08. April 2021
Alles lesen
Alex Baur

Anfäng März beendete Gouverneur Greg Abbott sämtliche Corona-Massnahmen in Texas. Mediziner warnten vor einem Desaster – doch die Fallzahlen sinken

Der Mann hat Eier: Obwohl die Fallzahlen gerade wieder leicht gestiegen waren, erklärte Gouverneur Greg Abbott vor über einem Monat das Corona-Regime in Texas für beendet. Jeder müsse jetzt selber Verantwortung übernehmen, erklärte Abott, man könne das Land nicht ewig stilllegen.

Die Gesundheitspolitiker im ganzen Land schrieen auf. Abbott mache alle Erfolge der Corona-Massnahmen zunichte, lautete der Tenor. Präsident Joe Biden warnte: «Der Kampf gegen das Virus ist noch lange nicht vorbei!»

Seither weisen alle Indikatoren – Fallzahlen, Hospitalisationen, Todesfälle – in Texas nach unten. Diese Woche spielten die Rangers sogar wieder vor vollen Rängen.

Ist es die Impfung? Liegt es am Wetter? Wäre es vielleicht doch besser gewesen, auf Eigenverantwortung zu setzen statt auf Vater Staat? Niemand weiss es genau.

Es hätte auch anders kommen können. Dann hätte Gouverneur Abbott schlecht dagestanden. Doch der Mann nahm die Verantwortung auf sich. Er tat das, was er für richtig hielt, statt sich, wie die sieben Zauderzwerge in Bern, hinter einer Task-Force zu verstecken.

Man nennt es Mut.

717 11

42 Kommentare zu “Anfäng März beendete Gouverneur Greg Abbott sämtliche Corona-Massnahmen in Texas. Mediziner warnten vor einem Desaster – doch die Fallzahlen sinken”

  • johann6a sagt:

    Der Bundesrat versteckt sich hinter einer typisch eidgenössischen Jekami-Maximalpartizipations-Task Force von sage und schreibe 70 (!) Expertenhirnen aus etwa einem Dutzend Fachrichtungen. Wie da etwas Vernünftiges rauskommen sollte, kann man ja wohl nicht erwarten!

    83
    2
    • D.Z. sagt:

      Es ist noch tragischer: Die «Task Force» ist lediglich ein «Jekami» für die Wissenschaftler, welche hinter der Eindämmungsstrategie stehen. Kritische Stimmen fehlen somit gänzlich, es geht nur darum, «wie viel Lockdown» es denn jeweils sein darf. Wenn nun ein paar die «Task Force» verlassen haben, dann weil es zum Reputationsrisiko wird – Beim Aufwischen des Scherbenhaufens schaut niemand mehr so genau hin, sofern man früh genug raus ging. Protokolle gibt es keine; Aufarbeitung somit unmöglich!

      85
      2
  • mikueder sagt:

    Bezüglich Texas muss man aber leider auch sagen, dass zum Beispiel bei diesem Football Spiel mit den 40'000 Besuchern immer noch die Gesichtswindel getragen werden musste. Siehe Beitrag auf RT DE. Also doch noch immer keine völlige Normalität. Tansania ist also immer noch einen Schritt weiter. Wenn es die Menschen endlich kappieren und alle den Test ignorieren, ist die Sache vorbei!

    135
    9
  • Miranda Inniger sagt:

    Florida ist bereits seit September 2020 komplett offen.

    152
    2
  • D.Z. sagt:

    Man könnte bald meinen, dass die «Experten» bloss von der Aufhebung gewisser Massnahmen wie Maskenzwang im Alltag, Terrassenschliessungen usw. warnen, weil beim Wegfall allen klar würde, dass diese praktisch keinen Beitrag zur Senkung der Fallzahlen geleistet haben. Man gängelt lieber weiterhin die Bevölkerung, als Fehler einzugestehen. Ein Ausstieg aus dem Wahnsinn liegt so in weiter Ferne.

