30. März 2021
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Beat Gygi

Angst machen, Geld verlangen, bedrängen: Gestern gab Simonetta Sommaruga einen ersten Vorgeschmack auf das CO2-Regime

Bundesrätin Simonetta Sommaruga eröffnet den Abstimmungskampf zum CO2-Gesetz. Ihre Hauptbotschaft an die Bürgerinnen und Bürger: Wir vom Staat wissen besser, was man tun muss als ihr.

Wir regieren euch.

Die Methode: Zuerst Panik erzeugen, erschrecken. Sagen, die Erwärmung in der Schweiz sei doppelt so stark wie global (eine Frage der Positionierung der Messstellen). Trockenheit, Überschwemmungen, Erdrutsche drohen. Häuser, Strassen, Bahnen gehen kaputt.

Dann sagen: Wir sehen die Lösung. Wir kennen die Wissenschaft. Gebt uns Euer Geld, es ist ja nicht viel, aber wir lenken das viel intelligenter in Klimaschutz und neue Technologien als Private das können.

Was der Bund wirklich tut: Geld in einen Klimatopf schütten und daraus Subventionen an jene geben, die dem Bund genehm sind.

Dann die Bürger in den Klammergriff nehmen und sagen: Es ist schon fast zu spät, jetzt ist nicht noch Zeit zum Diskutieren. Hopp, sofort tun, was wir sagen, sonst kommt es nicht gut.

Später wird dann alles viel teurer, weil Strom und Leitungen fehlen, die Energiepreise hochschiessen und Schutzbauten vernachlässigt wurden.

Und am Schluss nützt es nichts, wenn sich die Schweiz auf Null Emissionen abwürgt.

Aber jetzt ist nicht Zeit zum Diskutieren.

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35 Kommentare zu “Angst machen, Geld verlangen, bedrängen: Gestern gab Simonetta Sommaruga einen ersten Vorgeschmack auf das CO2-Regime”

  • mikueder sagt:

    Sie beten das Klima an und verachten die Menschen!

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Seit dem sich das gesamte eidg. Parlament nach den letzten Wahlen stark nach *links/grün * gewendet hat (leider auch immer mehr bürgerlich gewählte "Volksvertreter"!), werden die diktatorischen Befehle und Anordnungen aus dem Bundeshaus immer lauter und aggressiver! Wir Bürger, Steuerzahler, Fachleute und sachliche Analysen aus der Wissenschaft gelten nichts mehr! Nur noch linke Schreie durch Megaphone und gemalte Spruchbänder durch die Strassen schieben, befehlen und viel Geld fordern!

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  • Saints sagt:

    Warum werden die Abgaben nicht auf freiwilliger Basis gemacht?
    Jeder der das Klima retten will kann mehr oder weniger einzahlen.

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  • Elba sagt:

    Laut Sommaruga erwärmt sich das Klima in der Schweiz doppelt so schnell wie anderswo. Und dabei ist das nur der schweizerische Durchschnitt. Es dürfte einzelne Kantone geben, wo es um die Klimaerwärmung sogar viermal schlimmer steht. Am wärmsten dürfte die Luft über dem Bundeshaus sein. Dort täte eine eiskalte Dusche gut!

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  • kiebitz sagt:

    Immer mehr müssen die Vorschläge des Bundesrats wegen Diktatur und extremen Forderungen abgelehnt werden. Auch beim CO2 scheint Bundesrat und Parlament keinen blassen Dunst zu haben, es wird einfach der UNO nachgeplappert. Und kein Mensch reklamiert in der UNO die giftigen Chemtrails die das Klima verändern. Hierhin gehörten Verbote und Bussen!

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  • Mens Sana sagt:

    Reinhard Mey hat diese Situation schon vor einigen Jahren geschildert in seinem Lied: „Das Narrenschiff“ und oder der Klassiker: „ Was in der Zeitung steht“, sowie auch : „Sei wachsam“!!!

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    • mikueder sagt:

      Wäre höchst interessant zu wissen, wie viele derer die bei den Liedern damals applaudierten oder im Sprechchor mitgemacht haben, heute den Regierungsmassnahmen zujubeln, brav den Maulkorb tragen und die "bösen" "Querdenker" verurteilen...!

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  • Fede sagt:

    Wenn ich die heute erwähnten Beträge (Fr. 11 Miliarden), die in den aktuellen Nachrichten vorgestellt wurden, welche die „Grünen“ für zukünftige „Eco-Projekte“ ausgeben wollen, dann wird mir schlecht..!!
    Man sollte diese Leute mal ganz konkret am eigenen Geldsäckel belangen, dann würden sie vielleicht endlich mal auf den Boden der Realität kommen.

