02. September 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Alle jammern über Engpässe bei den Intensiv-Betten, gleichzeitig werden Spitäler geschlossen. Wie passt das zusammen?

Gesundheitsminister Alain Berset und der Bundesrat wollen eine Ausweitung des umstrittenen Covid-19-Zertifikates erst dann beschliessen, wenn das Gesundheitssystem am Anschlag ist. Das wurde am Mittwoch entschieden. Daraus muss man schliessen, dass momentan keine Kapazitäts-Engpässe bestehen.

Das Mass aller Dinge sind dabei die Intensivbetten in den Krankenhäusern. Man wüsste aber gerne wie viele dieser Plätze die Spitäler anbieten. Laut Bundes amt für Gesundheit 852, im März des letzten Jahres waren es noch über 1400. Da fragt man sich, wo sind fast die Hälfte dieser Dinger seither bloss verblieben?

Verschwunden sind aber nicht bloss Betten, sondern auch ganze Spitäler.  In der Ostschweiz wurden mitten in der Pandemie Kliniken in Rorschach, Flawil und Heiden geschlossen.  Jene von Wattwil und Altstätten droht schon bald ein ähnliches Schicksal.

Mit anderen Worten: Man hat das Angebot an Intensivbetten in den letzten Monaten gewissermassen künstlich verknappt. Warum?

Um bei den Leuten mit Horror-Geschichten über kollabierende Spitäler Schrecken zu verbreiten und sie so zum Impfen zu drängen?

Der Kanton St. Gallen, einer jener Kantone, der mitten in der Pandemie Spitäler geschlossen hat, gehört zu jenen Ständen, die jedenfalls am lautesten nach einer Ausweitung des Covid-Zertifikats rufen.

Und diese Massnahme hat nur einen Zweck. Die Einführung eines Impfzwanges durch die Hintertüre.

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55 Kommentare zu “Alle jammern über Engpässe bei den Intensiv-Betten, gleichzeitig werden Spitäler geschlossen. Wie passt das zusammen?”

  • Putin sagt:

    Warum nicht einfach wie Herr Prof. Dr.Battegay von Basel erwähnt, setzen sie sich in ein Flugzeug!; da fliegen viel sicherer ist als auf einer Intensivstation zu liegen oder sich gar impfen lassen!

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  • verena sagt:

    Kann man gut für die Schweiz kopieren!

    https://rumble.com/vlvdnf-die-pandemie-in-den-zahlen-marcel-barz-i-11.08.2021.html

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  • olive sagt:

    https://www.medinside.ch/de/post/die-covid-impfstoffe-werden-unverantwortlich-verharmlost

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  • olive sagt:

    https://tkp.at/2021/09/02/charite-studie-sars-cov-2-weder-neuartig-noch-einzigartig-kreuzimmunitaet-durch-t-zellen-von-corona-erkaeltungsviren/
    Das wird den Coronisten gar nicht gefallen.

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  • Fede sagt:

    Nichtimmer so arg negativ und skeptisch, lieber Herr Mooset. Die Schliessungen könnten ja auch ökonomische & rentabilitäsbedingte Gründe haben.

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  • Andi Blauer sagt:

    Das zweitteuerste Gesundheitssystem der Welt kommt an seine Grenzen!?
    Spätestens jetzt muss jedem klar sein, dass unser Gesundheitssystem ein Selbstbedienungsladen für Krankenkassen und Pharmaindustrie inkl. Politlobby ist.
    Das Krankenhauspersonal ist auch ein Teil dieses gigantischen Geld fressenden nicht zu bändigenden Gesundheitsmonster, aber zumindest verdienen diese im Schweisse ihres Angesicht ihr Geld und meinen Respekt.

