderes um: die Diskriminierung. Weil keiner stigmatisiert werden soll, werden Corona-Mutationen nicht mehr Ländernamen tragen, sondern griechische Buchstaben. Die britische Variante wird Alpha, die südafrikanische Beta, usw.

Leicht hat sich die WHO die Arbeit nicht gemacht. «Monatelang» habe man um eine Lösung gerungen, heisst es. Auch griechische Götter seien im Gespräch gewesen.

Schön, dass die WHO wenigstens diese Frage gelöst hat. Ein Problem bleibt freilich die Mutations-Freudigkeit des Virus. Das griechische Alphabet hat 24 Buchstaben, die UNO 193 Mitglieder.

Was tun nach Covid Omega?

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13 Kommentare zu “Achtung Diskriminierung: Um kein Land zu stigmatisieren, benennt die WHO die Covid-Mutationen um”

  • Werner sagt:

    Viren mutieren ständig und es ist stets nur eine Frage der Zeit, bis die
    suchenden Experten eineneue Variante finden. Und stets werden wenige Tage die Neuentdeckung in einem andern Land - auch in der Schweiz - entdeckt. Wer beweist mir, dass dieselbe Mutation nicht auch hier entstanden sein könnte? Dann wäre es also die "Schweizer Mutante". Das wäre dann doch zuviel Diskrimination für uns und wir wären dankbar, dass sie dann etwa P oder Q geheissen hätte. Probleme hat diese WHO !

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  • rwalter sagt:

    Dass man mit Buchstaben aus der griechischen Hochkulur, der wir so viel verdanken, nun diese Corona-Varianten bezeichnet, beweist, wie hoch, bzw. niedrig das Niveau in der WHO ist..

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  • wolfsachs sagt:

    Wer kommt eigentlich noch bis zum Delta oder sogar weiter?

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  • baloiszydeco sagt:

    Achtung, nicht verpassen, Bill Maher der US (liberale) Humorist und Satiriker, nicht gerade ein Trumpist, letztes Jahr schon auf YouTube New Rules: Virus Shaming unbdeingt reinziehen https://youtu.be/dEfDwc2G2_8

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  • Realo100 sagt:

    Gute Idee, ab sofort muss auch die Schweinegrippe umbenannt werden. Die armen Schweine dürfen nicht länger stigmatisiert werden. Mein Vorschlag:
    VIRUS ANIMALIS DELTA

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  • Hans Peter sagt:

    Die offenkundige thematische Ignoranz mancher regelmässiger Schreiberlinge der Weltwoche hier verstört immer wieder.
    Wir wissen schon SEHR viel über diese "Pandemie", plus über deren kriminelle Filzhintergründe, Herr Koydl, nur scheinen Sie darüber nichts wissen zu wollen.

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  • Edmo sagt:

    Die WHO ist ein krasses Beispiel für die Verwahrlosung der gesamten Uno. Sie ist ein Sammelbecken für linke Globalisten, finanzkräftige Oligarchen und die NGO-Mafia. Zusammen kochen sie da ihr eigenes Süppchen. Stets im Bestreben, die globale Macht in ihren Reihen zu zentralisieren. Selbstverständlich ist der Moralismus ein besonders wichtiges Anliegen. Er ist Mittel zum Zweck, sprich zur Macht. Aktionen, wie die Umbenennung von Covid-Mutationen, sind in diesem Kontext leicht zu verstehen.

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  • TheRealLaurel sagt:

    Als Übersetzer des Neuen Testaments aus dem griechischen Grundtext fühle ich mich nun aber meinerseits sehr diskriminiert! Überhaupt, was für eine Zweckentfremdung des Griechischen bzw. seines Alphabets! Eine Schweinerei ist so etwas. Vielleicht hätte man ja chinesische Schriftzeichen als „Ordnungsnummern“ nehmen können, da gäbe es sicher ein paar mehr! Oder, achtung, jetzt wird es richtig zynisch: Vornamen von unfähigen Politikern.

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  • T sagt:

    Donnie hatte Recht, indem er das Virus benannte was es ist. Das China-Virus!

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