06. September 2021
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René Hildbrand

Basel ist die kriminellste Stadt der Schweiz. Wird das Dreiländer-Eck zu einem zweiten Marseille?

«Eine Kalaschnikow kann man hier so einfach kaufen wie ein Schoggi-Gipfeli.»

Das sagte der verzweifelte Bürgermeister von Marseille im Radio.

Letzte Woche versprach Staatschef Emmanuel Macron, in Frankreichs zweitgrösster Stadt für Sicherheit zu sorgen.

So weit, dass der Bundesrat in Basel-Stadt eingreifen muss, ist es (noch) nicht. Aber das Dreiländereck ist längst zum Gewalt-Hotspot geworden.

Im ersten Halbjahr haben Tötungsdelikte und Vergewaltigungen um satte 40 Prozent zugenommen. Nicht zu reden von der inzwischen unüberschaubaren Zahl von Raub, Einbrüchen und Drogen-Straftaten.

Basel-Stadt (Ausländeranteil 37 Prozent) ist seit Jahren die mit grossem Abstand kriminellste Stadt der Schweiz.

Aktuell sind es 13 Gewalt- und 103 andere -Straftaten auf 1000 Einwohner. Häufig sind es nordafrikanische Kriminelle aus Frankreich, die in Basel üble Taten begehen.

Sie spazieren oder fahren zuhauf aus dem benachbarten Saint-Louis oder aus dem nahen Elsass in die City am Rhein. Die Grenze ist ja offen.

Die Basler Polizei ist heillos überfordert und klagt seit Jahren über Unterbestand.

Schon vor eineinhalb Jahren forderte die SVP Basel-Stadt eine Aufstockung der Polizei und der Strafverfolgungs-Behören.

Ebenso ein härteres Strafrecht und schnellere Verfahren.

Die Basler Führerschaft kümmert es wenig. Der Regierungsrat merkt nicht, dass er auf einem Schaukelstuhl mit eingebauter Sprengladung sitzt.

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21 Kommentare zu “Basel ist die kriminellste Stadt der Schweiz. Wird das Dreiländer-Eck zu einem zweiten Marseille?”

  • Putin sagt:

    Einfachste Loesung waere Basel an die Deutschen abtreten und Genf an die Franzosen. In diesen EU Ländern würden solche Kantons Städte gar nicht auffallen.
    Zur Kompensation muesste D ein Teil Schwarzwald abgegeben und die Franzosen sich vom Genfersee zurückziehen.

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  • Alpenfurz sagt:

    Basel ist definitiv die #1. Basel ist der Sitz der BIZ, Roche und Novartis. Das Zentrum der Zantralbanken und Big Pharma. #2 ist Genf mit der WHO, GAVI und den Privatbanken.

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  • peter keller sagt:

    Due Basler Polizei ist aber absolut zuverlässig wenn es um Park-, Radar- und sonstige Verkehrsbussen geht; abolut Abzockerspitze. Vor den wirklichen Kriminellen haben sie offensichtlich Angst und sehen nichts.

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  • baloiszydeco sagt:

    Als bruefsläbelange Usland-Bebbi sprütze d Träne us mine Auge, jedesmol wenn i uf Bsuech am schöne Rhy muess zueluege und zuelose wie die so total wohlstandsverblödet vor sich ane regiere dien, Stürgälder versaue, wie wenn sie s Gäld sälber drugge könnte.
    Schlimm isch au, dass dr Milliardäre Daig dä rot-grieni Sumpf no so grosszügig unterstütze dien. Villicht isch das ihri Art vo Ablasshandel well sie s Gäld gschefflet hän, damals, mit abhängig machende Pharmaka?

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  • Edmo sagt:

    Basel hat die gleichen Probleme wie alle rotgrünen Städte. Lediglich etwas verschärft durch den Kriminaltourismus aus dem nahen Ausland. Doch die Ursachen sind im rotgrünen Sumpf der Städte absolut vergleichbar. Der Kriminaltourismus in Basel wird ja auch von diesem Sumpf gefördert. So lange die Städter rotgrün wählen, wird die Kriminalität weiter ansteigen. Für die Regierungen ist das bloss ein unbedeutender Kollateralschaden auf dem Weg in den geheiligten internationalen Sozialismus.

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  • turikum sagt:

    Liebe Bebbi, das ist Eurer Problem. Ihr Seid selbst schuld für das. Ich habe vor sehr langer Zeit die Konsequenzen gezogen und bin aus meiner Heimatstadt Basel ausgewandert. Zu viele Staatsangestellte, zu viele Menschen, die vom Staat leben, zu viele SP, Grüne und Revoluzzer in Basel (sogar Eure Ständerätin) . Es ist eine wirkliche Schande, denn Basel ist die reichste Stadt der Schweiz und hat am meisten pro Kopf Schulden. Sozialistische Dekadenz. Die Rechnung wir euch einmal noch präsentiert

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  • Beo B. Achter sagt:

    Wenn man wegen einem Virus die Grenzen schliessen kann, warum kann man dann wegen Kriminellen nicht verschärfte Grenzkontrollen einführen?

