16. Juli 2021
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Wolfgang Koydl

Communists' Lives Matter: Amerikas Schwarze zeigen Solidarität für Kuba – für das Regime, nicht das Volk

Black Lives Matter (BLM) ist eine schwarze Organisation, nicht wahr?

Sollte man meinen, schliesslich bedroht sie Weisse, die nicht schnell genug einknicken vor ihren Attacken. Black is powerful.

Doch unter der Oberfläche leuchtet es rot. BLM ist ein kommunistischer Verein – was jeder Laden-Inhaber weiss, dessen Geschäft vom BLM-Mob geplündert wurde.

Gute, alte Umverteilung. Nur schneller.

Nun haben die unterdrückten Schwarzen die unterdrückten Kubaner entdeckt, die gegen ihre kommunistische Regierung demonstrieren. Seit Jahrzehnten, so BLM, habe eine «grausame und unmenschliche Politik» nur «Schmerz und Leid» verbreitet.

Klare Worte, bravo, hätte man nicht erwartet.

Doch halt, man muss ein Stück weiter lesen. Unmenschlich ist nicht die rote Diktatur in Havanna, sondern Amerika mit seinen Sanktionen.

Kuba hingegen – ein Leuchtturm!

Allein schon wie es «schwarzen Revolutionären» stets Zuflucht bot.

Mal sehen, was Amerikas Exil-Kubaner und andere Latinos vom schwarzen Lob für Kuba halten.

Ihr Bündnis trug die Demokraten und Joe Biden ins Weisse Haus.

Das muss nicht so bleiben.

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16 Kommentare zu “Communists' Lives Matter: Amerikas Schwarze zeigen Solidarität für Kuba – für das Regime, nicht das Volk”

  • P. Aletsch sagt:

    Das Kokettieren einiger Afroamerikaner mit Kuba erinnert an den Kult mit Afrika (Negus) und dem Islam (Mohammed Ali). Sonst treten sie als Touristen mit den typischen Emblemen der number one nation on earth auf: dicke Basketballarme, offenes Leibchen mit den L.A. Lakers, Coca-Cola, Schirmkappe.

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  • Marcus Porcius sagt:

    Was ich in Kuba von Einheimischen erfahren habe, ist eine ziemliche Verachtung der kubanischen Schwarzen generell. Sie gelten als unzuverlässig und nicht gerade arbeitsfreudig. Ob das stimmt oder ob das Rassismus ist oder Vorurteile sind, kann ich nicht beurteilen. Das nach 50 Jahren Kommunismus.

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    • P. Aletsch sagt:

      Wie lange waren Sie dort? Können Sie Spanisch? Was ich gesehen habe, ist alles andere als Rassismus und Diskriminierung. Es gab zur Zeit einen Schwarzen als General oder so. Im Sozialismus sind gewisse Qualitäten gar nicht wichtig, ausser die Loyalität zum Regime.

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  • Malcher sagt:

    Wann nimmt sich Roger Köppel in seiner "Daily" des Problems Kubas an ???

    Die Medien halten sich seltsam bedeckt und kommentierne Kuba nicht.......

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  • Freigeist sagt:

    BLM war ursprünglich eine Organisation , die sich gegen Gewalt und Diskriminierung Schwarzer stark gemacht hat - völlig zu recht . Mittlerweile
    ist diese Bewegung zu einem nur noch eine extrem gewalttätige, diskriminierende und rassistische , kriminelle Vereinigung , von der sich auch viele Schwarze distanzieren . Übrigens war George Floyd ein vorbestrafter Straftäter , der unter anderem unter Drogen eine schwangere Frau zusammengeschlagen hat . BLM = schwarze AntiFa

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    • Freigeist sagt:

      Kuba ist ein von Marxisten in Armut gehaltenes Land . Viele schwarze Bürgerrechtler wurden und werden gefangen gehalten , gefoltert , ermordet . BLM unterstützt aber nicht die Opfer , sondern die Täter und das Verbrecherregime.