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  • Beat Furrer sagt:

    Danke, Tell. Das Video über die Rohdaten der "Pandemie" (mit Verweis auch auf die Wirkung und Nebenwirkungen der Impfungen und die "Zahlen aus dem Kosovokrieg") ist sehr unaufgeregt und aufklärend. Aus den Zahlen ist keine Pandemie ersichtlich. Auch die "Massnahmen" sind nicht verantwortlich dafür, wie die Analyse Schwedens zeigt.

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  • Heinrich sagt:

    Corona und Abbau der Spitalbetten passt nicht zusammen. Ausser es sei indirekter Druck auf die Menschen sich impfen zu lassen da sie ev. Angst haben kein Bett zu bekommen ? Keine Experimental Impfungen auf GNA und RNA Basis, die ungetestet und nur einige Monate alt sind, im Körper zu haben ist verständlich. In Deutschland und Oesterreich wird dasselbe gemacht.
    https://dev.corona-transition.org/kapazitat-der-intensivbetten-in-deutschland-seit-juli-abgebaut

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  • W. Schmidhofer sagt:

    @Hubi Mooser, es bringt wenig, wenn Sie sich im Daily fragen, wo denn die verschwundenen Intensivpflegebetten verblieben seien. Als akkreditierter Teilnehmer an den Medieninfos hätten Sie genug Gelegenheiten, sich an der Quelle zu informieren. Am 25.08. bei BR Berset und am 31.08. beim BAG haben Sie keine Fragen gestellt. Am 01.09. bei BR Parmelin haben Sie das Angebot vom Vizekanzler nicht wahrgenommen. Es wäre doch wirklich wichtig zu wissen, warum die Zahl der zertifizierten Betten sinkt!

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  • Kurt_W sagt:

    Lieber Herr Berset, war es nicht schon längst überfällig, sich mit der Gesundung des Krankenwesens vorausschauend im Hinblick auf einen Krisenfall zu beschäftigen? Was tun und planen eigentlich Ihre Heerscharen von Mitarbeitern jahrein, jahraus? Scheinbar bloss mit kurzfristig Aufmerksamkeit generierenden Themen wie Masken, Impfzertifikaten und so Zeugs. Denken Sie bitte daran, dass wir auch nach der Ära Berset eine Zukunft haben wollen.

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  • Buecherwurm sagt:

    Erhellend ist die Aussage des deut. Gesundheitsministers:

    Wenn wir geschützte Menschen auch genauso testen wie ungeschützte, dann hört diese Pandemie nie auf.
    Jens Spahn 30.08.2021

    Heisst im Klartext die Impfung nützt nichts und Corona ist eine ganz normale Grippe. Zum Verschwinden bringen wir die Pandemie indem wir einfach nicht mehr testen.

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  • Alpenfurz sagt:

    Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Wir werden von, höchstwahrscheinlich, korrupten Politikern regiert. So dumm kann niemand sein. Warum zB wird unserer Arzneimittel Zulassungsbehörde, Swissmedic, erlaubt, sich mit Geld aus der privaten Bill und Melinda Gates Stiftung zu finanzieren? Welcher Politiker hat diesen Misstand zu verantworten? Wurden deswegen die Impfungen halb-fertig getestet auf den Markt geschmissen? Verschwörung ist zwar ein grosses Wort, aber für mich nicht unmöglich.

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    • Markus Zgraggen sagt:

      @Bolliger: Ich sehe es genau so. Oder einfach gesagt, es gibt halt Interessengruppen, welche eher versteckt agieren. Das gab’s schon immer und das kann oder kann man nicht Verschwörung benennen.

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    • Miranda Inniger sagt:

      Woher haben Sie diese diese Info, dass Swissmedic von der Bill und Melinda Gates Stiftung mitfinanziert ist?