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    • juege sagt:

      Wenn dieses Geld wenigstens etwas positives bringen würde. Was es neben Armut und unsichere Energieversorgung bringt, ist die grösste je durch den Mensch verursachte Umweltzerstörung durch Windmühlen.

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  • Juerg Schneeberger sagt:

    Gemäss alt BR Leuthards Behauptung kosten die CO2 Massnahmen Fr.40/Person und Jahr. Sommaruga setzt nun noch eins drauf indem diese sagt, dass es eine 4 köpfige Familie nicht mehr als Fr.100.-/Jahr kosten wird, also Fr. 25/Person.
    Für wie verdammt blöd uns diese Frau hält zeigt nachfolgendes Beispiel.

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  • Juerg Schneeberger sagt:

    Beispiel für Sommarugsche Lüge:
    Kosten für Tesla3 Kleinwagen einfachste Vers. = 45‘000. Gleichwertiger Benziner 30‘000.
    Energieverbrauch Benziner (5 Ltr./100 km) bei Jahresleistung 15‘000 km (Euronorm) = 750 Ltr. = Fr. 1’260.
    E-Fzg. (20 kWh/100 km) = 3‘000 kWh = Fr. 750.-
    Ersparnis Fr. 500.-/Jahr
    Mehrkosten E-Fzg. 15‘000 + 3 Ph. Wallbox inkl. Inst. 6‘000 = Fr. 21‘000.-
    Auf Batterielebensdauer von 15 J. ergibt dies alleine für das E-Fzg eine Mehrbelastung von (21‘000 – 15 x 500) = Fr.900.-/Jahr.

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    • Buecherwurm sagt:

      Sie glauben doch wohl nicht, dass sie 15 Jahre lang 15'000 km = 225'000 km mit 1 Akku fahren können ? Der wird nach 100'000 km hin sein und Sie brauchen den nächsten.

      Mir kommt der ganze E-Auto-Hype so vor wie die E-Speicherheizungen Anfang der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, war auch so ein Hype, inzwischen ernnert sich kaum noch jemand an diesen technischen Missgriff.

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      • Juerg Schneeberger sagt:

        Ich bin selber kein Fan von E-Autos, dazu gibt es verschiedene Gründe.
        Zur Lebensdauer und Laufleistung eines E-Fzges.
        Bei einem Tesla 3 mit einer 50 kWh Batterie bedeuten 15‘000 Fahrkilometer 60 Volladezyklen. In 15 Jahren also 15 x 60 = 900 Volladezyklen. Eine Batterie ermöglicht heute ca. 10‘000 Volladezyklen. Dabei ist zu sagen, dass heute die Anzahl Volladezyklen keine Rolle mehr spielt, da diese nie erreicht werden. Limitierend ist die Altersdegradation, welche nach 15 J. unter 80% fällt.

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  • steinlin sagt:

    Einmal mehr macht Sommeruga ihre "Spielchen", sie verspricht, sie droht und sie lügt. Die hundert Franken pro Jahr für eine vierköpfige Familie ist lachhaft. Diese Frau ist nicht nur unfähig, sie ist auch dumm, ansonsten würde sie keine Fr. 100.-- Sprüche machen.

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  • Anna sagt:

    Gestern hat es mir die Sprache verschlagen. Dass Sommaruga ungestraft einen solchen Satz rauslassen darf.... ich bin schockiert. Sie tut mir psychische Gewalt an. Sie schürt Angst und andererseits verspielt sie das Vertrauen der Bürger in diesen Bundesrat mit diesen absurden Aussagen. Das System dahinter ist so durchschaubar. Einfach mal den GAU ankündigen, grünes Licht geben für den Deckmantel der Forschung und Entwicklungsförderung und uns weiterhin (zu Tode) bewirtschaften. (C-Pandemie)

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  • Bischi49 sagt:

    Die UVEK-Vorsteherin lügt wie ihre Vorgängerin bei der Energiestrategie. Ob bewusst, ideologisch verblendet oder einfach von den betreffenden Ämtern fehlgeleitet bleibe dahingestellt. Falsche Voraussetzungen vorgaukeln (doppelte Erwärmung) um ein untaugliches Gesetz zu pushen, das als Trojanisches Pferd dem Staat neue Betätigungsfelder bietet um seine Untauglichkeit bei der Lösung komplexer Probleme bestätigen zu können, das zur „Lösung“ eines Problems das die Schweiz gar nicht lösen kann?

