27. Juli 2021
Alles lesen
Wolfgang Koydl

Alarm in Deutschland: Die Grüne Baerbock sagt «Neger».

Früher wusch man Kindern, die schmutzige Worte gebrauchten, den Mund mit Seife aus.

Gut, dass wir heute weiter sind. Sonst hätte Annalena Baerbock noch mehr Schaum vorm Mund.

Ausgerechnet sie, die grüne Gutfrau, nahm das N-Wort in den Mund. Ihrem Parteifreund Boris Palmer droht dafür der Parteiausschluss.

Für Unkundige: Das N-Wort steht nicht für «Nase», «Nieswurz» oder «Neonazi», sondern für «Neger».

Baerbock war das Unwort bei einem Interview herausgerutscht. Versuche, den entfleuchten «Neger» wieder einzufangen, scheiterten: Der Interviewer wollte sein Gespräch nicht zensieren lassen.

Nun debattiert Deutschland den Skandal – ohne «das Wort» zu nennen. Schön, dass die Deutschen Prioritäten richtig setzen – trotz Flut, Corona und 16 Jahren Merkel.

Bleibt die Frage, ob Schwarze sich wirklich verletzt fühlen, wenn man sie «Neger» nennt. Oder ob es nicht eher Weisse sind, die so Schwarze für eigene Zwecke ausnutzen wollen.

Moment mal. Weisse beuten Schwarze aus? Nannte man das früher nicht mal Sklaverei?

717 5

31 Kommentare zu “Alarm in Deutschland: Die Grüne Baerbock sagt «Neger».”

  • Freigeist sagt:

    Meine Empfehlung an die grüne Sprachpolizei, die meint mit Verboten von Worten das Phänomen abschaffen zu können: Verbieten Sie das Wort Klimaerwärmung, dann ist das Problem gelöst.

    82
    2
  • Hans Geiger sagt:

    Wer einem Neger nicht Neger sagen will, ist ein Rassist. Offensichtlich findet er (sie), ein Neger sei etwas Negatives. Das ist Rassismus in Reinkultur. Frau Baerbock liegt für einmal richtig.

    57
    1
  • Peter Eschmann sagt:

    Wenn Sie Macht über das Denken der Menschen bekommen wollen, müssen Sie die Sprache kriminalisieren und zerstören.

    78
    1
  • Peter Eschmann sagt:

    Die Grüne ist ins Braune gestürzt. 🤭👀

    56
    1
  • Freigeist sagt:

    Baerbock , die immer noch Kanzlerin werden will , kommt daher wie eine abgebrochene Sonderschülerin . Kostprobe ihrer kanzlerreifen Rhetorik :
    "Sackkasse ,Fingerschlips, zerstärkte Mobilität, Tomeranz, Frankleich, wir müssen auf die Grundschauen schulen , klimagerechten Wohlstand schaben ((statt schaffen ),Kobold ".
    Noch Fragen ?

    94
    1
  • kaercher sagt:

    Schon im Hohen Lied heißt es: nigra sum et formosa - schwarz bin ich und schön.
    Bald darf man auch „gelb“ nicht mehr sagen, nein, nicht wegen des Reichs der Mitte, sondern wegen der Post, der jemand einreden könnte, sie müsse sich diskriminiert und gedemütigt fühlen…

    62
    2
  • baloiszydeco sagt:

    Traum der Deutschen Grünen: Wagenknecht

    55
    0
  • steinlin sagt:

    Die rotgrünen sind völlig unwählbar mit ihrer Ausländer- und Klimapolitik, ebenso die SVP mit ihrer blödsinnigen Coronapolitik.
    Als jahrzehntelanger SVP Wähler und Ex-Mitglied, werde ich wohl FDP wählen müssen !

    19
    242
  • hape sagt:

    Ich habe einen guten Freund. Strammes SVP-Parteimitglied, Offizier und dunkelhäutig.
    Auf die Frage, was er denn nun sei, weil schwarz ist er nicht, weiss auch nicht...
    Da lachte er und sagte: "Ich bin ein Neger". Nun, sage ich, dass darf man doch heute nicht mehr...
    "Doch", meint er, "es stand ja auf unseren Plakaten: Wir Scxhweizer sind immer die Neger".
    Und ja, er mag am liebsten die Mohrenköpfe vom Dubler...

