11. Oktober 2021
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Alex Baur

Corona-Demo in Bern: Polizisten prügeln auf einen wehrlos am Boden liegenden Mann ein. Der Grund lautet Notwehr – angeblich

Am letzten Donnerstag anlässlich einer Corona-Demonstration in Bern traktierte ein halbes Dutzend Polizisten einen am Boden liegenden Mann mit Faustschlägen. Sie zerrten den Mittfünfziger auf dem Asphalt herum, ein Beamter versucht mehrmals, ihm in den Nacken zu knien.

Die Polizei verbrämt die Schlägerei als «Schmerzreize», die zu einer «Entspannung der Muskeln» führen sollten. 

Grund der Verhaftung: Der Mann sei, mit einer Schutzbrille bewaffnet, die Hände in den Hosentaschen, auf die Polizisten zugegangen.

Welch ein Zynismus. 

Die Demo war unbewilligt, aber nicht gewalttätig. Und wenn sich einer mit einer Brille davor schützt, dass ihm mit Gummischrott ein Auge rausgeschossen wird (was öfter passiert, als viele denken), ist das noch lange kein Angriff auf die Staatsgewalt.

Ob der Verprügelte neben dem Polizeicordon vorbeigehen wollte oder ob er das Gespräch suchte, geht aus den Videos nicht eindeutig hervor. Klar ist: Er war allein. Nichts weist auf eine verbale oder physische Aggression hin. 

Es waren die Polizisten, die, offenbar auf Kommando und ohne Vorwarnung, dem Mann entgegenstürmten, um ihn niederzuringen.

Wenn Polizisten mit einem derart fadenscheinigen Vorwand vor laufenden Kameras so zuschlagen, dann fühlen sie sich von oben gedeckt. Die Eskalation ist von der Berner Stadtregierung gewollt. Die friedlichen Corona-Demonstranten werden abgeschreckt. Weniger friedliche rücken nach.

Massnahme-Kritiker beklagen sich über ein diktatorisches Corona-Regime. Und die Regierenden unterlassen nichts, um diesem Eindruck zu bestätigen. Dahinter steckt nicht nur die ewige Arroganz der Macht, sondern auch eine gute Portion Kalkül.

Teile und herrsche – die ganze Corona-Politik basiert auf dieser Grundregel der Macht. Statt die Bürger zu überzeugen, dressiert man sie mit Zuckerbrot und Peitsche. 

Propaganda ersetzt den freien Diskurs. Wer sich nicht unterwirft, wird kriminalisiert.

Noch nie war Regieren so einfach in diesem Land. Und so zerstörerisch.

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53 Kommentare zu “Corona-Demo in Bern: Polizisten prügeln auf einen wehrlos am Boden liegenden Mann ein. Der Grund lautet Notwehr – angeblich”

  • Angy Scheiwiler sagt:

    Fortsetzung

    Ich wusste gar nicht, dass die Polizei fürs Herumprügeln wegen effektiver oder vermeintlicher Überbelastung einen Freipass hat - ich lerne jeden Tag dazu: dass Amtsanmassung, Grobheit, Grausamkeit, Willkür, Machiavellismus...salonfähig geworden sind.

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  • Angy Scheiwiler sagt:

    Im falschen Film
    Nause gehört abgesetzt, der Mann hat sich von den elementarsten demokratischen Grundsätzen verabschiedet, die einst unser Land ausgemacht haben, und ist als Sicherheitschef des Kantons Bern schlicht untragbar.
    So der Chef, so das Gscherr! Dieser Polizeieinsatz ist untragbar, ja skandalös. MSM redet schön, was niemals schöngeredet werden darf!

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  • holsderkuckuk sagt:

    Es ist erbärmlich wie diese feigen gewaltbereiten Polizisten gegen Normalbürger vorgehen. Dass ein WW daily Kommentator sich so verharmlosend, fachmännisch gibt lässt tief blicken. Er, er weiss schon wen ich meine, hat eine Geisteshaltung die in den totalitären Staaten im vorigen Jahrhundert gefragt war. Diese Polizisten wären auch in der UdSSR, in Polen, im III Reich gefragte Schläger gewesen. Die angebliche zivilisatoische Tünche ist sehr dünn. Gibt es keine Polizisten, die nein sagen können?