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  • suburbansky sagt:

    Als langjähriger Einwohner von Basel kann ich die Tendenz sicher bestätigen, und auch, dass die Politik nicht wirklich am Problem interessiert ist. Jedoch ist zwingend zu beachten: Der Autor vergleicht Äpfel mit Birnen. Basel-Stadt ist ein KANTON, und zwar der einzige (Fast-)Stadtstaat der Schweiz. Ein Vergleich mit Flächenkantonen mit ländlichen Anteilen fällt zwangsläufig zum Nachteil von BS aus. Wenn schon müsste man mit der STADT Zürich, der STADT Genf, etc. vergleichen.

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    • Stefan Mueller sagt:

      also eben wie schon gesagt:
      eine Schweiz ohne die etwas grösseren Dörfli der Beppi,
      der Reitschul-Chaoten und Weltoffen-downtown-Tsüri, dazu ohne die Welschen....
      und auch solche Probleme sind gelöst!

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  • gian sagt:

    Kalkuttaisierung der drittgrössten Stadt der Schweiz. Die Führerschaft kümmert es wenig. Sie orientiert sich an den drei Affen; nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.
    Martin Luther King: „Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.“

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Basel und auch Genf sind längst zu einem "schweizerischen Marseille" geworden; Die überdurchschnittlichen Ausländeranteile in diesen 2 Städten sind das "eine" und der grenznahe Kriminal-Tourismus ist das "andere" Faktum einer sehr hohen Kriminalitätsrate! Lieber werden Parkuhren laufend überprüft oder Geschwindigkeitskontrollen gemacht, statt diese steigende Kriminalität mit griffigen Massnahmen zu bekämpfen! Das wird sich in der links/grünen Städten schnell noch verschlimmern!

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    • markus.schudel@gmx.ch sagt:

      In Basel stellen sie auch viele deutsche Polizei-Fachspezialisten fürs Bussenverteilen an; die haben wohl einen Masterabschluss.

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      • Regina sagt:

        Aus Nordafrika ist nicht dasselbe wie aus dem nördlich gelegenen Deutschland.
        Einreise über Frankreich.
        Wie Sie schreiben, sogar auf Deutsch, sind Deutsche in Basel berufstätig. Sie zahlen also Steuern.
        Wenn schon nicht mehr Objektivität, dann doch wenigstens eine geschicktere Tarnung der sonst zu offensichtlichen Abwertung alles Deutschen, mag sie auch noch so sehr am Thema vorbei gehen. In fast jedem Leserbrief gegen ein ganzes Volk zu sticheln, das sieht mir nach einem Pauschalurteil aus.

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        • markus.schudel@gmx.ch sagt:

          Warum? Halten Sie sich als Deutsche für etwas Besseres? Eine etwas eigenartige Denke!
          Ich will maximal eine 8-Millionen-Schweiz mit zirka 15% Ausländern, egal woher, welche Hautfarbe und wie reich. Der Rest soll prozentual wieder abgebaut werden oder noch besser: last in, first out.

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          • markus.schudel@gmx.ch sagt:

            PS: Und eh ichs noch vergesse: Die Zahl der arbeitslosen Deutschen in der Schweiz liegt mittlerweile klar über demjenigen der Schweizer, Tendenz steigend.

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          • tomcat37 sagt:

            Wenn in ecopop gelegentlich behauptet wird, die Geburtenrate sei (auch) in der Schweiz zu reduzieren, dann ist das ein Irrtum. Mit einer Geburtenrate unter 2 stirbt ein Volk aus. Wenn aber wie bei uns die Geburtenrate weit unter 2 ist und die Bevölkerung trotzdem fast exponentiell zunimmt, dann sterben nur die Einheimischen aus.

            Die Ursache dieser Situation beruht darauf, dass man die Erkenntnisse des Club of Rome (Arbeitsplätze zu den Menschen statt Menschen zu den Arbeitplätzen) total verg

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  • Rote Pille sagt:

    Das System kollabiert, weil eine klassische Landesgrenze das Fundament jedes Rechtstaats ist. Man kann das Recht nur in einem klar abgegerenzten Gebiet durchsetzen und so seine Bürger vor übergriffen schützen. Der Staat verliert hier aufgrund einer laisser-faire Politik und der Gleichgültigkeit vieler "Bürger" die Kontrolle. Die Konsequenz muss nun eine Ausweitung des Rechts zur Selbstverteidigung (Stand your Ground) und eine Schusswaffentragerecht sein, um uns im Notfall selbst zu verteidigen.

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    • Kurt_W sagt:

      Wollen Sie denn mit dem Schusswaffentragrecht US-Amerikanische Verhältnisse? Das wäre Symptombekämpfung, statt Ursachenbekämpfung und sicher der falsche Weg!

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      • Rote Pille sagt:

        In einer Wettbewerbsgesellschaft in welcher einige Menschen aus kulturellen und/oder biologischen Gründen nicht mithalten können/wollen und kriminell werden (oft sogar aus Überzeugung), ist die letzte Konsequenz das Recht auf Selbstverteidigung, sofern der Staat die Bürger nicht schützen kann. Die Migrantengangs in FRA sind ausser Kontrolle, die CH/FRA Grenzen entwickeln sich zu einer Art Front. Eine weitsichtigere Migrationspolitik hätte diese Entwicklung verhindert, nun haben wir USA Zustände.

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  • Waldi Wick sagt:

    Herr Hildebrand: Haben sie etwas anderes erwartet. Diese Führerschaft in BS ist doch durchgängig komplett dunkelrot versifft.

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