20. Januar 2021
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Urs Gehriger

Amtsantritt Biden: 25000 Gardisten stehen unter Attentatsverdacht, Trump-Wähler sollen umprogrammiert werden

B-Day! Joe Biden versetzt Washington in Belagerungszustand. 25000 Soldaten der Nationalgarde sind für seine Amtseinführung als Präsident aufgeboten. Doch selbst das grösste Truppenaufgebot reicht nicht, um die Gemüter der Demokraten zu beruhigen.

Nach dem Sturm auf das Kapitol durch Trump-Anhänger verlangten die Demokraten im Kongress einen ideologischen Reinheitstest für Soldaten.

Der demokratische Abgeordnete Steve Cohen aus Tennessee erklärt auf CNN warum: «Die Garde ist zu etwa 90 Prozent männlich; und nur etwa 20 Prozent der weissen Männer haben für Biden gestimmt ... wahrscheinlich haben nicht mehr als 25 Prozent der Leute, die uns beschützen, für Biden gestimmt. Die anderen 75 Prozent gehören zu der großen Klasse, die möglicherweise etwas anstellen wollen.»

Mit anderen Worten: Jeder weisse Mann in Uniform ist ein potentieller Mörder.

Ist das nicht Rassismus? Eine ganze Gruppe wird aufgrund ihrer Hautfarbe unter Attentatsverdacht gestellt. Eine ganze Gruppe steht wegen ihres Geschlechts unter Terrorverdacht. Ist das nicht Sexismus?

Biden wird heute von Einheit sprechen. Von Versöhnung und von Heilung. Derweil versprüht seine Partei den Geist McCarthys, der in den 50er Jahren Jagd auf Kommunisten machte. Trump soll durch ein Impeachment politisch ausgelöscht werden. Seine 74 Millionen Wähler werden dämonisiert. Bereits werden Rufe laut nach schwarzen Listen und Umerziehung. «Wir sollten diese Leute, die sich dem Trump-Kult verschrieben haben, umprogrammieren», fordert Star-Journalistin Katie Couric.

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1 Kommentar zu “Amtsantritt Biden: 25000 Gardisten stehen unter Attentatsverdacht, Trump-Wähler sollen umprogrammiert werden”

  • Edmo sagt:

    Die fundamentalistischen Antirassisten sind derzeit die schlimmsten Rassisten. Die Kämpferinnen gegen Sexismus sind weit sexistischer als die bösen Männer, die sie jeden Tag bekämpfen. Die Qualitätsmedien sind auf dem linken Auge völlig blind und das linke Ohr ist taub. Nur so lässt sich erklären, wie eine Star-Journalistin mit unverholenem Maoismus und Stalinismus die Umprogrammierung von 74 Millionen Mitbürgern nach Rezepten der Roten Khmer fordern kann.

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