07. September 2021
Henryk M. Broder

Baerbocks Selbstüberschätzung: Schafft sie es nicht ins Kanzlerinnen-Amt, drohe dem Land «der totale Stillstand», meint sie

Allen Umfragen und Rückschlägen zum Trotz ist die Co-Vorsitzende der Grünen überzeugt, dass ihre Partei die kommenden Bundestagswahlen gewinnen und sie, Annalena Baerbock, die Nachfolge von Angela Merkel antreten wird.

In einem Interview mit der Zeitung Neue Westfälische warnte sie mit allem Nachdruck vor einer sogenannten «Deutschland-Koalition» aus CDU, SPD und FDP, den Altparteien, die in der Bonner Republik das Sagen hatten. «Das würde einen völligen Stillstand für unser Land bedeuten.»

«Eine Regierung ohne Grün» sei wie «Klimaschutz ohne Schutz». Deswegen werde sie «alles geben, damit die Grünen die nächste Regierung anführen».

Man muss diese Drohung durchaus ernst nehmen.

Die Grünen wollen nicht nur mitregieren, was sie in 11 von 16 Bundesländern bereits tun, sie wollen die nächste Regierung anführen, alles darunter wäre «völliger Stillstand».

Die Montagebänder bei VW würden stehen bleiben, die Elbe und der Rhein hörten auf zu fliessen und die Windräder Energie zu erzeugen. Nur ein Wahlsieg der Grünen kann einen solchen Super-Gau verhindern.

Hut ab vor so viel Grössenwahn. Und Strasse frei für die Grünen und deren Vorsitzende, die dreimal eine Bronze-Medaille im Trampolin-Turnen gewonnen hat.

588 1

17 Kommentare zu “Baerbocks Selbstüberschätzung: Schafft sie es nicht ins Kanzlerinnen-Amt, drohe dem Land «der totale Stillstand», meint sie”

  • Der Stauffacher sagt:

    Früher war alles gut. Heute meinen solche Berufs-(selbstberufene) Politiker es sei alles viel besser. Vielleicht wäre es besser, alles würde wieder gut. An alle Kritiker von Baerbocks, Mosers, Glättlis, Portmanns, Funicellos, Molinas, Nussbaumers und Markwalders: Klärt alle Leute in Eurem Umfeld auf, geht an die Urne und wählt dann echte Volksvertreter, und alles wird wieder gut.

    9
    0
  • simba63 sagt:

    So viel Selbstüberschätzung, so viel Dummheit in einem einzigen Menschen war bisher kaum vorstellbar. Ist reif für`s Guiness-Buch der Rekorde!

    58
    0
  • Markus1946 sagt:

    Denke, Baerbock ist krank, sie leidet an narzisstischer Persönlichkeitsstörung. Anders kann man diese permanente Selbstüberschätzung nicht nennen. Man behüte das Land vor solchen Leuten.

    94
    0
    • Werner sagt:

      Ja, Frau Baerbock leidet an massiver Selbstüberschätzung, wie die alte Dame, die sie ersetzen möchte. Aber nicht nur das. Auch die andern Kandidaten sind Narzissten und taugen kaum für das Kanzleramt. Es ist der lausigste Wahlkampf seit es dieses Deutschland gibt.

      59
      0
    • Stefan Mueller sagt:

      wo aber anscheinend noch immer 20% der Michel sowas wählen wollen...trotz all den Kobolden in deren CV!
      Und eben weitere 25% wollen den Wirecard/CumEx- und G20-Chaoten-Freund als neuen grossen geliebten Führer!
      Wenn wir dann noch daran denken, dass der unterstützt wird von einer Sekte die eine krankhaft- weltfremde Kommunisten und ein gescheiterter-Lügner-Finanzminister mit Dealerqualität zu Kriminellen und CD-Hehlern anführen und aufpeitschen?!?

      19
      5
  • Marc Dancer sagt:

    Nun - Merkel's Signatur steht bereits für den totalen Stillstand. Die gruen angestrichenen Roten hingegen stehen für den totalen Rückschritt wie zu DDR Zeiten. Fakt ist, keine Partei in Deutschland ist in der Lage das Land u. seine Bürger durch die Klippen dieses Jahrhunderts zu führen u. dabei zu prosperieren u. das ist einzig Merkel's Werk.

    66
    1
  • olive sagt:

    Andere würden sich in einem Mausloch verkriechen, aber Frau Bärbock*in macht munter weiter, so sehr ist sie von sich überzeugt.

    90
    0
  • Freigeist sagt:

    Baerbock ist ein Garant für Entmündigung und Entindividualisierung in allen Bereichen , systematische Verblödung inbegriffen . Kostproben :
    " auf die Grundschauen Schulen , Sackkasse,Fingerschlips, Klatzenzimmer,
    zerstörte Mobilität, Antitemitismus, zum Grück,Tomeranz, Frankleich,Wohlstand für alle schabeb ( statt schaffen) , emontioal , bedingungsgroßes Grundeinkommen ". Diese Frau will Deutschland regieren,
    passt doch !

    105
    1
  • Petersen sagt:

    Siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=0jBk_Omx0A4

    Dazu ein Zuschauer:
    "Ich will endlich eine Kanzlerin, die Trampolinspringen kann. Mit Merkel wird das wohl nichts mehr ..."

    78
    1
  • Putin sagt:

    Was macht ihr Euch doch alle so viel Sorgen um des 3.Welt Land im Norden der Schweiz!

    119
    0
  • Gadsden flag sagt:

    Endlich spricht es jemand aus. Wir brauchen wirklich Klima ohne Schutz. Da das Klima einfach da ist, ist die Mission schon fast erfüllt. Wenn wir den Schutz jetzt auf die Umwelt konzentrieren, geht es auch der Flora und Fauna besser. Und dann können wir sagen: mission accomplished.

    123
    0
  • Robert M sagt:

    Wann nehmen die Deutschen dieser Baerbock das Mikro weg? Ihre Verstärkte Stimme ist nur eine penetrante Zumutung. Traurig sowas miterleben zu müssen.

    197
    0
  • TheRealLaurel sagt:

    Henryk M. Broder for Chancelor - that's the solution. Achtung: Keine Ironie!

    134
    0
  • Edmo sagt:

    Stillstand wäre tatsächlich ein unerträglicher Zustand. Da wählt man doch gescheiter die Grünen und kann sicher sein, dass sie alles mit Gewalt zerschlagen, was die Generationen seit 1945 aufgebaut haben. Merkel hat ja schon ein gutes Stück Vorarbeit geleistet. Die Versorger sind weitgehend gebodigt, die Autoindustrie zuckt noch ein wenig im Batterie-Krampf, die Infrastruktur zerfällt im natürlichen Erosionsprozess und die Schulden sind gigantisch. Den Rest schaffen die Grünen mit links.

    238
    0
    • Stefan Mueller sagt:

      Und doch sollte man als CH auf die Vollendung von Muttis DDR 2.o, mit 3 x Dunkelrot hoffen!
      Anders ist der Mitte-Wischiwaschi-Bünzli nicht zu stoppen, wie üblich auch diesmal einfach blindwütig, den blindwütigen linksradikalen Heimatmüden nachzugeifern, jeden Muttifurz der rüberschwappt, dem Eidgenossen aufs Auge zu drücken!
      Wie es aussieht, braucht es der gemeine Michel einfach, alle paar Jahrzehnte gegroundet zu werden!
      Wobei danach hat wie immer Keiner je was gewusst, gehört oder gesehen!

      106
      7

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.