30. Juni 2021
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Wolfgang Koydl

Beim Lebenslauf kreativer als beim Bücher-Schreiben: Plagiats-Vorwürfe gegen Annalena Baerbock. Wie viel liegt noch drin für die Grüne?

Der Robert kann's schon wieder besser: Annalena Baerbocks grüner Ko-Vorsitzender Habeck schreibt Bücher zusammen mit seiner Frau. Deshalb bleibt im Dunkeln, was von ihm ist.

Doch die grüne Kanzlerkandidatin steht alleine zu ihrem soeben erschienenen 240-Seiten-Werk «Jetzt. Wie wir unser Land erneuern». Kein Ghostwriter, kein Mitschreiber ist in Sicht.

Nur eine Abschreiberin. Ganze Passagen hat Baerbock anderswo abgekupfert. Beim Verfassen ihres Lebenslaufs war sie kreativer als bei der Niederschrift ihres persönlichen Manifests.

Folgen wird das Plagiat für sie nicht haben. Sie gehört zu einer Generation, die zwar akademische Aura anstrebt, akademische Arbeit aber immer als spiessig verspottete. Und meistens damit durchkommt.

Aber der Fairness halber sei gesagt, dass die flunkernde Grüne bei «entliehenen» Passagen auch eine Eigenleistung erbracht hat: Sie hat die Gender-Sternchen eingefügt.

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24 Kommentare zu “Beim Lebenslauf kreativer als beim Bücher-Schreiben: Plagiats-Vorwürfe gegen Annalena Baerbock. Wie viel liegt noch drin für die Grüne?”

  • Hegar sagt:

    Kanzlerkandidatin Annalehna Baerschocks Äusserungen wären im Grunde genommen zirkusreif, wenn‘s denn nicht ernst gemeint wäre.
    Deutschland, quo vadis? Noch mehr Irrsinn?
    Ich dachte immer, schlimmer als Merkel geht nicht?

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Wenn Baerbock kommt und später wieder geht, wird man nicht einmal mehr sagen können, der Letzte bitte Lichter löschen, weil es kein Licht mehr geben wird in Deutschland. Wenn die grüne Wahnsinnsenergiepolitik Realität wird, die Kohle-K-Werke und die AKWs ausgeschaltet sind... wird der immeer wieder prognostizierte Albtraum wahr. Ein Blackout ist schlimmer als Fukushima, Tschernobil und Corona zusammen.Die Grünen sehnen den Untergang geradezu herbei wie die Politiker die Pandemie als Dauerzustand

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  • Bischi49 sagt:

    So eine soll Kanzlerin werden? Viel Glück!

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    • Stefan Mueller sagt:

      Irgendwie möchte man den Arroganz/Besserwisser/Selbstüberschätzungs-Micheln eigentlich diese Schwätzerin gönnen, damit die das DDR 2.0-Merkelreich vollständig installieren kann!
      Da Bünzli-Linkschaoten ja jeweils krankhaft danach lechzen, Muttifürze den CH-Bürger überzustülpen, es aber doch jeweils ein paar Jahre dauert bis das klappt, wären ein paar Jahre Görmäny-Abwrackungs-Anschauungsunterricht doch sehr hilfreich!
      Solange in dieser Zeit kein Ösi die Michels zum strammen Marschieren bringt...

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  • Stefan Mueller sagt:

    Nix Neues aus der Gutmenschenwelt!
    Ich mache mir die Welt wiwiwie sie mir gefällt...
    und Anstands-Gutmenschen und der widerliche Müllstream applaudieren!
    Ob die FDJ-Führerin für Agitation und Propaganda oder dieser Melonen-Totsch-
    scheint der gemeine Michel hat nix Besseres verdient!
    Und wenn dann wieder ein Postkartenmaler aus Österreich kommt,
    hat wieder niemand je was gesehen gehört oder gewusst!
    Da es nicht mal mehr mit dem "Weltmeister der Herzen" klappt, wachen ja ev. noch ein paar auf?!?

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  • andreaswerb sagt:

    Einen von der Öffentlichkeit kaum beachteten Beweis ihrer grenzenlosen Naivität präsentierte Baerbock unlängst mit ihrer Rede auf dem Verbandstag des Industrieverbandes BDI, hier zu bewundern: https://youtu.be/db1wEHYe8wo.
    Jede Abschiedsrede eines Abiturienten hat mehr intellektuellen Tiefgang, von den unzähligen Versprechern ganz abgesehen.

