13. Juli 2021
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Alex Baur

Viola Amherd will Subventionen für Sport-Verbände an Frauen-Quoten knüpfen. Es wäre ein guter Moment für Sportler, ganz auf Steuergeld zu verzichten

Es gibt fast keine Sportart, in der Männer gegen Frauen antreten. Am deutlichsten sieht man es beim Fussball oder beim Boxen.

Ist das ein Problem? Blödsinn. Die Natur hat uns geschaffen, wie wir sind. Daran wird kein Gender-Mainstreaming auf der Welt etwas ändern.

Bundesrätin Viola Amherd (die Mitte) will nun mindestens 40 Prozent Frauen im Kader der Sportverbände. Sonst gibt es keine Subventionen mehr.

Eindrücklicher lässt sich die Idiotie von Gender-Quoten kaum noch illustrieren. Warum um Himmels Willen sollen die Frauen gezwungen werden, sich mehr für Fussball, Boxen, Töff- oder Velo-Rennen, Schiessen oder Schach zu interessieren?

Entscheidend ist doch einzig, dass Frauen mitmachen dürfen, wenn sie es denn wollen. Das ist nun wirklich kein Problem. Die meisten Sportverbände suchen händeringend nach Freiwilligen.

Oder will Amherd die Quotenfrauen etwa nur für die ganz wenigen gutbezahlten Jobs?

Für Verbände, die Stolz vor Gier stellen, wäre es eine gute Gelegenheit, völlig auf Subventionen zu verzichten. Spitzensport ist „big Business“, da braucht es keine Steuergelder. Und für unrentable Randsportarten wären Gender-Quoten der Todesstoss.

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24 Kommentare zu “Viola Amherd will Subventionen für Sport-Verbände an Frauen-Quoten knüpfen. Es wäre ein guter Moment für Sportler, ganz auf Steuergeld zu verzichten”

  • ordnas sagt:

    Sie soll erst einmal schauen, dass die ADA auf 40% kommen. Dann sehen wir weiter.

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  • Margit Osterloh sagt:

    Es wäre ja schon mal ein Fortschritt, wenn es in den Verbänden jener Sportarten einen angemessener Frauenanteil gäbe, in denen viele Frauen vertreten sind, z.B. Tennis, Turnen, Schwimmen etc. Solange das nicht der Fall ist, sollten sich die Männer, die sich hier aufregen, etwas zurückhalten. Da sind ja etliche mehr als peinliche Kommentare dabei!!!

    Margit Osterloh

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Zu Beginn ihrer Amtszeit machte Frau Amherd eine gute Figur. Eine Oberwalliserin, etwas bodenständig und unkompliziert. Jetzt outet sie sich jedoch neben Sommaruga als weitere Feministin im Bundesrat. Diese bescheuerten Frauenquoten nun auch noch im Sport sind doch komplett dekadent und lachhaft. Seit Frau Amherd sich jedoch neben ihrem Kerngeschäft auch noch mit Problemen wie Unterwäsche für Soldatinnen und Solarpannels auf Kasernendächern kümmert, wird ihre Politik immer verworrener.

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  • Zappa69 sagt:

    The problem today is that all these „rainbow-Greta-blm-kneeling down football players-climate apocalypse-corona-lockdown socialist assholes“ are pushing this „trans-diversity-agenda“ as the new normal!
    They‘re brainwashing our kids at school to feel not normal if they do not feel at least a bit „trans“ or „bi“ or „fluid gender“

    And that is COMPLETELY UNACCEPTABLE!

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Dass Spitzenpolitiker(innen) aus der "Mitte" immer deutlicher nach "links" politsieren, beweist nun auch Bundesrätin Amherd mit ihrer absurden "Frauenquote" im Sport! Wer Sport treiben soll oder will macht das. Wer sogar in einem hohen sportlichen Kader Einsitz nehmen will. der oder die macht das! So einfach wäre doch unsere Gesellschaft! Seit dieser geschlechterlosen Genderei und den Feministinnen, die alle natürlichen Grundelemente ausrotten wollen, werden wir fast täglich ummanipuliert!

