09. März 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Alain Berset verspricht genügend Impfstoff bis Ende Juni. Kündigt der Gesundheitsminister weitere Verzögerungen bei der Impfkampagne an? 

Gestern fand im Nationalrat die grosse Covid-19-Debatte statt. Es ging um Hilfsgelder, Öffnungstermine und staatliche Allmacht. Aber es gibt wohl nur einen Weg aus dieser Krise: Impfen, Impfen und Impfen.

Israel hat es vorgemacht wie schnell man die Bevölkerung gegen das Coronavirus immunisieren und zur Normalität zurückkehren kann. Die USA und die Briten sind hier ebenfalls sehr gut unterwegs.

In der Schweiz vertröstet Gesundheitsminister Alain Berset (SP) auf den Sommer. «Bis Ende Juni werden wir genug Impfstoff haben, um jenen Teil der Bevölkerung zu impfen, der sich impfen lassen will», sagte er in einem Interview mit dem Sonntagsblick.

Sie haben recht gelesen: Erst Ende Juni werden wir also genügend Impfstoff haben für alle Impfwilligen.

Wurde Bersets Aussagen verfälscht wiedergegeben oder kündigt er uns eine weitere Verzögerung an?

Denn was der Gesundheitsminister jetzt sagt, ist eine andere Geschichte als jene, die er bisher auftischte. Im Februar gab er zu verstehen, bis Ende Juni seien alle geimpft, die sich impfen lassen wollten. Gilt dieser Termin plötzlich nicht mehr?

Der SP-Bundesrat umschifft solche Fragen gerne mit der 08/15-Antwort: Wir sind auf Kurs. Die Frage ist jedoch, ob man nicht mit Hochdruck von diesem Kurs hätte abrücken müssen, als im Dezember Impfstoffe eine Zulassung erhielten.

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21 Kommentare zu “Alain Berset verspricht genügend Impfstoff bis Ende Juni. Kündigt der Gesundheitsminister weitere Verzögerungen bei der Impfkampagne an? ”

  • swisskritiker sagt:

    Es müssen alle Konten von Bundesrat und alle BAG Beamte und Mitarbeiter (inkl. Familie und Freunde) überprüft.
    Wer hat die hohle Hand gemach ?????
    swissseltsam@gmail.com

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  • Thomy2 sagt:

    Kenne die Fälle von 2 jungen Menschen aus dem Umfeld meines Sohnes, die sich letzthin das Leben genommen haben. Wie die Familien dieser 2 Menschen leiden, die noch das ganze Leben vor sich hatten kann ich mir nur Ansatzweise vorstellen. Meine tiefste Verachtung gilt Herrn Berset und dem gesamten BR für ihre menschenverachtende Politik

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  • danke sagt:

    Liebe Leute
    Um mich ins Jenseits zu befördern, brauche ich keine Covid-Impfung. Ich bin Mitglied bei EXIT. Geht definitiv schmerzloser. Kostet aber im Gegensatz zum Russischen Roulett der Covid-Giftspritze leider ein bisschen was. Kostenlos, jedoch schmerzhafter geht es mit einem Sprung von der Brücke. Insulin wäre auch ganz gut.....
    Ernsthaft: Von wievielen wahren Tragödien bisheriger Corona-Impftoter in der Schweiz und in Europa soll ich Euch berichten?
    Viel Spass beim Russisch-Roulett!

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    • danke sagt:

      Liebe Mediziner

      In der Ortenau/Deutschland hat ein Hausarzt seine Praxis Anfang März impfen lassen.
      Es sind angeblich massive Nebenwirkungen im ganzen Team aufgetreten und der Hausarzt ist letzte Woche verstorben.
      Ich habe die Informationen an die Kriminalpolizei weitergegeben und heute Anzeige gegen den Impfarzt oder den Hersteller erstattet.
      Man hat in den Medien bisher nichts von dem Fall gehört, berichtet z.B. ein Fritz Düker.

      Selber kenne ich sechs Fälle von Impftoten aus erster Hand.

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  • D. Keller sagt:

    Die Impfstoffbeschaffung (bzw. Nichtbeschaffung) des BAG sollte auf jeden Fall von einer PUK genau untersucht werden.

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  • Hans Peter sagt:

    Die 40, welche gesenkten Daumen klickten müssen uns Angst machen.

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  • Fede sagt:

    Impfen, impfen, impfen lieber H. Moosen! Alles gut &Recht, wenn‘s denn nur auch genügend Impfstoffe gäbe..!?
    Irgend ein paar Bundesbeamte haben ja ganz offensichtlich ihre „Heimarbeit“ extrem schlecht gemacht mit der Beschaffung des sehnlichst erwarteten Impfstoffs..