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    • olive sagt:

      Lesen Sie einmal das:
      "Warum sträuben sich ansonsten absolut intelligente, nachdenkliche und rational denkende Menschen gegen die Behauptung, Soziopathen würden sich verschwören, um sie zu manipulieren und zu täuschen? Und warum verteidigen sie diesen unbegründeten Standpunkt mit solcher Vehemenz?"

      https://clubderklarenworte.de/die-verschoerungsleugner-ein-erklaerungsversuch/

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Vorallem der Kanton St.Gallen zeigt, es geht nur um den staatlich verordneten Impfzwang! Es ist nur zu hoffen, dass in der Schweiz keine Naturkatastrophe oder eine neue Seuche ausbricht! Warum werden Intensivbetten-Angebote sogar noch abgebaut, statt dass sich das Gesundheitsdepartement ernsthaft um mögliche Unvorhergesehenes vorsieht? Darüber ergällstern sich die einseitigen Einheitsmedien natürlich nicht!

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  • Silvio Valentino sagt:

    Das neue Mantra: "Das Personal fehlt, das Personal fehlt ... Betten ohne Personal nützen nichts ...". Wie naiv kann man eigentlich sein? Ja, wo ist denn das Personal hin, das vorhanden war als man noch 1500 Intensivbetten auswies? Also: Entweder war es vorhanden für eine Kapazität von 1500 Betten oder es war nicht vorhanden und man hat 1500 Betten ausgewiesen, von denen es die Hälfte gar nicht gab. Wieso? Ja, wegen des Geldes. Oder das Personal war da und jetzt nicht mehr. Fragen über Fragen.

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  • Martin Niederhauser sagt:

    Kleine Spitäler haben gar keine Intensivstation,weiter ist ein Faktor,dass auch die Landbevölkerung für Operationen zu den Superspezialisten an den Zentren gehen will,Von einpaar Blinddarm Operationen kann ein Spital nicht über leben,Der Artikel ist überhaupt nicht recherchiert, strotzt vor Schlagworten und ist reine Polemik :hundsmiserabler Journalismus.

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    • SimoneR sagt:

      Herr Niederhauser - ja woran liegt den dass? . . . und warum ist der Gesundheitsberuf so uninteressant? Das Bett kostet am Tag gleich viel, egal ob Blinddarm oder Herz! M.E. ist doch die Politik gefordert, ein Gesundheitssystem zu fördern das den Patienten gerecht wird. Wenn allerdings schon das Drumherum so viel Geld verschlingt, da könnte meine Nachbarin einiges erzählen, kommt für die Patientenversorgung nichts mehr an!

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  • Miranda Inniger sagt:

    Wer in jedem Jahr eine Flut erwartet, besorgt sich mehr Sandsäcke oder baut den Deich höher. Unsere Verantwortlichen versuchen jedoch das Meer abzuschöpfen.

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  • Edmo sagt:

    Wir müssen uns immer wieder vor Augen führen, dass Corona bloss die Übungsanlage für die geplante Öko-Diktatur ist. Nur unter diesem Aspekt kann den gesamten Massnahmen ein gewisses Mass an Logik attestiert werden. Wir sollen permanent im Panikmodus leben, uns impfen lassen und ein Covid-Zertifikat haben. Das Zertifikat ist ein wichtiger Grundpfeiler für die Totalüberwachung der Bevölkerung. Und es ist problemlos ausbaubar für alle Schweinereien, die eine Öko-Diktatur mit sich bringt.

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  • D. Keller sagt:

    Die Überkapazitäten im Kanton St. Gallen sind schon seit über 10 Jahren bekannt.
    Durch Volksabstimmungen wurden Spitalschliessungen hinaushezögert, obwohl längst überfällig. 2020 musste die Regierung dann die Reissleine ziehen. Zeitpunkt hatte nichts mit Corona zu tun.
    Kleine Regionalspitäler haben übrigens oft nur wenige oder gar keine Intensivplätze. Speziell bei Covid Intensiv wurden Patienten von Zentrumsspitälern versorgt.

