25. Juni 2021
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Urs Gehriger

US-Präsident Joe Biden präsentiert seine Strategie gegen Gewalt. Sein Befund: Nicht die Täter, sondern die Waffen sind schuld

Die Kriminalität in Amerikas Grossstädten bricht tragische Rekorde. Nach mörderischen fünf Monaten im Amt hat Biden seine Strategie gegen Gewalt vorgelegt. Kernbotschaft: Die Waffen sind schuld.

Bidens Analyse schiesst ins Kraut. Erstens gibt es neben Schussdelikten zahlreiche andere Verbrechen. Menschen werden abgestochen, niedergeschlagen, ausgeraubt. Städte werden mit Drogen überschwemmt. Vandalen zerstören und plündern Geschäfte. Dagegen helfen schärfere Waffengesetze nichts.

Zweitens folgen Waffendelikte nicht dem Proportionsgesetz. Weniger Waffen im Umlauf bedeutet nicht weniger Kriminalität. Im ländlichen Vermont besitzt praktisch jeder eine Waffe, und trotzdem gibt es kaum Schusswaffengewalt, wie selbst der sozialistische Vermont-Senator Bernie Sanders zugestand.

Die Kriminalität grassiert in den Grossstädten. 18 der 20 schlimmsten Hotspots werden von Demokraten regiert. Polizeikorps wurden die Mittel gekürzt. In den Augen vieler Demokraten sind nicht die Kriminellen, sondern die Männer und Frauen in Uniform der Feind.

Vor diesem radikalen Parteiflügel ist Biden eingeknickt. Mit seiner Agenda wird der US-Präsident den drohenden blutigen Sommer nicht verhindern.

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25 Kommentare zu “US-Präsident Joe Biden präsentiert seine Strategie gegen Gewalt. Sein Befund: Nicht die Täter, sondern die Waffen sind schuld”

  • jan schneidler sagt:

    Meine Antwort ist am falschen Ort gelangt. Bitte plazieren Sie es als Anwort zur "Realistin" bei meinem Kommentar zur Artikel um 9:24. Danke!

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  • Paul Streuli sagt:

    Und wenn eine Person eine andere Person mit den Händen erwürgt, waren dann die Hände schuld?

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  • jan schneidler sagt:

    Die Waffen sind nicht Schuld am Gewalt in Amerika. Aber sie sind ein effektives Mittel um Menschen zu töten. Für die Selbstverteidigung reicht eine Pistole. Schnellschiessende Sturmgewehre mit grossen Magazinen gehören verboten. Diese und ähnliche Waffen sind auch keine „Sportgeräte“ und Bidens Vorstoss ist richtig. Beim Widerstand vom „streng gläubigen“ Trump gegen solche Massnahmen war das wichtigste, die NRA-Mitglieder als Wähler nicht zu verlieren.

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    • Realistin sagt:

      Ja, wenn man jedem Bürger unterstellt, dass er ein Mörder und Verbrecher ist, dann gehören Waffen natürlich verboten.

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      • jan schneidler sagt:

        Nein, natürlich wird das nicht unterstellt. Wenn solche Waffen aber leicht zu beschaffen sind, ist die Gefahr grösser, dass sie in den Händen von Ausgeflippten landen, die damit Massenmorde verüben können und auch tun. Doch die Freiheit der „Waffennarren“ geht natürlich vor!

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    • T sagt:

      Zum Autofahren reicht auch ein 50 PS-Kutschli, aber es gibt seehr viele Leute, welche Spass an Autos über 50 PS haben. Mit beiden Autos kann man Unfug anstellen, mit 50 PS und mit 500 PS. Nach Ihrer Argumentation müssen also alle mündigen Bürger, welche eigenverantwortlich entscheiden wollen, auf das verzichten was den Linken nicht passt? Das ist falsches denken! In der freien Marktwirtschaft entscheidet der Mensch frei, für was und wie er sein Geld ausgibt. Und der Markt bedient die Nachfrage.

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    • scavenger sagt:

      In der Schweiz hat auch fast jeder ein Sturmgewehr , warten sie es ab , bis hier Der Krug zum Brunnen geht und bricht .

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  • T sagt:

    Übrigens, sollten die Grünen in Deutschland an die Macht kommen, haben sie schon angekündigt den privaten Waffebesitz zu verbieten! Das Schützenwesen soll abgeschafft werden. Bis auf die Jäger, wobei wenn die Grünen das sagen, ist höchste Vorsicht geboten. Wer ist Jäger und vieviele wird es dann noch geben? Es wird eine Ökodiktatur installiert, gegen die, wenn die Masken gefallen sind, man sich nicht wehren kann. Die schweizer Linken sind genauso unterwegs. Die wissen weshalb sie uns entwaffnen

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  • Realo100 sagt:

    Fairerweise muss aber auch betont werden, dass diese alarmierende Zunahme der Kriminalität schon vor Bidens Amtsantritt zu verzeichnen war. Die Art und Weise, wie die Demokraten diesem Problem begegnen wollen, ist natürlich kontraproduktiv und wird das Problem noch verschärfen. Das kann nur langfristig gelöst werden, indem man mehr Geld in die Bildung steckt. Ich habe bei vielen Amerikanern enorme Bildungslücken festgestellt, hier sollte zuerst angesetzt werden, mit oder ohne Teleprompter....