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  • Martin Niederhauser sagt:

    Wir haben schon lange kapiert,was die Massnahmengegner wollen ,wie sind ja nicht blöd :Ihr wollt kein Virus ,keine Tests keine Impfung,kein lock down,keinZertifikat,Wir haben es verstanden deshalb braucht ihr nicht jeden Donnerstag unsere Stadt zu blockieren,Gebt endliche Ruhe,wir die grosse Mehrheit hat genug von euren Generve und Getreichel.

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  • Marc Dancer sagt:

    Bern ist eine Schande u. symptomatisch fuer den Zerfall des Landes! Die die Pruegelbullen haben eindeutig auf einen nicht aggressiven Menschen eingeschlagen u. sie hatten, was ebenso schlimm ist, den Befehl dazu.

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  • THINK sagt:

    Ja, die Brätzelibuebe und -Meitli bi de hütige Polizischte mit de grosse Schnurre und em arrogante Gehabe (unterstützt und gschtüred vo de Polizeivorsteher wie damals em ex Wolff vo de Züri-Kommunischte oder die allerletscht Lachnummere Rykart vo de Grüene - au us em Aargau ...).

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  • lionmo sagt:

    Man stelle sich das Theater vor , wenn der Demonstrant schwarz wäre….

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    • mhol sagt:

      oder ein aus dem auslnand hergekarrter militanter Kämpfer von der Reitschule

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    • holsderkuckuk sagt:

      Noch schrecklicher, entsetzlicher wäre es bei einem Grünen. Das rot-grüne Gesindel hat bis jetzt jeden Saubannerzug der linksgerichteten Chaoten, mit Augenmass und deeskalierend behandelt, auch bei grösseren Sachbeschädigungen nichts gesehen. Die gekauften Zeitungsverlage wie Ringier, TX Group, CH Medien und NZZ sollten bestreikt werden, keinen Rappen sollte mehr ausgegeben werden. Verzichtet auf alle Radio-und Fernsehsendungen in der Schweiz. Auch bei den privaten Sendern sind die MSM dabei.

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  • Alpenfurz sagt:

    Und nochmal: Willkommen in NAZI-Switzerland. Ich sollte zwar eigentlich GLOZI schreiben...für Globalsozialisten.

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  • Aman1981 sagt:

    Liebe Weltwoche, wer in Bern genau hinschaut und über die lieben WEF Schwergen ein bisschen Infos sammelt, erkennt das das die Schweiz vom Feind heimlich übernommen wurde. Ich weiss das wollen viele Politpatrioten nicht höre, aber am HB Bern thront neben der CH Flagge die Great reset Flagge und die der UNO, somit ist es offensichtlich, Staat und Militär sind in fremden Händen, und das schlimme daran, man sagt es uns ins Gesicht und niemand will es wahr haben. Gott stehe uns bei.

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  • Ulf Nordmann sagt:

    Wer in der Demokratie pennt, wacht in der Diktatur auf.

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  • Edmo sagt:

    Das Wort 'Schmerzreize' steht für den Zynismus unserer Diktatoren. Wer der Obrigkeit nicht passt, wird jetzt mit Schmerzreizen auf den richtigen Weg gebracht. Wir nähern uns rasend schnell den Konzentrationslagern und Folterkellern anderer Diktaturen an. Das Vokabular für die staatlich verordneten Verbrechen wird gerade optimiert. Wie in vielen Diktaturen vorexerziert, steht ein grosser Teil der Bevölkerung in sinnloser Obrigkeitsgläubigkeit völlig unkritisch hinter der Diktatur.