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    • SimoneR sagt:

      Lieber Herr Keller, gerade wird Geld gedruckt ohne Ende, da sind m.E. ein paar Mio für St. Gallen und die Vorhaltung von Kapazitäten mitten in einer Pandemie (wurde auch hier verlängert, wie ich las) Kleingeld!
      Ostern '20 biss mich ein Hund mitten ins Gesicht! Blut lief aus Nase und Gesicht! 2.5 Stunden in der Notaufnahme ohne Behandlung und wissen Sie warum? Kurzarbeit im Krankenhaus! Die Menschheit stirbt an Corona und die Krankenhäuser fahren Kurzarbeit!

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      • Hegar sagt:

        Wir werden seit über 1 Jahr nach Strich und Faden brandschwarz angelogen. Auf der ganzen Linie. Die ewige Panikschürerei hängt der Mehrheit zum Hals raus.
        Und das Tüpfelchen auf dem i bildet @Niederhauset-daily mit seiner penetrant-frechen Impf-Lobhudelei.
        Zum ,Mäuse melken‘ hier unten.
        Die hyperventilierenden Regierungen haben abgewrackt.
        Lichtblick? Derzeit Fehlanzeige.
        Ich denke, wir befinden uns erst am Anfang einer Giga-Terra-Krise.

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      • Buecherwurm sagt:

        . . . . und die Leute, die Sie dann am Ende behandelt haben, waren gerade mit einer Operation oder ähnlichem beschäftigt ? Nie im Leben, die wollten sich in Ihrer Kaffeepause nicht stören lassen.

        Ich habe mal in der Notaufnahme im Inselspital am frühen Nachmittag ähnliches erlebt, ich brauchte einen HNO-Arzt, hat auch Stunden gedauert, obwohl der Andrang in der Notaufnahme war sehr überschaubar und Unfallopfer, Herzinfarkte, Gehirnschläge brauchen wohl nur selten mal einen HNO-Arzt.

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    • Wassermaxxx sagt:

      In der Stadt St. Gallen wird am Kantonsspital seit mehr als 10 Jahren laufend ausgebaut. Heute wäre Technisch möglich mit einer Verwaltung eines Regionalspitals auch noch zwei Landspitäler zu führen! Aber im Gesundheitswesen steht UNERMESSLICH Geld zur Verfügung. Mit einer Logistik im Personalwesen ist ein ungeheures Sparpotenzial vorhanden. Und weil es genau da hapert, verlassen viele gut Ausgebildete und fleissige Spitalangestellte vorzeitig ihre Arbeitsstellen und suchen anderweitig Arbeit.

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  • Senior sagt:

    Das passt sehr gut zusammen !
    Wir haben in der Tat zu viele Spitäler und Spitalbetten.
    Weshalb das Spital in Affoltern a. A. Och offen ist, ist mehr als fraglich, hat es doch im Umkreis von 20 km etliche weitere Spitäler, in Muri, in Zug und in Zürich!
    Was wir ZU WENIG haben, ist PERSONAL !!!!
    Es wäre schon lange an der Zeit, dass man genügend entsprechendes Personal ausbildet und für adäquate Arbeitsbedingungen und Entlohnung im Gesundheitswesen besorgt ist!

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    • mikueder sagt:

      Nein es passt eben NICHT zusammen, wenn dauernd Angst und Panik geschürt wird, und gleichzeitig Betten abgebaut werden. Und es geht bei der heraufbeschworenen "Überlastung der Spitäler" ja nicht nur um Intensivplätze.
      Und wenn es wirklich an Personal mangelt, ist es sicher eine sehr gute Idee wenn man diese Branche mit diesem unsäglichen Impfdruck zusätzlich belastet...

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  • Urszh sagt:

    Um Betten in der IPS zu betreiben, braucht es hochqualifiziertes Personal, welches nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung steht. Die letzten 18 Monate haben sicher nicht dazu beigetragen, Pflegeberufe attraktiver zu machen. Arbeiten Sie mal tagelang in der Covid-Station oder auf der IPS mit einem Ganzkörperschutzanzug. Lohnerhöhungen, Boni? - Fehlanzeige. Der Vorwurf einer künstlichen Verknappung der IPS-Betten ist reine Polemik.