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    • Realistin sagt:

      Hören Sie mit Ihrer "Bildung" auf. Was heute Bildung ist, führt eigentlich nur noch zu EInbildung und dazu, alle Menschen in geliebte und missliebige Gruppen einzuteilen, die man dann nach Belieben beschimpfen, ausgrenzen und diffamieren kann.
      Wissen wird kaum noch vermittelt, das können sie in der Schweiz seit 30 Jahren mitverfolgen. Und in Amerika, wo die Brutstätten in den Unis von "Antirassismus", Gender, Klimahysterie sind, ist es nicht besser.

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    • Josef Hofstetter sagt:

      Es ist trotzdem so, dass seit dem Amtsantritt von Biden, Gewalttaten massiv gestiegen sind. Schon heute ist jede Äusserung gegen Schwarze lebensgefährlich. Wie lange dauert es noch, bis die Weissen in den USA zur Minderheit gehören und dann......

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    • scavenger sagt:

      Das war schon unter Obama passiert und die Schwarzen erschiessen sich gegenseitig Von den Gefängnisinsassen sind 70% Schwarze bei einem Bevölkerungsanteil von 12%, aber von dem will man nichts wissen . Der Schwarze ist Bildungsresistent das ist das Problem obwohl er zu den meisten Unis freien Zugang hat . Affirmativ Action .

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  • gian sagt:

    Obama hinterliess einen gigantischen Schuldenberg; es gelang ihm eine Verdoppelung der Schulden innert 8 Jahren. Biden ist unterwegs, mehr Fehler zu machen als seine 45 Vorgänger zusammen und das nach ein paar Monaten. God Bless America.

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  • Bischi49 sagt:

    Biden kann ja nichts dafür, wenn ihm solches auf den Teleprompter geschrieben wird. Ich nehme nicht an, dass er da tiefer blickt und Zusammenhänge erkennt. Seine Schwäche, dass er unbedingt noch vor seinem Ableben Präsident werden wollte, wird nun von seiner linken Entourage gnadenlos ausgenutzt. Sie haben ihren nützlichen Idioten gefundenen. Das unwürdige Spiel der Linken Demokraten mit diesem alten Mann wirft ein Schlaglicht auf den Zustand dieser Partei.

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  • VP-Falger sagt:

    Wenn Senilität ein Gesicht haben sollte, dann ist es jenes von U.S. Präsident Joe Biden.

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  • T sagt:

    Deshalb sollten wir uns wehren wenn es darum geht, unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung, die Bevölkerung zu entwaffnen. Wie übergriffig der Staat bereits schon ist und noch wird ist offensichtlich. Hittler hat sein Volk auch entwaffnet, bevor er es in die Diktatur führte.

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  • markus.schudel@gmx.ch sagt:

    Oh Gott, wie sehr vermisse ich doch Donald Trump, diesen erfolgreichen Macher, diesen pragmatischen Sumpf-Austrockner, diesen hemdsärmligen Saustall-Ausmister, diesen authentischen Elefanten im Porzellanladen. I miss you, Mister President!

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    • zeus2@ sagt:

      Ja , aber Ich vergesse nicht all die Kommentare die ich immer wieder gelesen haben !!! D T wäre die Welt Untergang für Amerika …. Und die ganze Welt !!Aber wie ich mehrere mal geschrieben habe , DT hatte. Sehr Gutes getan … und Ich denke wir hatte sicher nicht eine Merkel und Co. die ganze Europäer in Angst und Panik versetzen wenn er geblieben wären !!!!!
      Dass gleiche Spiele versucht mann auch in Brasilien!!!!!
      Aber die Brasilianer. hatte Amerika als bespiel 😎😜

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  • T sagt:

    Biden versucht schon seit längerem den zweiten Zusatzartikel zu bodigen. Er weiß aber auch, dass sich die Amis ihre Freiheit nicht ohne Blutvergießen nehmen lassen werden. Und das ist gut so!

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    • Mueller sagt:

      Das infantile Spiel der Linken! DievBraven werden entwaffnet und die Kriminellen kommen so oder an ihre Tatwerkzeuge! Gnade den anständigen Amerikanern, wenn nur noch die Kriminellen bewaffnet sind!

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