21. Juli 2021
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Marcel Odermatt

Als Präsidentin von Netzcourage wäre Tamara Funiciello gefragt wie nie. Doch die Sozialistin bleibt stumm.

Tamara Funiciello gehört zu den Politikern, die gerne debattieren und streiten. Die gescheite Sozialistin und Frauenrechtlerin stellt sich der Auseinandersetzung und setzt sich auch mit Leuten an den Tisch, die ihre radikal feministischen Positionen und linken Weltanschauungen nicht teilen.

Im Moment wäre es besonders spannend, zu hören, was die Berner Nationalrätin zu sagen hat. Die ehemalige Juso-Präsidentin amtet nämlich als Co-Präsidentin von Netzcourage. In dieser Funktion steht sie in der Mitverantwortung, was die staatlich unterstützte Organisation und ihre Geschäftsführerin Jolanda Spiess-Hegglin tun. Wenn kritische Journalisten als «widerlich» oder «Schmierfinken» beschimpft oder eine Köpfungsszene einer Journalistin von Spiess-Hegglin mit einem «Gefällt mir» versehen werden, müssten Funiciello eigentlich die Haare zu Berge stehen.

Doch für einmal bleibt die begabte Schnellrednerin stumm. Der Grund ist ihre ewig lange Sommerpause, von der die meisten Büezer und Angestellten nur träumen können. Wer sich bei ihr meldet bekommt seit Tagen folgende Antwort: «Sommerpause – in dieser Zeit werden die E-Mails gelöscht. Ich freue mich ab dem 16.8. wieder von Ihnen zu lesen. Solidarisch. Tamara Funiciello.»

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25 Kommentare zu “Als Präsidentin von Netzcourage wäre Tamara Funiciello gefragt wie nie. Doch die Sozialistin bleibt stumm.”

  • ordnas sagt:

    Also ich bin einfach froh, dass sie mal nicht da ist und geniesse den Moment, der leider nicht für die Ewigkeit ist.

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  • Sandro Consoli sagt:

    Soziale Medien geben Heerscharen von Idioten das Recht zu sprechen währenddem sie früher am Stammtisch nach mehreren Gläsern Wein sprachen ohne die Gemeinschaft zu verletzen. Damals wurden sie schnell zum Schweigen gebracht. Aber jetzt haben sie die gleichen Rechte zu reden wie Nobel Preis Gewinner. Soziale Medien sind daher die gewaltsame Übernahme durch Idioten!
    Dies ist nicht meine Meinung, sondern die von Umberto Eco, italienischer Schriftsteller, von mir sinngemäss aus dem Italienischen.

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  • hape sagt:

    Vor lauter Intelligenz hat diese Tante Schuggi zuwenig Kapazität gehabt, um wenigstens ein Studium abzuschliessen.
    Dummschwätzen ist halt einfacher.

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  • Juerg Schneeberger sagt:

    Werter Herr Odermatt, was verleitet Sie zur Aussage, dass diese Frau Funiciello ein gescheites Wesen sei? Etwa ihr nachgeplaudert, etatistisch- und neomarxistische Geschwätz das diese ohne Atemaussetzer in jedes Mikrophon plärrt, oder imponiert Ihnen das Gendergeschwätz welches man als Normalo einfach nicht mehr hören kann? Sorry, aber ich bezweifle stark, ob es für die Gesellschaft von Interesse oder Bedeutung wäre, was diese Frau zu sagen hat. Glauben Sie mir, ihre Auszeit ist eine Wohltat.

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    • Peter Eschmann sagt:

      Soll doch BH verbrennen! Das wenigstens kann sie. War doch damals
      d e r Brüller, hat gaaans viele Leute zu überzeugen vermocht. (Wenn man sich das Wahlverhalten vieler Leute vor Augen führt 🤭.)

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  • Pflanzenfreundin sagt:

    Wahrscheinlich braucht man länger Ferien, wenn das Leben und "arbeiten" so weit weg von der Realität ist...
    Wer zuwenig lebensnahe Herausforderungen und sinnvolle Arbeit hat, wird immer unzufriedener und scheint sich Probleme richtiggehend zu suchen - so wirkt Frau Funiciello auf uns.
    Wenn wir sie in den Medien hören und sehen, fällt uns ihre Humorlosigkeit und Zynismus auf - so als sei alle Welt ihr Feind.

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  • Achilles sagt:

    Jeder Tag wo man NICHTS hört, ist ein SUPER Tag. Diese Frau soll dort verharren, wo sie ist und soll auch bleiben.

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  • Fede sagt:

    Interessiert es denn überhaupt jemanden was die „Schnellrednerin“ zu berichten hat? Wenn denn ein Kommentar zu hören wäre gegen ihre „Netzcourage“-Kollegin, wäre dieser mit Bestimmtheit schon vorhersehbar..