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    • mikueder sagt:

      Wenn es wirklich an Personal mangelt, ist es sicher eine sehr gute Idee, diese Branche mit diesem unsäglichen Impfdruck zusätzlich zu belasten...! Ich kenne persönlich einige die deswegen dem Beruf den Rücken gekehrt haben. Es lassen sich nicht alle erpressen und nötigen!

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    • Christian Brauchli sagt:

      die frage ist die, wie kann man intensivpflegekräfte wieder gewinnen in den spital zurück zu kommen. ich gege davon aus es gibt 1000 nde welche momentan familie und kinder einem 100% job bevorzugen. ab welchem beschäftigungsgrad kommen die wieder in spital? 30%? bestimmt hätten wir dann genügend! nur 30% ist für ein spital nicht interessant. seit 18monaten vermisse ich die werbung am tv für wiedereinstieg in die pflege ab 30% beschäftigungsgrad. wette wir haben kein personal problem mehr!

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  • Putin sagt:

    Es werden nicht nur die Betten abgebaut! In der Notfallstation hat es keine Rollstühle mehr! Aus dem Taxi- zu Notfall -wird man mit gebrochenem Fuss erst reingelassen, wenn die korrekt Maske vor dem Gesicht ist, reinhumpeln mind. 3 mal erzählen warum mann kommt, weiterhumpeln Triageraum, wieder alles angeben, 2 Std auf Stuhl sitzen ohne weitere Instruktionen als warten sie. Weiter wo alle an PC's sitzen und wieder warten. Roentgen nachVorschrift leider ist die nicht da wo der Bruch ist.

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    • baloiszydeco sagt:

      Hallo BLICK, hier Schlagzeilen Material! Das teuerste Gesundheitssystem der Welt in Aktion.

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    • Max Casalegno sagt:

      Man hat das schweizerische System mit privaten KV, die pflichtig sind aber wir üppig bezahlen müssen, als die bessere Alternative zum staatlichen Gesundheitswesen aller anderen Länder gepriesen.Schau mal : Wir haben den gleichen Mistservice! Dafür berappen wir 300 pro Monat für eine Deckung mit 2.500 Franchise, was bedeutet, dass wir mit 3.600 pro Jahr üppige Manager-Saläre der KV finanzieren, alles selber bezahlen und das "private" System genau so politisch manipuliert wird, wie in IT, FR, etc.

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      • Edmo sagt:

        Das Problem sind nicht die privaten KV. Sie versuchen wenigstens, das grosse Staatsversagen in Grenzen zu halten. 2'500 Franken Franchise sollten Sie nicht haben. Reduzieren sie auf maximl 500 Franken. Die staatlichen Regulatoren haben schon längst dafür gesorgt, dass Ihnen die höhere Franchise nichts mehr bringt. Genau gesagt, nichts mehr bringen darf. Anreize zur Eigenverantwortung werden vom Staat abgewürgt, nicht von den KV.

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        • Max Casalegno sagt:

          Aber bitte. Wenn ich die Franchise von 2500.auf 300 senke, zahle ich MIT SICHERHEIT 1800 oder 2000 mehr als Prämie, für etwas, was ich wahrscheinlich nicht brauchen werde, und zwar jedes Jahr. Wenn ich die Franchise auf Maximum blasse, zahle ich VIELLEICHT maximal 2.500 pro Jahr und dies, wenn überhaupt, einmalig, für ein Jahr. Für mich ist die obligatorische KV nichts anderes als eine verkappte Wohnsitzsteuer. Dazu ist sie ungerecht, weil einkommensunabhängig.