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  • landart sagt:

    Baerbock ist doch nur die Speerspitze des grünen Beglückungswahns...eloquent belabert sie die unkritische Klientel mit ihrem Gefasel von dem ökologischen Umbau der deutschen Gesellschaft...die dafür erforderlichen Kosten werden geschickt verschleiert...leider gibt es schon - auch unter den sog. Eliten - zu viele, die diesen grünen Schallmeiengesängen erlegen sind. Sie werden erst durch Leiden lernen, daß diese grüne Fee sie in unbezahlbare Wahnlandschaften verführen will...

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  • Realo100 sagt:

    Null Bock auf Baerbock. Hoffentlich sehen das unsere nördlichen Nachbarn auch so

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    • holsderkuckuk sagt:

      Es wäre besser bei uns dem wahnsinnigen Treiben der Rot-Grünen Politiker ein Ende zu machen. Besonders die BR Sommaruga und der Schmeissfliegenschwarm der Welretter auf Kosten der Bevölkerung sich zu bereichern. Dieser Nordmann, Nussbaumer und Konsorten deren ganze Geschäftstätigkeit auf Subventionen ausgerichter ist. Dem Geldregen der Göttin Fortuna Sommaruga für die armen Zeitungsverlage ein Ende zu bereiten. Z.B 1,6 Millionen 2020 für Pietro Supino von TX , Sozis richten Millonensaläre aus.

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  • traugi67 sagt:

    Gibts evtl. Quellen, wo sie was abkekupfert hat?
    Dies müsste man fairerweise angeben.

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    • maBagra sagt:

      In Steingarts Morning Briefing nachzulesen: Eine Textstelle im Fachmagazin "Internationale Politik", eine andere in einem Artikel der "Bundeszentrale für politische Bildung", ein anderer Artikel im "Tagesspiegel". Die Passagen wurden ohne Zitierweise wörtlich übernommen, die "Eigenleistung" von Baerbock bestand lediglich darin, Gendersternchen zu ergänzen. Alles keine "philosophischen" Inhalte (das ganze Buch ist ja eher eine Plattituden-Sammlung) aber es offenbart linksgrünen Dilettantismus pur

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  • Peter Rossa sagt:

    Viel Vergnügen, liebes Deutsch-Land !

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  • stevenswiss sagt:

    Baerbock wird höchstwahrscheinlich dennoch Kanzlerin. Egal legal. An der Spitze einer Grünen-SPD-FDP Koalition, denn nur so kommt die FDP zu Ministerposten. Lindner wird behaupten, So lasse sich allzugrüner Schabernack eindämmen, doch es wird um Postenschacher gehen. Ein unbestreitbares Gutes wird diese Baerbock-Regierung haben: Spahn ist nicht mehr dabei. Das wiegt doch einiges auf!

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  • Hans Peter sagt:

    Es zeigt sich bei der Nationalmannschaft; es zeigt sich beim Politpersonal: ideologische Strammheit vermag in Deutschland wieder jedes reale Versagen und jeden Charaktermangel zu unübertünchen.
    Wir Nachbarländer und wohl nicht nur wir haben leider wieder einmal allen Grund, uns über ein erneut in einem Wahn entgleisendes und verlierendes Deutschland ernste Sorgen zu machen.

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  • Edmo sagt:

    Sie kann Gender-Sternchen. Das ist eine bewundernswerte Leistung. Wir reden ja von 240 Seiten. Das braucht viel Konzentration und Durchhaltewille. Was Baerbock da an Leistung gezeigt hat, müsste locker für 16 Jahre Kanzlerin reichen. Das Beste daran ist allerdings, dass kein normaler Mensch das Buch je lesen wird. Wer hält schon 240 Seiten Gendersprache aus? Wer es wissen will, muss deshalb Baerbock zur Kanzlerin machen und sich dann von ihrer Grossartigkeit überraschen lassen.

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    • Der Michel sagt:

      Wenn sie jetzt Gendersternchen kann, dann hat sie sogar was gelernt - vor nicht allzu langer Zeit schwafelte sie in einer "Talkshow" noch von "Steuer*innenzahlern". Wobei das natürlich nur geschwafelt, also mündlich war, vielleicht hat sie also das Sternchen auch gar nicht gesetzt...

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