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  • Bischi49 sagt:

    Es ist wie überall, wenn man Regierungen machen lässt überborden sie und irgendwann ist der Schaden, den sie anrichten grösser als der Nutzen den sie stiften. Bei fähigen Politikern geschieht das erst nach längerer Zeit, bei unfähigen vom ersten Tag an. Das scheint mir systembedingt und in der menschlichen Unzulänglichkeit angelegt, d.h. unvermeidbar. Darum ist demokratische Kontrolle absolut unverzichtbar. Und darum NEIN zum Covid-Gesetz !!

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  • Benedikt sagt:

    Es ist zum schreien, wie verlogen dieses Polit-Pack ist. Manchmal wünsche ich mir, dass diese Politiker alle doppelt oder dreifach geimpft sind und die Warnungen der Impfskeptiker sich bewahrheiten!!

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  • Stefan Mueller sagt:

    Jedes Regime ist nur so stark, wie deren Schläger-Mobs zu wüten prügeln einschüchtern vermögen!
    Ob bei Mullahs Taliban Maduros oder selbsternannten "Anständigen", den BaNause-Typen, als Marionette/bünzlibürgerliches Feigenblatt von Kommunistenregimen in Bünzlistan.
    Und wenn wir sehen, wie dieselben Schläger/Anti-Bürgerrechts-Terroristen, "Klimakenner"-Idioten und Sozn-Saubannerzügler nach angerichteten Millionenschäden, mit Samthandschuhen wegtragen...und ja, die sind alle ja auch Putin-Experten

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  • nebo sagt:

    Die Luzernerin Heidi Joos beschreibt in ihrem kürzlichem Interview auf Youtube, welcher Polizeiwillkür sie begegnet ist an einer Mahnwache zum Lockdown in Luzern 2020. Also wie eine Schwerverbrecherin wirkt sie nicht auf mich. So jedoch wurde sie behandelt.
    https://www.youtube.com/watch?v=eH8bL_fzrHU
    Sie zeigt Kraft und den Willen, gegen dieses Vorgehen gerichtlich vorzugehen und Lozärn stoht uf hat dafür gar einen Spendenaufruf gestartet.
    https://lozärnstohtuf.ch/

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  • 369 sagt:

    Dieses traurige Einprügeln zu sechst auf einen wehrlosen Mensch ist ein weiterer Beweis dafür, wie unsere Gesellschaft geistlich am Verkümmern ist.

    Kein schönes Land.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Demonstrieren ist kein Einheitsrecht in unserer Direktdemokratie. Wenn vermummte, linksextreme Chaoten Steine und Flaschen gegen Polizeibeamten werfen ist das kein Grund diese Anarchisten am Boden zu prügeln. Wenn aber ein Demonstrant für Freiheit und Selbstbestimmung eine Schutzbrille trägt und seine Hände in die Hosensäcke streckt, ja dann muss die Berner Polizei hart eingreifen....!

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    • mhol sagt:

      Nur sechs Tschugger? Welche ein Aufwand. Der Wahn in den Kranken in Bern dreht seine Runden. Wann kommen die Panzer? Wann jubelt der Blick: "Endlich Krieg in der Schweiz!" So wie einst als der heilige Friedensnobelpreisträger Obama Tod und Verderben über Syrien abwarf. Ohne Beweise. Die Regierenden in Bern sind lernfähig. im Niederknüppeln von Demokratie. So wie die NATO seit Jahrzehnten Demokratie erbombt und niderhermetzelt. Schande über die Befürworter solchartiger Entmenschlichungen!

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  • gian sagt:

    "Entspannung der Muskeln" erinnert an den Slogan am Eingang von Auschwitz "Arbeit macht frei".
    Shithole Bern: Die Nachfahren der Gestapo, die Erben Goebbels haben übernommen. Es lebe der Nationale Finanzausgleich, der dem Kalkutta an der Aare die Möglichkeit gibt, sich durchs Leben zu schlägern.

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  • oazu sagt:

    Wird wohl Anweisung von Oben sein, gegen diese (biederen) "Staatsfeinde" harte Hand anzulegen. Genauso IST es Anweisung von Oben, bei links-grünen Aktivisten-Anstachler und Reitschulchaoten aktiv wegzuschauen, denn sie sind ja in "guter Mission" unterwegs, um nicht in Versuchung zu kommen, das Recht durchzusetzen.

