15. Januar 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

CO2-Revision: Sommaruga will die Erde retten. Haben wir überhaupt noch Geld für Klimaschutz?

Noch stecken wir mitten in der Corona-Krise und schon kündigt Umweltministerin Simonetta Sommaruga (SP) die nächste Katastrophe an. In ihrer Grussbotschaft zum Stromkongresses liess sie folgendes verlauten:

2020 sei ein Jahr der Prüfung gewesen. Die Schweiz sei in eine Krise geraten, deren Tempo und Ausmass man so nicht voraussehen konnte. «Eine andere Krise sehen wir nicht nur kommen, nein, wir erleben ihre negativen Vorboten bereits heute. Ich rede vom Klimawandel.»

Die SP-Bundesrätin trommelt für die CO2-Revision zur Rettung des Weltklimas. Heizöl, Benzin, Fliegen, Wohnen, alles soll teurer und die Bevölkerung zu einer kohlenstoffärmeren Lebensweise umerzogen werden.

Hat Sommaruga in den letzten Wochen einmal zum Fenster hinausgeschaut? Unzählige Gastronomen in diesem Lande sind wegen der Corona-Massnahmen pleite. Andere wissen kaum noch, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen. Viele haben ihren Job verloren. Glaubt sie im Ernst, dass noch irgendjemand in der Schweiz Geld hat für die Rettung der Erde?

Der Anteil der Schweiz am weltweiten CO2-Ausstoss liegt ohnehin im vernachlässigbaren Bereich, unter einem Promille. Unsere Wirtschaft ist sauber, wir sind Weltmeister im klimafreundlichen Bahnfahren, unsere Autos verbrauchen immer weniger Benzin und wir sind auch die Musterknaben beim Abfall-Recycling.

Egal welche superteuren Massnahmen wir noch ergreifen, sie haben keinen Einfluss auf das Klima – weder im Guten noch im Schlechten.

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5 Kommentare zu “CO2-Revision: Sommaruga will die Erde retten. Haben wir überhaupt noch Geld für Klimaschutz?”

  • Bruno Bettoli sagt:

    Wie lange geht es noch bis die Begriffe in der Bildungsgesellschaft "Klima retten und schützen" aus dem Vocabular gestrichen sind?
    Das Klima kann man wissenschaftlich weder schützen noch retten, da es eigene Naturgesetze hat, die man nicht "drehen" kann.

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  • Lewis sagt:

    Rotgrün schwafelt ja liebend gerne von Umverteilung. Sie produzieren zwar nichts und verkaufen auch nichts, aber sie fühlen sich berufen "umzuverteilen". Die obszönste Form dieser Umverteilung findet allerdings unter dem Radar der Oeffentlichkeit stattt und es ist an der Zeit, diese Perversion beim Namen zu nennen und an allen Fronten zu bekämpfen. Nämlich die Umverteilung von privaten Arbeitnehmern hin zu Staatsangestellten. Wettbewerb gegenüber geschützter Werkstatt

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  • kfrei sagt:

    Und wer rettet uns vor Sommaruga?

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  • Bischi49 sagt:

    Es wäre so wohltuend für das ganze Land, wenn das UVEK von einer Person geführt würde, die ihren Blick nicht mit ideologischen Scheuklappen einengt und wenigstens einen minimalen Bezug zu Technik und Ingenieurwissenschaften hat.

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  • Fede sagt:

    Alles richtig..!
    Wir sind zudem auch „Klassenbeste“ betreffs Verlagerung der Güter auf die Bahn und wären’s noch viel mehr, wenn auch unsere nördlichen & südlichen Nachbarn endlich ihre „Hausaufgaben“ machen würden.
    Manchmal kommt‘s einem vor, als lebten gewisse „rot/grüne“ Politiker in einer anderen Welt. ..Hauptsache ihre Ideen werden aus anderen Taschen finanziert..

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