28. Januar 2021
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Urs Gehriger

Biden verbietet das «China Virus». In Peking frohlocken die Kommunisten

Ein Mann, ein Wort. Kurz vor seiner Wahl sagte Joe Biden am Fernsehen: «Man kann [Gesetze] nicht per Präsidentenverfügungen erlassen, es sei denn, man ist ein Diktator. Wir sind eine Demokratie. Wir brauchen Konsens.»

Kaum im Amt sind die hehren Worte vergessen. Um Trumps Erbe auszulöschen, hat Biden eine Lawine von «diktatorischen» Verfügungen losgetreten. 17 allein in der ersten Woche. Ein Rekord.

Bidens jüngster Streich: Er verbietet die Begriffe «China-Virus» und «Wuhan-Virus» für COVID-19. Denn damit würden «fremdenfeindlichen Gefühle» geschürt.

Nun werden Viren traditionell nach ihrer Herkunft benannt: Marburg-Virus. West-Nil-Virus. Everglades-Virus. Das Zika-Virus nach dem Zika-Wald in Uganda. Das Ebola-Virus nach dem Ebola-Fluss in Zaire.

«Schluss damit!», befiehlt Biden. Ab sofort ist ein Rassist, wer das Corona-Virus nach seiner Herkunft benennt. Dies obwohl niemand am Ursprung des Wuhan-Virus zweifelt. Und die Kommunistische Partei Chinas durch Lügen die Welt hinters Licht führte und die tödliche Seuche über den Globus ausbreiten liess.

Vier Jahre wehte China Trumps steife Bise ins Gesicht. Nun haucht Biden ein warmes Lüftchen unter die Drachenflügel. Trump hat Amerikas Energieversorgung von ausländischer Abhängigkeit befreit. Biden killt per Federstrich die Keystone-XL-Pipeline und stellt die strategische Winner-Position aufs Spiel. Statt «Amerika zuerst» singt er das Lied des Multilateralismus. Und ignoriert, dass Diktator Xi darunter nichts anderes versteht als die Hegemonie Pekings.

Bald beginnt in China das Neujahrsfest. Wetten, dass die Parteibonzen dort mit einem kräftigen «Ganbei» auf ihren neuen Freund im Weissen Haus anstossen?

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