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  • Eulenlaender sagt:

    Wenn man als Beamter damit rechnen muss, dass der Mann eine Waffe in der Hosentasche trägt, ist dieses Verhalten angemessen. Auf dem Video sieht man deutlich, dass die drei Schläge kontrolliert waren, es handelte sich nicht um ein haltloses Verprügeln. Man kann ihnen jedoch anlasten, dass sie sich einem solchen Einsatz nicht einfach verweigern. Zur Rechenschaft zu ziehen ist letztlich die Polizeidirektion, welche keine Demonstrationsbewilligungen erteilt und martialische Einsätze anordnet.

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    • Stefan Mueller sagt:

      "Wenn man als Beamter damit rechnen muss, dass der Mann eine Waffe in der Hosentasche trägt, ist dieses Verhalten angemessen."

      Allerdings...nur wenn es sich um Schweizer handelt!!!!
      Wenn es sich um "Schweizer" handelt, hat der "Bulle" sich erst beleidigen bespucken und attackieren zu lassen, bevor er "angemessen reagieren darf"...wie all die Gerichtsprozesse gegen Polizeibeamte beweisen, die "Schweizer" mit Schweizern verwechselt haben!
      Wünsche weiter guten Schlaf!

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    • olive sagt:

      Das sehe ich nicht so, dass das kontrollierte Schläge waren, zudem, warum überhaupt Schläge? Warum überhaupt diese massiven Polizeiaufgebote?
      Warum den Mann herumzerren wie ein erlegtes Wild? Gehts noch! Warum nicht die Antifa so behandeln, von ja Gefahr ausgeht?
      Schauen Sie mal:
      https://twitter.com/i/status/1446388434927558656

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      • Eulenlaender sagt:

        Wenn Sie keine Kampfsporterfahrung besitzen und die Szene mit einem ungeübten Auge und ohne Empathie für die Beamten betrachten, könnten Sie das schon anders sehen. Es war dennoch die sachgerechte Ruhigstellung eines sich wehrenden, potentiell bewaffneten Angreifers, wie sie vermutlich im Lehrbuch der Polizei steht. Der "Verprügelte" wies keine körperlichen Verletzungen auf! Dass die Polizei gegen linke Gewalt-Aktivisten nicht gleichermassen konsequent vorgeht, ist wiederum ein anderes Problem.

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        • Stefan Mueller sagt:

          Sauglatte ""Kampfsport-Erfahrung"" wenn uniformierte Schläger mit Schlagstöcken von Hinten auf Rücken und Beine von Demonstrierern einprügeln!?!?
          Wie wäre es mit einem Optiker-Besuch?

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          • Eulenlaender sagt:

            Ich betrachtete und beurteilte lediglich die Szene, von der im Artikel die Rede ist (auch aus "dem anderen Winkel"). Was Sie da erzählen, muss aus einem anderen Video stammen. Der Typ ist schlichtweg vollkommen bescheuert, in so einer Situation mit den Händen in den Hosentaschen auf die Polizei zuzugehen.

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        • olive sagt:

          Er wehrte sich ja erst, als sie ihn schon niedergerissen hatten. Nein nein, zwar ohne Kampfsporterfahrung, aber nicht ohne Empathie für die Polizei, gar nicht. Aber die Verhältnismässigkeit muss gewahrt bleiben und es gibt ja seit letztem Jahr unzählige solche Szenen, auch in D.
          Es ist ganz klar, dass die Polizei aufgehetzt und aufgeheizt wird von den Regierungen . Wie. erklären Sie also da "andere Problem" mit den Gewalt Aktivisten? In Berlin z.B. schont die Polizeidirektorin die Antifa und ..

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          • olive sagt:

            ...Hausbesetzer und Co. obwohl ebenfalls immer gewaltbereit , ausdrücklich, es wird Deeskalierung empfohlen ( Barbara slowik) während hartes Durchgreifen gegen die Corona-Demonstranten angeordnet wird. Siehe auch Andreas Geisel SED. Es ist also nicht nur bei uns so.