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  • Peter Rossa sagt:

    sie fehlt mir in keiner Art und Weise - und vielen Anderen wohl auch nicht. Wir haben keine Mangelerscheinungen bezüglich dieses Wesens.

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  • R.Roth sagt:

    Am besten wäre es wenn sie das ganze Jahr Ferien machen würde.

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  • Zappa69 sagt:

    Ist das das neue Niveau der WW? Daily wird aus dem Luftschutzkeller gesendet (von einem durch die ganze Sendung grenzdebil grinsenden Roger Tell, der weiterhin mit keinem Wort die Aufhebung der Massnahmen fordert und neben Merkel weiteres untragbares Politpersonal lobt: Baerbock, Herrmann,Habeck et al), und jetzt einem Zeller, der Funiciello als gescheit und intelligent bezeichnet?? Was soll diese Einschleimerei bei den Linken?Die hassen und Euch, ihr Deppen, und ich kann Euch nicht mehr leiden

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  • oazu sagt:

    So, solidarisch ist Frau Funicello für 6 Wochen in den Ferien, unerreichbar. Solidarisch mit wem? Den gewöhnlichen Angestellten und Arbeitern, die sie nimmerüde im selbstlosen Einsatz zu vertreten vorgibt, die im Sommer aber vielleicht 2 Wochen Urlaub bekommen, Rest müssen sie flexibel an Weihnachten und übers Jahr nehmen wenn grad Auftragsloch ist. Oder doch vielmehr solidarisch mit Lehrern, Studenten und Aktivisten, ihrer wahren Gefolgschaft in selbstgefälliger Bequemlichkeit und Privilegien.

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  • Edmo sagt:

    Die «gescheite Sozialistin»... Herr Odermatt, wer hat Ihnen diesen Bären aufgebunden? Seit Funiciello bei den Jusos rumplärrte, habe ich von dieser Frau noch nie ein einziges gescheites Wort gehört. Ihre Funktion als Co-Präsidentin von Netzcourge kommt garantiert auch nicht vom gescheit sein. Und von einer Mitverantwortung zu reden, ist ebenfalls völlig daneben gegriffen. Diese ganzen Co-Präsidien sind nichts weiter als die geteilte Verantwortungslosigkeit.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Der Bericht von Marcel Odermatt zeigt einmal mehr klar und deutlich die politische Sanktionierungen bei der SP ! Was nicht sein darf oder was als verwerfliche Taten aus linker Seite Tausende von Menschen schockiert haben, wird bei den militanten SP-Leuten einfach tabuisiert! Hätte ein SVP-Politiker eine solch verwerfliche Tat begangen, würden alle Mails an Funiciello sofort mit grossem Aufschrei beantwortet, Ferienzeit hin oder her! Die Medien hätten wochenlang ein "Mega-Thema"!

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  • eduardkeller sagt:

    Wäre die schöne Tamara noch länger weg, würde sie uns sehr fehlen!

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    • Henoch sagt:

      öhm.... schöne Tamarra?? 😉

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    • Benedikt sagt:

      Den Begriff Schön ist eine persönliche Geschmacksache, aber was würde ihnen um Himmels willen fehlen?
      Das nachplappern von sozialistischen Ideologien? Ich würde ihr in der Sommerpause mal eine Reise in die Vergangenheit des Gulag's empfehlen. Vielleicht aber auch nur vielleicht würde ihr bewusst, zu was für Greueltaten ein sozialistisches System fähig ist.

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  • Realo100 sagt:

    Frau Funicello darf meinetwegen ihre Ferien bis zum Sankt Nimmerleinstag verlängern, ich vermisse sie nicht

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    Wir haben also eine Co-Präsidentin und eine Geschäftsführerin. Es müsste also mindestens noch eine Co-Präsidentin vorhanden sein. Ist es das oder gibt es noch andere in diesem überflüssigen Verein. Ein Mann dürfte sich hier eher deplatziert vorkommen...

    Wer kam eigentlich auf die Idee, dieses Grüppchen zu gründen und mit Steuergeldern zu versehen? Wurde es nur deshalb gegründet um vom Staat leben zu können?

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  • VP-Falger sagt:

    Ja, als Berufspolitiker (CHF200'000+) lässt es sich mit Steuergeldern anderer Leute, (Büezer) in feudalen und langen Ferien gutgehen. Schliesslich haben auch Schüler 5 Wochen Ferien und je nach Kanton erst noch diverse Ferienvergünstigungen wie gratis ÖV, Schwimmbad, Museumseintritte etc, etc.

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  • Hegar sagt:

    Mit jedem Tag, der vergeht, ohne dass sie sich zu Wort meldet, schaufelt sie an ihrem eigenen Grab. Mir kann‘s recht sein.

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