    237
    0
    • Hans Peter sagt:

      Eines der Hauptprobleme des ganzen M-Medien-/"Wissenschafter"-/Politfilzes besteht darin, dass sie wissen, dass sie, selbst wenn sie wollten, ohne Karriere- und Reputationruin (wenn nicht gar schlimmer) gar nicht mehr zurückkönnen.
      So sehen sie sich geradezu gezwungen, auf Teufel komm raus immer weiter zu knorzen und zu betrügen.

      118
      1
  • Peter Meier sagt:

    Am 24.3.2021 hat das Verwaltungsgericht Wien eine Versammlungsverbot, verhängt von der Landespolizeidirektion Wien, aufgehoben. Das Gericht nimmt Stellung zu den Veröffentlichungen, wie "Fallzahlen, Testergebnisse, Fallgeschehen und Anzahl Infektionen", wie wir es auch kennen. Es wird festgestellt, dass sich der PCR-Test zur Diagnostik nicht eignet und dass die Antigenteste bei fehlenden Symptomen hochfehlerhaft sind. Sollten nicht auch wir den Umgang mit Covid-19 endlich überdenken?

    224
    2
  • olive sagt:

    "Was wäre also, wenn die Schweizer sich in Sachen Corona wie der Rest der Welt haben einseifen lassen? Was, wenn der Gesslerhut von heute die Maske ist? Viel Hellsicht bräuchte es dafür nicht."

    Was, wenn die Verschwörungstheoretiker recht haben?

    Von Milosz Matuschek.achgut

    157
    3
    • Melanie sagt:

      Natürlich ist die Maulwindel der Gesslerhut von heute! Für mich war das von Anfang an + durchgehend klar. Was soll eine solcher "Maulkorb" den nützen? Sind wir bissige Hunde? Müssen wir uns zuerst selber zum Affen machen, bevor wir merken, was läuft? Wenn die Luft / das Zusammenleben / die sozialen Kontakte tatsächlich so lebensgefährlich wären, würden wir sterben wie die Fliegen. Mit oder ohne Maulwindeln. So what? Menschen sterben nicht aus. Eine realistische Sicht aufs Sterben wäre angesagt!

      132
      5
  • Ronnie Angst sagt:

    Wir tragen einen Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen, nicht nur Wirtschaftlich, sondern vor allem auch moralischer und etnischer Natur. Es kann nicht sein, dass wir unseren Kindern eine Welt der Fremdbestimmung, Aggression und Mutlosigkeit gepaart mit einem Wirtschaftlichen Chaos hinterlassen. Also Herr Vogt und gleichgesinnte, fasst Mut zur Kritik und hinterfragt Massnahmen, die unsere Zukunft auf Jahre und Jahrzehnte gefährden. Seid mutig, für Eure Kinder und Enkelkinder.

    180
    2
  • Ronnie Angst sagt:

    Es tut mir leid, dass Ulrich Vogt offenbar noch immer glaubt, dass das was hier Zurzeit geschieht zum Wohle der Bevölkerung geschieht. Vielleicht sollte er sich vom ganzen mal etwas distanzieren, die ganze links, rechts Diskussion beiseite lassen und nur sachlich die Zahlen der vergangenen Jahre studieren, ohne sich von Angst un d Panik leiten zu lassen. Die Folgen der der sogenannten Massnahmen sind schon längst viel verheerender als es das Virus je hätte sein können.

    175
    2
  • olive sagt:

    Das Virus verhält sich, wie Viren sich verhalten, es mutiert, es schwächt sich ab.
    Der Sommer kommt , die wenigen Infektion werden noch weniger, aber die Verantwortlichen machen einfach weiter.
    Mit ihren unsinnigen Äusserungen über jede noch "gefährlichere Mutation" wird es ihnen gelingen, die Massnahmen über den Sommer zu retten und zu hoffen, dass wieder mehr Leute erkranken im nächsten Winter.

    176
    0
  • heinzkeller sagt:

    Das Problem ist nicht unbedingt die Regierun. Wir lassen es mit uns machen. Wir denken nicht selbst und vertrauen dem Staat. Nicht nur das BAG würde schreien, sondern auch alle Angsthasen und Denuntianten.

