06. September 2021
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Wolfgang Koydl

Cash fürs Nicht-Abdrücken: San Francisco gibt Kriminellen Bargeld – damit sie keinen abknallen

Es gibt manche Möglichkeit, leicht Geld zu verdienen: Rentner mit dem Enkeltrick abzocken, an der Börse spekulieren, gepimpte Gebrauchtwagen verkaufen.

Aber nirgendwo ist es so leicht, wie in San Francisco. Dort reicht es, dass man niemanden erschiesst.

Wer diese Selbstdisziplin aufbringt, bekommt 300 Dollar monatlich aus Steuergeldern. Man wolle Kriminellen helfen, ihr Leben zu verändern, begründete Bürgermeisterin London Breed den Schritt.

Immerhin will sie die Fehler der Nachbar-Gemeinde Richmond nicht wiederholen, wo ein ähnliches Projekt läuft. Dort hatte ein Mann die Staatsknete in eine neue Knarre investiert und zwei Menschen erschossen.

Deshalb gibt es in San Francisco nicht Cash sondern Gutscheine – die ausdrücklich nicht in Waffenläden einzulösen sind.

Unfreiwillig gab die erste schwarze Bürgermeisterin der Stadt allerdings zu, wer hauptsächlich für die Mordwelle in San Francisco verantwortlich ist: Der Anti-Mörder-Bonus stammt aus ihrer Initiative zur Unterstützung der schwarzen Community.

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9 Kommentare zu “Cash fürs Nicht-Abdrücken: San Francisco gibt Kriminellen Bargeld – damit sie keinen abknallen”

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