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  • Albert sagt:

    Im heutigen Trans-Genderismus ist eben alles nur gefühlt. So basieren die hehren Befürchtungen jedwelcher Verantwortlicher in der Gesundheitsindustrie ja auch bloss auf Gefühlen und nicht auf Zahlen, Daten, Fakten. Diese harten ZDF stören ja nur die frei wallen wollenden Gefühle; ja, die ZDF werden gar als Bedrohung empfunden, da sie den Berufs-Alarmisten den Nährboden und somit deren Wichtigkeit und Bedeutung entziehen. Gibt es überhaupt noch Tage, an denen sie sich verantwortlich fühlen?!

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  • Melanie sagt:

    Zudem gibt es anscheinend eine Zwangs-Schweigepflicht für Intensiv-Pflegepersonal!
    Schaut euch das mal an: https://www.youtube.com/watch?v=L2AprC-QL54

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  • winner16 sagt:

    Stellt diese Frage jeden Tag wieder! Irgendwann muss das doch auch dem "Gehirngewaschensten" auffallen, dass da was nicht stimmt!

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  • olive sagt:

    Wie sie betonen: es fehlen ihnen die spezialisierten Fachkräfte. aber das ist eben auch eine Folge der Sparpolitik im Gesundheitswesen. In den vergangenen Jahren konnte man immer wieder einmal lesen, dass halt das Personal das Teuerste sei, in vorwurfsvollen Ton.
    Leider sind die japanischen Pflegeroboter offenbar noch nicht bereit für die Intnsivpflege, auch wenn das wohl von vielen erhofft wurde.

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  • rspuler sagt:

    Was auch nicht ganz ausser Acht gelassen werden sollte. Im Gesundheitswesen werden aus wirtschaftlichen Gründen Jahr für Jahr Kapazitäten abgebaut. Auf der anderen Seite wächst die Bevölkerung in der Schweiz rasant an, unter anderem durch unsere Migrationspolitik. Ausserdem wächst der Anteil älterer Leute in der Bevölkerung. Die Babyboomer kommen ins "Spitalalter". Da muss es einem nicht wundern, dass die Kapazitäten immer knapper werden.

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  • Tell sagt:

    Zwischen 30.7. (854 Betten) und 30.8. (717 Betten) wurden gar noch einmal 137 Betten abgebaut (Quelle: bag):
    https://www.covid19.admin.ch/de/hosp-capacity/icu
    In Deutschland dasselbe. Es lohnt sich, folgendes Video anzuschauen, und die Pandemie findet so eigentlich ihr Ende:
    https://youtube.com/watch?v=MgbG3mdF1pc&feature=share

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    • D. Keller sagt:

      Die Überkapazitäten im Kanton St. Gallen sind schon seit über 10 Jahren bekannt.
      Durch Volksabstimmungen wurden Spitalschliessungen hinaushezögert, obwohl längst überfällig. 2020 musste die Regierung dann die Reissleine ziehen. Zeitpunkt hatte nichts mit Corona zu tun.
      Kleine Regionalspitäler haben übrigens oft nur wenige oder gar keine Intensivplätze. Speziell bei Covid Intensiv wurden Patienten von Zentrumsspitälern versorgt.

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      • Heinrich sagt:

        Das Volk besitzt über Schwarmintelligenz, deshalb haben sie gegen Spitalschliessungen abgestimmt. Es ist ihnen bewusst, dass in den letzten 10 Jahren die Bevölkerung in der Schweiz sich um 1 Million Menschen vergrössert hat.

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    • Miranda Inniger sagt:

      Das verlinkte Video ist ein gutes Beispiel wie man Todesfallzahlen und Bettenauslastung interpretieren muss. Es ist einfach unglaublich, dass Medien, Politik und Taskforce immer noch mit absoluten Zahlen um sich werfen und damit weiter Angst und Schrecken verbreiten.

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    • Anja sagt:

      Auch hier: Dieses Video wurde entfernt, weil es gegen die YouTube-Nutzungsbedingungen verstößt? Aber wir wissen ja, zu wem Youtube gehört

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