13. Januar 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

CO2-Revision: Der früheren Konsumentenschützerin Simonetta Sommaruga müssten alle Haare zu Berge stehen

Gestern haben die Gegner des CO2-Revison über 110000 Unterschriften gegen diese Gesetzesänderung eingereicht. Das sind mehr als doppelt so viele als nötig gewesen wären. Dieses Resultat zeigt auch, dass viele Menschen nicht mehr bereit sind, die energetischen und klimapolitischen Luftschlösser von Umwelt- und Energieministerin Simonetta Sommaruga (SP) und ihrer willfährigen Helfer im Parlament zu unterstützen.

Als frühere Konsumentenschützerin müsste gerade Sommaruga eigentlich wissen, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei dieser Vorlage in keiner Art und Weise vertretbar ist. Es ist ein Raubzug auf das Portemonnaie des Mittelstandes, der im Windschatten einer weltweiten, von diversen Akteuren gesteuerten und getriebenen Klimahysterie, im Jahr vor Corona entstanden ist.

Was lässt sich im Detail dazu sagen? Die Grenzwerte für den CO-Ausstoss von Heizungen werden zum Beispiel extrem tief angesetzt. Dies kommt faktisch einem Verbot von Ölheizungen gleich. Die vorgesehene Erhöhung der CO2-Lenkungsabgabe auf Brennstoffen wird die Haushalte belasten. Die Flugticket-Steuer macht das Reisen kostspieliger. Auch fürs Autofahren wird man in Zukunft tiefer in die Tasche greifen müssen, weil die Benzinpreise um 12 Rappen steigen werden. Das alles will man einer Bevölkerung aufbürden, die in den letzten Monaten zusehen musste, wie ihre wirtschaftliche Existenz und Perspektive von einer Seuche vernichtet wurden und die unter den Folgen des Virus wohl noch lange leiden wird

Es ist ohnehin die Schimäre einer wohlstandsgeschädigten Elite, von Linken und Netten wie Sommaruga, dass sich Welt und Klima retten lassen, indem die Schweiz ein paar Kilogramm Kohlendioxid weniger pro Jahr in die Luft bläst.

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