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          • Eulenlaender sagt:

            Der Widerstand nach der Ergreifung, die nach Annäherung auf höchstens noch 2 Meter korrekt erfolgte, war sein zweiter Fehler. (Der dritte Fehler war die Anzeige gegen die Beamten.) Wenn Sie die Armbewegung des schlagenden Polizisten genau beobachten, sehen Sie, wie er auf einen bestimmten Punkt zielt. Das ist erkennbar an dem kurzen, ruckartig zurückzuckenden Ellbogen vor dem ersten der drei Schläge, die nicht mit voller körperlichen Wucht, sondern lediglich aus dem Oberarm heraus geführt waren.

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          • Eulenlaender sagt:

            Was Ihre andere Frage betrifft: Die politisch diktierte und unverhältnismässige Verteilung der Einsatzkräfte sollte durchaus ins Visier der Kritik geraten, sowohl hier als auch in Berlin oder sonstwo. Aber ich sehe nicht ein, wieso man ein absolut verhältnismässiges Eingreifen einer Gruppe Beamter anprangert mit dem Argument, sie würden sich auch sonst nicht verhältnismässig verhalten. Mir geht es hier ausschliesslich um den im Artikel geschilderten Vorfall und das war nun mal saubere Arbeit.

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    • M sagt:

      Sechs Polizisten sollten einen auf dem Boden liegenden Mittfünfziger auch ohne Schläge festnehmen können. Mit jedem öffentlich-wirksamen Einschlagen auf unbewaffnete Bürger werden Hunderte mehr auf die Strasse gehen. Solches Vorgehen hat schon bei Gandhi nicht funktioniert

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      • Eulenlaender sagt:

        Es fehlte nur noch, dass Sie einen "fairen Mann gegen Mann"-Kampf fordern. Oder von den Beamten verlangen, sich eine halbe Stunde lang mit einem herumtretenden, panikgesteuerten Mann abzuplagen ohne ihn zu verletzen. Sie haben offenbar keine Ahnung, wozu ein "Mittfünfziger" körperlich fähig ist, wenn er sich einigermassen in Form hält. Klar könnten auch zwei oder drei Beamte den Demonstranten "besiegen", das ginge dann aber nicht mehr ohne Verletzungen ab, wie es vorliegend der Fall war.

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        • waschiwischi sagt:

          Sind Sie ein Polizeibeamter und wollen nun diese Sauerei Ihrer Kollegen relativieren, ja sogar beschönigen?

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          • Eulenlaender sagt:

            😀 Nein, gewiss nicht. Meine Erfahrungen mit der Polizei sind sehr zahlreich, aber ich sammelte sie jeweils auf der Seite der Demonstranten und in ähnlich ungünstigen Positionen. Ich besitze lediglich eine gute Beobachtungsgabe und verabscheue den unkritischen und hetzerischen Tribalismus, der sich leider auch auf der Seite der Massnahmen-Gegner ungehindert breitmacht.

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        • olive sagt:

          Euelnländer: hetzerischer Tribalismus? Nana, atmen Sie doch einmal durch. Ihr Bestreben zu differenzieren, und von diesem einezelnen Vorfall auszugehen , ist an sich richtig.
          Trotzdem muss man die ganze Entwicklung im Auge behalten und die ist beunruhigend. Dass die Polizei eine schwierigie Sandwich-Postition hat, ist unstrittig. Gerade deswegen passieren solche Überreaktionen.

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    • pboehi sagt:

      Mit welchem Bild der Demonstranten gehen diese Polizisten in den Einsatz? Erwarten diese gewaltbereite Radikale? Glaubt die Polizei die hetzerische Staatspropaganda, welche diese friedlichen Demonstranten diffamiert, ist sie gewissermassen gehirngewaschen? Die Polizei sollte erkennen, dass es sich bei diesen Demonstranten um einen Querschnitt der Bevölkerung handelt, welche bewusst friedlich demonstriert und damit ein verfassungsmässig verbrieftes Grundrecht beansprucht.