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  • Schellen-Ursli sagt:

    Je nach Wetterlage dürfen wir in der Schweiz die Industrie- und Feinstaub-Emissionen von Mailand verdauen, oder müssen wie letztlich, unsere Autos und Ausseneinrichtungen vom Saharasand befreien oder haben verseuchtes Gemüse, wie nach der Tschernobyl Katastrophe.
    Solange die Italiener furzen und die Deutschen die Nase rümpfen, braucht die Schweiz keine Klimapolitik.
    EU-Turbo Simonetta Sommaruga sollte ihre absurden Klima Ideen mit der EU oder noch besser mit der ganzen Welt koordinieren.

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  • D.Z. sagt:

    Dank der Corona-Hysterie kommen viele Politiker gerade auf den Geschmack, was das Volk so alles mit sich machen lässt. Der «digitale Immunitätsnachweis», welcher die Teilnahme am sozialen Leben wieder ermöglichen soll, lässt sich wenig später auch für die weitere Gängelung der Bürger verwenden: Schon zu viel CO2 ausgestossen? Leider keine Ferienbuchung mehr möglich! Warum auf «Nudging» beschränken, wenn man die Bürger mittels einem verkappten Sozialkreditsystem direkt umerziehen kann!

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  • Paul Streuli sagt:

    Trudi Gerster konnte auch sehr verständlich erzählen und erklären es war aber trotzdem alles nur ein Märchen.

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  • Fede sagt:

    E-Mobil ist nun DAS Schlagwort. Wie viel Schaden angerichtet wird bei der Akku-Produktion, wird natürlich besser verheimlicht. Die Länder in welchen Batterien, Solarpanels, etc. heute mit Dumpingpreisen herstellen, die sind ja sicher ganz speziell interessiert, „umweltfreundlich“ zu produzieren..

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  • Markus Saurer sagt:

    Kompakter kann man es nicht sagen. Jetzt können wir nur noch hoffen (und uns auch dafür einsetzen), dass das Volk diesen gigantischen Schwindel durchschaut. Wenn wir in den nächsten zwei, drei Jahren die Klima- und die Energiepolitik nicht in rationale Bahnen lenken, dann wird der Wirtschaftsstandort Schweiz massiv und irreversibel geschädigt.

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  • Peter Rossa sagt:

    in früheren Zeiten drohte uns die Kirche mit der Hölle und Endzeit-Schreckensszenarien wie Armageddon, um uns gefügig zu machen; heute sind es die HerrscherInnen der Politik, welche anstelle der Kirche, pseude-religös verbrämt, dasselbe wieder tun und die Menschen glauben es schon wieder. Die Macht an sich ist und bleibt eben böse und der Mensch naiv-abhängig.

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  • Edmo sagt:

    Angst macht dumm. Mehr Angst macht dümmer. Unsere Regierung spielt seit Corona und Klima nur noch die Angstkarte. Sehr erfolgreich, grosse Teile der Bevölkerung leben in Panik und klammern sich an die vermeintlich gütige Diktatur. Sie können nicht erkennen, dass der Klimawandel völlig natürlich ist und sie glauben noch immer, Corona wäre ein Killervirus. Das ist das Resultat einer Überschwemmung mit bösartigen Fake News. Wir bewegen uns auf schlimme Abgründe zu.

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  • Arnold Ganz sagt:

    Es ist wieder einmal fünf vor Zwölf! Eine Standard-Äusserung von Frau Sommaruga, um gleich zu Beginn ihrer Predigten klarzumachen, was es geschlagen hat. Die verpolitisierten Wissenschafter nützen ihr Spezialwissen um der Klimapolitik mit ihren gesellschaftlichen Folgen zum Durchbruch zu verhelfen. Unter dem zusammengefassten Begriff Klimawissenschaft sind fast alle an den Universitäten gelehrten und geforscht Wissenschaftsbereiche beteiligt. Vorsicht also, vor dem „Sprengstoff“ Klimapolitik!

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  • VP-Falger sagt:

    Wegen der Dunkelflaute werden wir uns in wenigen Jahren damit befassen müssen, neue und auf dem neusten Stand der Forschung operierende Atommeiler zu bauen. Die USA ist gerade dabei ihre eigene Uranproduktion massiv hochzufahren, um ihre enorme Auslandabhängikeit zu mindern und ihre Versorgungssicherheit im Kriesenfalle zu gewährleisten. Zur Zeit ist sie diesbezüglich um die 90% vom Ausland abhängig und könnte nicht einmal ihre U-Bott Flotte versorgen. Schweiz, die Doris-Träumerin!

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  • T sagt:

    Ökodiktatur und Öko-Faschismus. Beides dasselbe und Teil des grossen "Great Reset". Wir lassen damit zu, dass unsere Freiheit und unsere Lebensgrundlagen einer westlich orientierten Marktwirtschaft, zerstört wird.

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  • Mueller sagt:

    Es giilt heute der Spruch, nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger!

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