19. Juli 2021
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Thomas Renggli

AL-Stadtrat Richard Wolff sperrt in Zürich Quartierstrassen für den Autoverkehr. Die grüne alt Stadträtin Monika Stocker wehrt sich dagegen. Sie befürchtet Strassenlärm!

Das Ringen um das Autoverbot in der Stadt Zürich nimmt groteske Formen an. Tiefbauvorsteher Richard Wolff von der Alternativen Liste hat in Zürich angeordnet, während der Sommerferien diverse Quartierstrassen für den motorisierten Verkehr zu sperren, alle dortigen Parkplätze aufzuheben und stattdessen den Asphalt farbig zu bemalen und Pingpongtische, Spieltische und Hochbeete aufzustellen. Es lebe das «Urban Gardening»! Das Projekt trägt den Namen «Brings uf d’Strass!»

Bevor Wolff noch originellere Fantasien entwickelt und beispielsweise auf der Quai-Brücke einen Stadtwald anpflanzt oder die Bahnhofstrasse zur Zone für Hobby-Imker erklärt, kommt ihm ausgerechnet Monika Stocker dazwischen. Die alt Stadträtin bekämpfte die von Wolff angeregte Sperre der Ankerstrasse im Kreis 4 erfolgreich. Ihre Befürchtung: Partykrach wegen aufoktroyierten «Bespassung» des öffentlichen Raumes.

Da sind dann sogar für grüne Politikerinnen Autos das kleinere Übel.

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16 Kommentare zu “AL-Stadtrat Richard Wolff sperrt in Zürich Quartierstrassen für den Autoverkehr. Die grüne alt Stadträtin Monika Stocker wehrt sich dagegen. Sie befürchtet Strassenlärm!”

  • Markus Zgraggen sagt:

    Wir alle, aber speziell Leute wie Wolff sind , so wie viele Rotgruene, ein Produkt der Wohlstandsgesellschaft, welche von Strukturen und Vermoegen gespiesen wird, welche zum großen Teil in der Vergangenheit erschaffen wurden. Diese Leute haben ein wacklige Trennlinie im Kopf, was den Privaten und was dem Staat gehört. Wolff hat oft zusätzlich Kindskopfideen & -verhalten. Er ist sich dem bewusst, spielt damit u hofft dann auf kindsgerechte, gnädige Urteile der ELTERLICHEN bürgerlichen P.

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  • Edmo sagt:

    Richard Wolff hört auf seine Wähler und nimmt sie ernst. Eigentich sollte er ganz Zürich den Sommer über zur autfreien Zone erklären. Einfach schön konsequent Rotgrün. Ohne Ausnahmen und Sonderrechte. Dann würden seine Wähler endlich in den Genuss der reinen Lehre kommen und könnten 24 Stunden am Tag auf der Strasse den Sieg über die freie Mobilität feiern. Monika Stocker ist halt eine zickige Alte geworden, wenn sie den Lärm der grossen Siegesfeier nicht mehr ertragen kann.

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    • Juerg Schneeberger sagt:

      Langsam sollten wir uns überlegen, ob wir diese linksgrüne Politkaste der Stadt Zürich noch auf die Bundes- und Kantonsstrassen lassen wollen?

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    • Stefan Mueller sagt:

      Das Problem; Verbote Vorschriften Bürgerdrangsalierung der Netten/Linken gelten ausschliesslich IMMER bloss für DIE ANDEREN!
      Wie einst an der Weststrasse; als sich linke Idioten einspannen liessen für Krawall/Terror gegen phöse Autofahrer, der Linksstadt-Filz dann ""gaaar nicht mehr anders konnte als auf Bürger/Wähler Rücksicht zu nehmen""; das Autofahren einfach um-/weglenkte, dann den Idioten-Mob wegkündigte, damit nette Wohnungen an besten Lagen für fette Obersozn entstehen konnten..à la DDR!

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    • Reininghaus sagt:

      bitte das *Ironie off* nicht vergessen 🤣

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Wer hatte damals den "Kommunisten" (linksextremer) Richard Wollf gewählt? Eben genau, die *Zürcher(innen)*! Solange nur Leute, die am Sozialpfropfen hangen an die Zürcher-Urnen gehen, wird dies nicht die letzte Attacke und der letzte utopische Blödsinn bleiben! Zürich verkommt zur reinen Lachnummer und damit aber zum links/grünen Albtraum!

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  • Peter Rossa sagt:

    Lasst sie doch diese Zürcher*:/?!&+Innen einfach machen - rot-grün wird aus der Stadt Zürich letztlich ein "Füdli-Bürger"- Nest machen, dass es schliesslich allen davor graut - inklusive allen Einwohnenden selber - "selber `tschuld". Weiter so ! Erst wenn alle gemeinsam in der rot-grünen (sprich braunen) Scheisse hocken, gehen ihnen die Augen auf .

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    • Andreas sagt:

      Schauen Sie nach Berlin. Dort wird fast nur noch fremdfinanziert

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    • Stefan Mueller sagt:

      Falsch!
      A la Ex-DDR kleben in Weltoffen-downtown-urban-Tsüri genügend multikulti-tolerante Sippen am Staatsfuttertrog, womit es dank der Müllstream-Propaganda-Walze zu keinem Aufwachen kommt. Zumal die Landeier jährlich 1000 Milliönchen mittels KFA, und Nachbarkantone für...hihi.. Zentrumslasten zusammen mit den ausgeplünderten Autofahrern abzuliefern haben! Und solange die phösen Bankster/Versicherungen einfach so weiter ihren Obolus entrichten, beglückt weiter Rostkran-"Kunst" den Tsüri-Bünzli

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    • Realistin sagt:

      Es wäre mir egal. Wenn ich als Kantonseinwohnerin diesen grün roten Filz nicht bezahlen müsste.

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  • VP-Falger sagt:

    Weshalb befürchtet sie stärkere Lärmemissionen? Es ist doch offensichtlich, dass die heutigen Autos, ob handgeschaltet oder mit automatischem Getriebe bei Tempo 30 überwiegend im 1. Gang gefahren wird. Ja, um das automatische Getriebe zu schonen sowieso. Fährt man in höheren Gängen, läuft der Treibstoff zum Auspuff hinaus, statt richtig zu verbrennen.

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  • Realo100 sagt:

    Wolff ist für mich das größte Ärgernis in Zürich. Selbstherrlich, korrupt und verlogen. Letzthin behauptete er in einem Interview in der NZZ, dass die Nachfrage nach Parkplätzen in Zürich abnehmen würde und folglich ein Abbau sozusagen zwingend sei.
    Zum Glück räumt er bald seinen Sessel, je früher desto besser.

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    • Stefan Mueller sagt:

      allerdings erst, nach der mit seinen 300'000 Fränkli vom Steuerzahler sich seine Millionen-Villa erschleichen konnte....für sich und seine Krawall-und-Saubannerzügler-Bande!

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    • waschiwischi sagt:

      Diese rot-grünen opportunistischen Möchtegern-Weltverbesserer sollte man umgehend den Geldhahn zudrehen. Sie trotzen vor Wirtschaftsfeindlichkeit und benehmen sich wie benebelte Ausserirdische deren Bezug zur Realität längst entgleitet ist. Und ja Herr Müller, die Steuerzahler alimentieren das linke Bonzen-Leben mit Villa und 300 TAUSEND Stutz Einkommen, währenddessen seine Kinder mit der Krawall- und Saubanner-Bande auf der Suche nach Liegenschaften sind die sie dann jahrelang besetzen können.

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