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  • kaltenstein sagt:

    Der neomarxistische Angriff auf USA kommt ausgerechnet von den Mächten, die einst Rechte und Freiheit vor fremden Tyrannen verteidigten(Twitter, FB, Youtube, Soros...). Die verbliebene Bastion der Welt und Verteidigerin der demokratischen Werte, die in der Verfassung verankert sind, wird stark beschnitten. Wenn Amerika zusammenbricht, wird auch das Schicksal der übrigen Demokratien der Welt zusammenbrechen.  

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  • peterlinz sagt:

    Im letzten Jahr der Aera Trump wurden die BLM und die Antifa und die ganze Regenbogenfamilie als Antipoden zu Trump in den Himmel gehoben. Die Gewalt in den Städten hatte nicht Trump zu verantworten, denn diese läuft unter Biden und vor allem in demokratisch regierten Staaten weiter und ist noch schlimmer. Es handelt sich rundweg um Marxisten, Antikapitalisten und Zerstörer des demokratischen Systems der USA. Ganze Polizeistationen wurden abgebrannt und Hunderte von Geschäften geplündert.

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    BLM wird von der OSF von George Soros mit rund 250 Mio USD unterstützt. Über die nächsten 5 Jahre. Gemäss eigenem Newsletter von Alex Soros vom Januar 21. Ist Soros jetzt ein Marxist? Nein, er finanziert das was der "Globalen Elite" dient und die Nationen beschädigt. Als selbsternannter "Philanthrop".

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  • Meinrad Odermatt sagt:

    Und der Antirassismus ist die Waffe zur Bekämpfung von Grenzen und Eigentum (Souveränität). Rassismus wird unterstellt, wenn es in Tat und Wahrheit um den Respekt des Eigentums, der Grenzen, geht. Der Multikulturalismus der 68er dient dem gleichen Zweck. Die Folgen sind verheerend für Kultur und Lebensqualität. Organisiertes Chaos durch Parallelgesellschaften.

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  • oazu sagt:

    BLM Aktivitsen stehen in nichts den Bolschewiken Banden im Russland vor 100 Jahren nach. Man lese nur in Geschichtsbüchern nach, die allerdings nicht selten "geschönt" sind von linken Historikern.

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    • P. Aletsch sagt:

      Oh nein, wenn das Tagebuch der Alja Rachmanowa (STUDENTEN, LIEBE, TSCHEKA UND TOD) auch nur halbwegs stimmt (ich nehme anhand der eindrücklichen Schilderungen an: ganz), so kann das nicht sein, denn die Umstände sind heute ganz anders. Aber vielleicht die Grundstimmung.

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  • Mueller sagt:

    Meine Empfehlung an BLM und deren Anhänger, sofort Asyl auf Kuba beantragen! Wermuth und Molina könnten sich doch auch eine Migration auf die kommunistische Paradiesinsel überlegen! In meinet Jugend hiess es an Kommunisten , ab nach Moskau; heute ab nach Havanna!!

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  • markus.schudel@gmx.ch sagt:

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass BLM Erfolg bei den Kubanern haben wird. Diese haben Trump im Bundesstaat Florida 2020 zum Sieg verholfen und ihn noch häufiger gewählt als 2016. Die Kubaner wollen alles andere als ein linkes, sozialistisches Regime. Das ist vergleichbar mit den Ungarn in Europa unter Viktor Orban.

    Die kubanische und die ungarische Bevölkerung wissen, was jahrzehntelange sozialistische Unterdrückung bedeutet.

    Leider haben das fast alle andern scheinbar vergessen.

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  • Edmo sagt:

    BLM ist eine marxistische und rassistische Terrororganisation, die sich hinter dem moralisch unangreifabren Antirassismus versteckt. Dass sie Kubas Diktatoren den Rücken stärkt, kommt nicht überraschend. Aber vielleicht merken mit der Zeit wenigstens ein paar Hochleistungssportler, dass der rituelle, öffentlich zelebrierte Kniefall vor den BLM-Terroristen völlig abartig ist.

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