    277
    0
  • Ferdinand Bohn sagt:

    "Neger" laut Duden: "männliche Person von [sehr] dunkler Hautfarbe". Wenn dieses Wort heute diskriminierend eingeschätzt wird, es ist nun mal ein Wort im deutschen Wortschatz.
    Die Massenmedien Deutschlands wollen das Wort "Neger" verbannen und benutzen stattdessen "N-Wort".
    Ich fürchte, diese "Gutmenschen" haben keine anderen Sorgen, als die "Reinheit" ihrer Muttersprache. Die aktuellen Katastrophen um sie herum sind für sie vernachlässigbar. Hauptsache man ist "politisch korrekt".

    242
    1
  • T sagt:

    Die Frau ist so abgrundtief dumm, dümmer geht's nicht!

    226
    3
  • Edmo sagt:

    Die Grünen wollen die Hochwasserkatastrophe maximal instrumentalisieren und schon heute ein Programm zur beschleunigten Klimarettung vorlegen. Das dürfte ein zerstörerisches antikapitalistisches Pamphlet sein, mit dem die Deindustrialisierung Deutschlands noch schneller vorangetrieben werden soll. Und was macht die Nation? Sie diskutiert mit jahrelang einstudierter Empörung über das N-Wort. Mehr Dekadenz geht nicht.

    407
    2
  • traugi67 sagt:

    Man kann sich gut vorstellen was passiert wäre, wenn ein Vertreter der AfD das Wort gebraucht hätte:Hausdurchsuchung, Krisensitzun beim Verfassungsschutz, Mahnwachen vor Kirchen, ANTIFA_Demos, Saubannerzüge der BLM, mutiger Aufstand gegen "Rechts" usw. usw.

    334
    1
  • BruderTell sagt:

    Das Thema Neger ist doch bereits so etwas von überstrapatzierz wie CO2, Klimawandel usw. Es ist auch interessant das beim Thema Sklaverei nur die Weissen zu verurteilt werden. Wer hat Erfunden? Dies kann nur gelingen wenn man einen Teil der Geschichte ausblendet. Wenn man gerade Jetzt die Blicke nach Südafrika richtet, sieht man auch, wenn man möchte wer was zu verantworten hat. Rassismus hat keine Farbe.

    242
    0
  • Albert sagt:

    Herrlich treffend geschrieben, Herr Koydl. Ich sehe es auch so, dass es meist Weisse sind, welche die Schwarzen zu ihren Zwecken instrumentalisieren. Leider gibt es mit zunehmendem Wohlstand immer mehr Menschen, die sich instrumentalisieren lassen. Sie lassen sich für die Zwecke anderer vereinnahmen, indem ihre einzige "Leistung" darin besteht, sich als Opfer zu präsentieren und Forderungen zu stellen. Je weniger Selbstverantwortung, desto eher lassen sie sich instrumentalisieren.

    182
    2
  • Mueller sagt:

    Baerbock hat das Wort Neger ausgesprochen!? Das wird sie endgültig aus dem Rennen werfen; ein Rennen, dass sie sowieso nie und nimmer gewonnen hätte. Ein klein bisschen Restverstand hat der deutsche Wähler doch noch!

    189
    1
    • Der Michel sagt:

      Da bin ich skeptisch. Und ich bin ständiger Bewohner dieses Freiluft-Irrenhauses, kriege das also alles "von innen" mit. Noch...

      152
      0
    • toyrider sagt:

      Ich denke da haben noch Andere was zu zsagen, Soros, Schwab, usw. Er in Abstammung der Rotschild‘s. Diese Handlanger brauchen sie in Polit-Ämtern um ihren globalistischen Great Reset zu ermöglichen. Deutschland ist der Leitstaat, da vergleichsweise wenig Widerstand herrscht, die andern Länder werden mitziehen müssen. Berset und Sommaruga sind auf der selben Linie?Allerdings ist ihnen die direkte Demokratie scheinbar etwas lästig, agieren daher scheibchenweise im Sinne einer vorgegebenen Agenda.

      74
      0
  • Realo100 sagt:

    Bin gespannt auf den nächsten Ausrutscher von Frau Baerbock…die deutsche „Politik“ wird immer peinlicher 🙈🙈🙈

    199
    1

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.