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      • Eulenlaender sagt:

        Und in einem Querschnitt der Bevölkerung befindet sich auch immer ein durchgeknallter gewaltbereiter Idiot, der zu allem fähig ist. Es ist ja nicht so, dass solche Leute ein Schild auf der Stirn tragen, an dem sie zu erkennen sind. Das ganze Theater geht von den sesselklebenden Politikern aus, welche den Personalaufwand und die Einsatzdoktrin bestimmen. Also gehen Sie gegen diese vor und nicht gegen jene, welche mitten im Sandwich die ungünstigte Position einnehmen und das Beste daraus machen.

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    • mhol sagt:

      Genau. Ein Hurra auf professionelle Polizeiarbeit. Sicher! Super Einschätzung. So massvoll und angemessen! Bravo! Das war erstklassige übermotivierte und ansaztlos verfehlte Polizeigewalt wie ansonsten in China und Nordkorea zu verorten sind. Erstaunlich und bar jeglicher Empathie, wer so was noch verstehen oder dann sogar noch loben kann.

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  • Rote Pille sagt:

    "Propaganda ersetzt den freien Diskurs. Wer sich nicht unterwirft, wird kriminalisiert."

    Aus der Rickli-Coronawegleitung: "Die gutmütige Diktatur: Triage, Karriere & Malediven".

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  • Melanie sagt:

    Willkommen in der "Schönen Neuen Schweiz"!
    Ich habe dieses Video schon letzte Woche meinen Verwandten in Lateinamerika geschickt. Um zu zeigen, dass wir hier - im vermeintlichen Paradies - rasant und auf dem allerbesten Weg zu einer Gesellschaftsform sind, wie sie dort bei ihnen schon seit Jahrhunderten "gepflegt" wird...

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  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    Nicht vergessen, in Bern heizt der SVP-Gesundheitsdirektor, der evangelistische Stündeler Schnegg kräftig ein. Er propagiert die staatlich erzwungene Impfpflicht.

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    • Stefan Mueller sagt:

      1. Logo, dass nur wendige SVP-ler solche Plätzchen ergattern können/vom Sch(w)einbürgerlich-/Linksfilz geduldet werden!
      2. Handelt es sich dabei um eine Reitschul-Kaff-Sache!
      3. Fiel BaNause ja schon seit seiner Duschen-mit-Dorissli Ar--leckerzeit als strammer Linksstaatsfilz-Lakai auf, dem es immer nur um sein persönliches Pöstchen geht!
      Zudem
      4. als Aagrauer so neben dem 18%-Gipser-Geisterfahrer, Schnäbi-Geri Dauergrins Humbel Flach Wermut Kälin Feri etc etc- und unserem Vogtueli.. also Bitte!

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  • Dyx sagt:

    Die Polizei, Dein Freund und Helfer. Sie sorgt dafür, dass Du im Spital zur Besinnung kommst.

    Und die bernischen Regenten eckeln mich Berner unsäglich an.

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  • silvasta sagt:

    Man stelle sich vor der Mann wäre Schwarz gewesen. Der Aufschrei in den Medien wäre um die ganze Welt gegangen.. stattdessen verteidigen diverse Zeitungen das Vorgehen der Polizei. Habe ich es einfach nicht mitbekommen als Watson, 20 Min und Blick offiziell zum Propagandakanal von Berset und seinen Schergen erkoren wurden?

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    • olive sagt:

      So ist es. Und die ganze Doppelmoral des offiziellen Bern tritt hier zu Tage.
      Antifa, Chaoten werden geduldet bis geschützt, friedliche Leute, die aber halt gegen die Regierung demonstrieren-und schon kommt die gleiche Methode zum tragen wie in den Ländern, die unsere Medien immer so wortreich beklagen.

      Merkel und Maas (männchen) geisselten die Demoverbote und die Gewalt in Belarus, während in ihrem Land die zu Nazis hochgeschriebenen Querdenker und Coronaprotestler verprügelt wurden .

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