    129
    0
  • Heidi sagt:

    Es ist höchste Zeit, dass auch die Schweiz aufhört mit diesem desaströsen Lockdown und diesem sinnlosen, geldvernichtenden Testwahnsinn. Der Bevölkerung ginge es in jeder Beziehung besser. Der Bundesrat schützt die Bevölkerung mit den völlig überzogenen Corona-Massnahmen nicht, er zerstört die Gesellschaft.

    375
    2
  • Edmo sagt:

    Die Nutzlosigkeit der Corona-Massnahmen ist längst offensichtlich. Nur das stetige Schüren von Todesängsten durch Politik und Medien hindert grosse Teile der Bevölkerung noch daran, das Scheitern der Coron-Politik zu erkennen. Leider ist es nicht Mutlosigkeit, die den andauernden Wahnsinn am Leben erhält, sondern die Machtgeilheit der Akteure von Politik, Wissenschaft und Medien. Sie wollen Corona dazu missbrauchen, die Diktatur zu festigen und alle politischen Pläne mit Gewalt durchzusetzen.

    362
    1
  • Brunoli sagt:

    Am Beispiel von Texas stellt man fest, dass Lockdown nichts bringt. Die sieben Zauderzwerge mitsamt der Taskforce und dem BAG betreiben eine irre Coronalockdownpolitik. Nun könnten sie sich an Texas ein Beispiel nehmen, wie man es besser macht. Aber darauf kann man lange warten. Die sieben Zauderzwerge in Bern verstehen die Sache nämlich nicht. Wertlose Politiker sind sie, unbrauchbar und fehl am Platz, ohne jeglichen Durchblick.

    274
    1
  • Philipp Zuercher sagt:

    Da kann ich nur sagen Chapeau!

    „Stell dir vor es gibt Corona Lockdowns und keiner lässt sich einsperren und seiner Freiheiten berauben!“

    Wäre schön wenn unsere Kantonsregierungen denselben Mut aufbringen könnten. Es gäbe ein höllisches Geschrei aus dem BAG und von links, aber passieren würde wohl nichts?

    258
    2
  • Robert sagt:

    Wenn man das liest, wünscht man sich, in Texas zu wohnen! Wenn wir nur auch eine so aufgeklärte Regierung hätten, die wie der texanische Gouverneur auf die zentralstaatliche Gewalt verzichten und damit den Bürgern ihre Freiheit zurück geben können. Aber unsere Bundesräte sonnen sich in ihrer Macht und werden die wohl nie mehr aufgeben. Und wir werden bis zum Sanktnimmerleinstag mit den fürchterlichen 'Massnahmen' leben müssen.

    210
    3
    • beatz sagt:

      Lieber Robert, meine Frau und ich werden nicht bis zum Sanktnimmerleinstag warten, am Samstag werden wir um 13 Uhr beim Tell friedlich für unsere Meinung präsent sein und Flagge zeigen. Die Mistgabel lassen wir vorerst noch zuhause......
      Ich lade dich herzlich ein Robert nicht einfach zu warten, komm nach Altdorf, sei ein Eidgenosse, sei auch ein Gregg Abbott!

      123
      1
      • Robert sagt:

        Ihr werdet ja wohl mit Maske dort sein?! Und die Polizei wird auch dabei sein und wird alle verhaften, die sich erfrechen, ohne Maske und (!) Abstand mitzumachen (usprünglich hiess es mal, die Maske sei "nötig", wenn der Abstand nicht eingehalten werden könne...).
        Vorläufig werde ich noch nicht an Demos teil nehmen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden!

        13
        27
  • ulrich vogt sagt:

    Es bleibt wie es ist. Nach Redaktionsbefehl ist wenn möglich täglich der schweizerische Bundesrat mit fiesen Attributen abzustrafen, wie es Köppel selbst in seinen Morgenbetrachtungen tut. Diesmal sind es Zauderzwerge. Einmal mehr wissen gewisse Leute ohne jegliches Fachwissen, das nur durch ernsthaftes Studium und Forschung erworben wird und nicht durch Abschreiben irgendwelcher Zeilen, alles besser. Köppels Untergebene schreiben gehorsam, was der Boss befiehlt. Ohne Verantwortung.

