29. April 2021
Beat Gygi

Bundesmillionen für den Geschlechterkampf – die Gleichstellungsbürokratie sahnt brutal ab

Der Bundesrat lanciert die Gleichstellungsstrategie 2030, um die «Gleichstellung der Geschlechter gezielt zu fördern».

Das heisst: gleiche Löhne, mehr Frauen in Männerberufen und umgekehrt, mehr Frauen in Führungspositionen, dazu Elternurlaube, Betreuungsgelder. Und Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt reduzieren, Sexismus beseitigen.

Das sind viele Ziele, dazu Information, Sensibilisierung, Schulung, Evaluation. Zahllose Sitzungen, Studien, Programme, Papiere, Fragebogen, Formulare.

Das ist eine super Leistung von Sylvie Durrer, Chefin des Eidgenössischen Gleichstellungsbüros: Gender-Bürokratie und zugewandte Subventionistinnen erhalten auf Jahrzehnte hinaus Aufträge und Geld.

Auch dank Tricks: «Frauen verdienen im Durchschnitt 19 Prozent weniger als Männer». Hallo? Das sind ja freie Familienentscheide – für gleiche Arbeit ist der Lohn Mann/Frau heute praktisch gleich!

Aber es kommt noch viel brutaler: Dass Frauen im Durchschnitt rund vier Jahre länger leben als Männer, wird total verschwiegen. Eiskalt kassieren die Gleichstellerinnen die längere Lebenslust für sich, ganz selbstverständlich.

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13 Kommentare zu “Bundesmillionen für den Geschlechterkampf – die Gleichstellungsbürokratie sahnt brutal ab”

  • Margit Osterloh sagt:

    Lieber Beat
    ist das wirklich nötig, dass Du soviel ewiggestrige Kommentare triggerst?

    - Frauen verdienen weniger als Männer auch deshalb, weil ihre Männer weniger als halb so viel wie sie im Haushalt tun, auch bei voll berufstätigen Frauen. Freiwilliger Familienentscheid?
    - Eiskalte (!!!) Lebenslust der Frauen? Was soll denn der Quatsch. Sollen die Männer doch weniger saufen und rauchen und häufiger zum Arzt gehen. Eiskalt!

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    • arabella 777 sagt:

      @ Osterloh
      Für mich ein ziemlich primitiver Kommentar. Frust?

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      • Margit Osterloh sagt:

        Frust? Wohl kaum!
        - Ich gehöre zu den privilegierten Frauen, die ein gutes Einkommen haben und einen Partner, der im Haushalt viel hilft. Aber die Statistik ist eindeutig: für die meisten Frauen gibt es Zuhause eine "zweite Schicht".
        - Meine "eiskalte" Analyse, warum Männer früher sterben, könnte ich noch um die höhere Risikobereitschaft ergänzen. Die Unterschiede in der Lebenserwartung ergeben sich grösstenteils aus der Lebensführung, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenserwartung

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  • Juerg Schneeberger sagt:

    Sowohl Frauenrechtler aber insbesondere Frauenrechtlerinnen beschweren sich über den geringen Prozentsatz weiblicher Politiker, verschweigen oder unterschlagen dabei aber, dass die Frauen mit ihrer absoluten Stimmenmehrheit von ~ ein- zweiundfünfzig Prozent der Schweizer-Bevölkerung jeden weiblichen Politiker nominieren und wählen könnten den sie nominieren und wählen wollen!

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  • T sagt:

    Kapiert endlich, dass das ebenfalls der UNO Agenda 2030 geschuldet ist. die Zahl 2030 tauch nicht umsonst immer wieder auf. Lest diese Agenda. Das ist nicht Schweiz spezifisch, das ist international Sozialistisch.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Schon im Kindergarten beginnt heute das "Gender-Trimmen* der 6-jährigen Kinder! Dass der mehrheitlich bürgerlich zusammengesetzte Bundesrat diese "Genderei" noch kräftig finanzieren will, zeigt, wie immer mehr unsere Werte und Grundelemente mit Füssen getreten werden! Das Grundelement eines demokratischen und freiheitlichen Landes bildet immer noch die Familie (Mutter, Vater und die Kinder!) Der Bundesrat ist offensichtlich längst auf den zerstörerischen "68iger-Schnellzug" aufgestiegen!

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    • winner16 sagt:

      Wie viele Bundesräte haben Kinder?

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      • Melanie sagt:

        "Wieviele BundesrätINNEN haben Kinder"? ... ist die korrektere Frage.
        Wenn ich mich richtig erinnere, hat von allen je amtierenden BundesrätINNEN nur Elisabeth Kopp ein Kind (ein einziges).

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        • arabella 777 sagt:

          @Melanie
          Muss jetzt hier wirklich auch noch "gegendert" sein? Alle wissen doch, was winner16 meint.

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        • Rolf Bolliger sagt:

          Liebe "Anonyme" Melanie und winner16! Ihre Wortmeldungen haben mit dem Grundübel (dem Artikel von Beat Gygi) mit unserer Regierung (Bundesrat) nichts zu tun! Bundesräte mit ihrem hohen Jahres-Gehalt sind politisch gewählte Exekutiv-Mitglieder, die unser Land und deren Werte und Grundelemente zu vertreten haben statt immer mehr einem linken "68iger-Zeitgeist*" hinten nach zu springen!, um den linken Einheitsmedien zu gefallen! Unser Land besteht nicht nur aus extrem orientierten Randgruppen!

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  • Edmo sagt:

    Vor 50 Jahren haben wir die Gleichberechtigung von Mann und Frau in die Verfassung geschrieben. Die Frauen können ihre Rechte bis heute nicht sinnvoll nutzen. Gleiche Rechte reichen ihnen nicht, sie fordern und jammern schriller denn je. Jetzt heisst das Zauberwort Gleichstellung. Wer mit seinen Rechten nichts Sinnvolles anzufangen weiss, soll gefälligst vom gütigen Staat auf das Podest gehoben und rundum versorgt werden. Gleichstellung ist die gelebte Dekadenz einer infantilen Gesellschaft.

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    • benpal sagt:

      Klarer kann man es kaum zum Ausdruck bringen! Ein Recht ist ein Angebot, das man einfordern kann oder nicht, den Gegenstand des Rechts muss man sich abholen und kann ihn sich nicht bringen oder aufzwingen lassen. Sonst wäre es kein Recht mehr.
      Der Begriff Gleichstellung impliziert andererseits, die Bringschuld eines anderen, womit das Recht des einen zur Pflicht des anderen wird.
      Ungleichberechtigung!

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    • arabella 777 sagt:

      @ Edmo
      Wunderbarer Beitrag, danke!

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