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  • Hoenggi55 sagt:

    Also ich würde mich auch Impfen lassen, jedoch nicht mit dem Todbringenden Pfizer und Co Gift !
    Astra Zeneca und Sputnik würde ich Begrüssen denn die sind einiges Sicherer als das Pfizer-Biontec Gifgebreu !

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  • hape sagt:

    Und während alle, die sich impfen lassen wollen, auf den Impfstoff warten - auch Angestellte der Pflege - haben die Impfdrängler Berset und seinen Spiessgesellinnen (BR Maurer ausgenommen, der darf...) den Leuten, die an der Reihe gewesen wären, 6 Impfdosen gestohlen.
    Es sei denn, sie hätten sich medienwirksam etwas harmloses in die Muskeln jagen lassen. Zutrauen würde ich das dem Oberlügner, nur auf seinen Vorteil bedachten SP(!) Bundesrat Berset.

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  • Silvio Valentino sagt:

    Je länger die Sache dauert, desto drängender wird mein Gefühl, alle Meinungen seien vorbehaltlos anzuhören und zu gewichten. Vieles, was noch vor einem Jahr als "Verschwörungstheorie" gebrandmarkt und sofort verworfen wurde, hat sich inzwischen realisiert. Sollte auch der Impfzwang durch Diskriminierung oder die "Impfpflicht gegen Privilegien" dazu gehören? Die Frage nach dem Ziel der Impfung muss gestellt werden. Seit gut 70 Jahren gibt es die Grippe-Impfung, die Grippe gibt es immer noch.

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  • Silvio Valentino sagt:

    Ach, so ist das also, Herr Mooser: «Es gibt wohl nur einen Weg aus dieser Krise: Impfen, Impfen und Impfen». Aha, alternativlos. Lassen wir mal die Problematik rund um den Impfstoff beiseite. In Israel wird aus Ihrer Sicht die Bevölkerung schnell immunisiert und kann «zur Normalität zurückkehren». Sie sind falsch informiert. Diese zukünftige Normalität (von wegen zurückkehren) besteht aus Einschränkungen der Grundrechte, Diskriminierung eines Teils der Bevölkerung und totaler Überwachung. Nein.

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  • Sterling999 sagt:

    Welche (wirtschaftlichen) Interessen verhindern eigentlich, dass der Impfstoff von Astra Zeneca, der zu 100% vor schweren Verläufen/Krankenhaus/Tod schützt und der überall sonst erfolgreich verimpft wird, in der Schweiz zugelassen wird?

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  • hape sagt:

    Gottseidank, so wird der mRNA-Genozid - Bersets "Hiden Agenda" noch etwas aufgeschoben. Denn die ungefährlicheren Impfstoffe von AstraZeneca oder Sputnik gibts ja bei uns nicht...

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  • Arnold Ganz sagt:

    Die Informationen und Argumentationen des Bundesrates richten sich weiterhin und sich offenbar stetig ändernd, nach den Verfügbarkeiten der benötigten Mittel. Das heisst, die unbestimmte Verfügbarkeit von Impfstoffen und Test-Materialien bestimmt darüber, wie lange das Corona-Regime noch dauern wird. Die richtige Antwort an die Bevölkerung wäre, dass der Bundesrat im Moment gar nicht weiss, wie sich die Liefersituation mit Impfstoffen und Testmaterial entwickelt. Management by Happening pur!

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  • Hans Peter sagt:

    Ich fände es angebracht, Herr Mooser, wenn Sie Ihren Enthusiasmus durch gründliche und umfassende Recherche dieses wissenschaftlich und v.a. medizinethisch mehr als fragwürdigen Impfversprechens, bei dem es sich in Tat und Wahrheit um nichts geringetes als einen Feldversuch an lebenden Menschen handelt, entschieden zügelten.
    Von Glück können wohl die meisten Bürger aller Länder mit Lieferverzögerungen reden.

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  • Edmo sagt:

    Israel und Normalität? Auf diese Normalität möchte ich unbedingt verzichten. Der Impfzwang ist in Israel Wirklichkeit geworden. Wer sich nicht impfen lässt, wird massiv vom Leben ausgeschlossen. Wer geimpft ist, darf zwar mehr, aber alles unter strenge Kontrolle. Maskenpflicht und viele andere Beschränkungen gelten auch an Orten, wo nur Geimpfte sein dürfen. Und die Impfung sieht nach einem Heilsversprechen aus, ist aber ein riskanter Feldversuch an Menschen mit völlig ungewissem Ausgang.

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