    11
    394
    • Mueller sagt:

      Auch ein Dr. Mengele, KZ - Todesarzt ,hatte sich durch ernsthaftes Studium und Forschung ein grosses Fachwissen erworben! Hört auf mit dieser akademischen Arroganz!

      122
      3
    • U. Thomet sagt:

      Nennen Sie bitte Journalisten mit abgeschlossenen Virologie- und Immunologiestudien.
      Mir ist KEIN Mainstreamjournalist bekannt, der sowas hat. Demnach schreiben diese Journalisten gehorsam ab, was das BAG vorgibt, ohne Verantwortung.
      Übrigens finde ich Begriffe wie "Zauderzwerge" , "Coronaleugner" und "Covidioten" wenig hilfreich.

      102
      3
    • Peter Eschmann sagt:

      Sehr geehrter Herr Vogt, offenbar entgeht Ihnen etwas Entscheidendes: Beginnen Sie bitte, wozu Sie bei Köppels Morgenbetrachtungen aufgefordert sind und werden: selber denken. Sie scheinen sich führen zulassen.

      97
      1
    • ToWa sagt:

      Dann legen Sie mir doch einmal ihr grosses Fachwissen dar. Was genau ist falsch an Köppels Aussagen? Ist es nicht so, dass Sie einfach blind alles glauben, was Ihnen vorgekaut wird? Ich bin gespannt auf eine Antwort. mfg

      57
      1
    • Florence sagt:

      Ja Herr Vogt. Sie werden sich wohl in Altdorf nicht blicken lassen.. Sie möchten wohl nicht auf Wilhelm Tell treffen...
      Es gibt sehr wohl viele Personen die ernsthaft studiert und geforscht haben, und eben gerade deshalb beurteilen können was da vor sich geht. HERR(soviel Zeit muss sein)Köppel teilt den Lesern seine Ansichten bei., und diese kommentieren das. C‘est tout !
      Es täte auch Ihnen gut, andere Meinungen anzuhören und vielleicht zu tolerieren.
      Die Bundesräte gehören ausgewechselt

      16
      0
  • Albert sagt:

    Wenn man die Fallzahlen von Deutschland, Schweden, Florida, Texas, Nord-Dakota, Süd-Dakota, Italien, Österreich, Texas und der Schweiz miteinander vergleicht, dann zeigt sich, dass Lockdowns und sämtliche Massnahmen absolut Null Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben. Die einzige Wirkung all dieser gesundheitsdiktatorischen Massnahmen und Lockdowns sind schwerste Wirtschafts-, Gesellschafts- und Gesundheitsschäden: ein Schwerverbrechen!

    333
    2
    • Dani Frei sagt:

      Toller Kommentar! Genau so ist es! Ich würde gerne solche Fakten einmal an den Bundesrat bringen. Mal schauen, wie die Antworten da zusammen gestammelt würden.
      Die Regierungen sind entweder Ahnungslos und überfordert oder dann glauben sie diesen verräterischen Mist den sie produzieren wirklich. Ich hoffe mal auf das Erste, denn ich habe keine Lust unsere Freiheit mit Bürgerkrieg wieder zu gewinnen!

      92
      0
      • Robert sagt:

        Es würde kaum etwas nützen, wenn Sie dem Bundesrat diese Fakten bringen würden. Ich bin sicher, diese sind den Damen und Herren im Bundesrat sehr wohl bekannt. Aber man geniesst es, soviel Macht zu haben. Als man in den Bundesrat gewählt wurde, konnte man doch nicht hoffen, jemals so allgewaltig regieren zu können! Und jetzt kann man das doch nicht einfach so aufgeben.
        Vielleicht wird der Bürgerkrieg zuletzt doch notwendig...

        53
        2
    • hape sagt:

      Genau das schreibe ich seit Anfang der Grippewelle. Und ja, 99.997% der Schweizer sind heute nicht infiziert.

      55
      2

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.