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    • Stefan Mueller sagt:

      ""nach "links" politisieren"",..Hä?!?
      Mittewischiwaschi SIND links!
      Zwar nicht anhand ihres Tarnmäntelchens VOR Wahlen, aber anhand ihrer Bernsumpf-Wüterei!
      Wie kämen sonst all die Plätzchen für die Cina/Schwaller/Hollenstein-Versager im sozialistischen Linksstaats-Moloch zusammen!
      Zumindest seit der Fusion mit den BSE, oder wie die sich gerade nannten, gilt für den letzten Rest der Nicht-so-krass-Linken dieser Sekte auch: einfach aus Prinzip immer gegen die SVP, egal was es den Bürger kostet!

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  • VP-Falger sagt:

    Jetzt fängt diese an sich von mir als bodenständig eingeschätzte Frau auch noch mit diesem Mist an, sich ins grün-rote Gesinnungslager einzuschleichen, um in 2 Jahren ihre Widerwählbarkeit zu sichern.

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    • holsderkuckuk sagt:

      Wie bitte? Diese Verköperung der Raffgier. Der damals amtierende Staatsrat musste Frau Raffke zweimal ermahnen, den jungen Notaren die ihr durch die Regierung bei einem grossen staatlichen Grundstücksgeschäft zugesellt wurden, die ihnen zustehenden Gebühren auszuzahlen. Jahrelang zu hohe Mieten, per LSV, einkassieren und dann noch zu prozessieren. Die WW berichtete vor der Wahl in den Bundesrat. Für die vereinigte Bundesversammlung war der Bericht der WW der Ritterschlag für diesen Posten.

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  • Florence sagt:

    Hat diese Frau keine anderen Probleme? Sie soll sich doch bitte auf ihre Arbei konzentrieren und die Frauen NICHT MEHR entwürdigen mit dieser Quotensache. Fähige Frauen finden ihren Job allein. Die brauchen keine Quote wie die Bundesrätinnen die auf ihren Stühlen sitzen um die QUOTE zu erfüllen. Alle heimschicken!!

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  • markus.schudel@gmx.ch sagt:

    Damit wird nicht nur der Profisport, sondern auch der Amateursport zerstört. Es gibt nun mal Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die die Genderbewegung nicht weglügen kann.
    Ich finde es gut, wenn Frauen Kampfsportarten ausüben. Aber leider werden mittlerweile oft nur noch gemischte Trainings angeboten. Und das hat einen negativen Einfluss auf das Training. Es wird anders. Tut mir leid. Ich will das nicht. Ich ziehe die Konsequenzen, trete aus und übe nur noch Einzelsportarten aus.

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  • Edmo sagt:

    Als Frau im Bundesrat muss man heute einfach den totalen Blödsinn von sich geben. Die Frauen müssen plakativ für den ganzen Gender-Mist arbeiten. Nur so können sie sich die Wiederwahl durch das linksversiffte Parlament sichern. Da der Genderismus medial und politisch zum Superthema geworden ist, glauben vor allem die Frauen selbst den ganzen Schwachsinn und nehmen ihn ernst. Wiederholung schafft Wahrheit. Amherd ist jetzt auch gehirngewaschen. Wir brauchen die Volkswahl für den Bundesrat!

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  • Realo100 sagt:

    Frau Amherd, wie wärs mit einer Männerquote beim Kinderkriegen?

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    • Mueller sagt:

      Und eine Frauenquote bei der Müllabfuhr und Kanalisationsreinigung!

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      • Stefan Mueller sagt:

        Da die wohl am Herd auch nix taugt,
        MUSSTE die ja à la
        Meyer Badran Fucinelle Klaverspielerin Dauergrins Calmy Schnädrch-Schnätrch Grössi Fiala Mauch Wyss Schweizerin-des-Jahres-Nummer-I und II etc etc im Polit-Linksstaatsfilz-Komödienstadl unterkriechen!
        Wo sonst können sich solche peinlichen Niete denn noch einschleichen da ja selbst im Müllstream und beim Äss-Ärr-Äff die Filz-Plätzchen rat werden und nur noch mit krassesten schleimigsten Milliardärs-Lakaien besetzt werden?!?

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      • Florence sagt:

        Das geht nicht. Frau Am Herd‘ s Quoten-Frauen haben weiße Blüsli an und sitzen in Bureaus….

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    • lionmo sagt:

      Da liegt ja genau das Problem ,Realo1oo , die selben Weiber trauen ja den Männern keine anständige Beziehung zu Kindern zu.
      MÄNNER EMANZIPIERT EUCH ENDLICH!!!!!

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