24. März 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Corona-Absurditäten des Bundesrats: 8000 Demonstranten sind kein Problem – aber eine Person in einer Gartenbeiz ist ein gefährliches Gesundheitsrisiko

Es ist jetzt über ein Jahr her, dass der Bundesrat den Stillstand über das Land verhängte. Das konnte man noch halbwegs vertreten,  zu dem Zeitpunkt wusste man nicht viel über das Virus.

Seither drehen wir uns nur noch im Kreis.

Es sind nicht die Massnahmen selber, welche inzwischen viele Leute wütend machen, sondern die Widersprüche, die sich daraus ergeben.

Da verkündete Gesundheitsminister Alain Berset vergangene Woche wortreich wie immer, dass man Gartenbeizen nicht aufsperren könne, weil die epidemiologische Situation sehr fragil sei.

Gleichzeitig demonstrieren in Liestal gegen 8000 Menschen, viele ohne Schutzmasken auf der Strasse. Oder anders gesagt: Eine Person in einem Gartenrestaurant ist für die Regierung ein Gesundheitsrisiko, aber Tausende auf der Strasse ohne Schutzmasken sind dagegen kein Problem.

Man kann es nicht genug wiederholen. Hört mit diesen absurden Massnahmen und Einschränkungen sofort auf. Das Parlament hat es in der Frühlingssession bewiesen, dass die Schutzkonzepte funktionieren. 246 Politiker sind über drei Wochen lang auf engstem Raum zusammengesessen und nichts ist passiert.

Es ist nicht einzusehen wieso das nicht auch in Restaurants, Kinos und Theater funktioniert.

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31 Kommentare zu “Corona-Absurditäten des Bundesrats: 8000 Demonstranten sind kein Problem – aber eine Person in einer Gartenbeiz ist ein gefährliches Gesundheitsrisiko”

  • tinaabegg sagt:

    Die ganze Welt scheint in einer Maßen- Lockdown Hysterie verfallen zu sein. Es gibt etliche Berichte und Recherchen die ganze klar zeigen, dass ein Lockdown unnötig ist. Es ist der absolut größte Fehler des 21.Jahrhunderts und die Konsequenzen werden verheerend sein.
    Wir müssen endlich raus aus dieser Situation und lernen mit dem Virus zu leben. Es wird nicht der Letzte sein...

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  • Dani Frei sagt:

    Richtig! Im Garten spielen, Dreck essen und Haustiere knuddlen führt zu einem starken Immunsystem. Was machen wir? Masken tragen, Hände desinfizieren, auf Abstand bleiben, isolieren... So geht unser Immunsystem vor die Hunde und bereitet den Weg für gefährliche Viren. Nächste Saison wird dann spannend, wenn unsere Abwehr down ist und ein richtiger Erreger kommt. Bravo Bundesrat

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  • Katharina Engler sagt:

    .. vorallem wenn man bedenkt, dass 8'000 auf der Strasse, "als sehr geringe, kaum nennenswerte Menge" bezeichnet wird und diese "Masse" nur "etwas weniger" sind als die "zu hohe Zahl " an Covid verstorbenen, um die wir alle mit viel Mitgefühl trauern! -

    Eine Abstrusität in Gegensätzlichkeit nicht zu überbieten!

    Wenn man bedenkt, jede Stunde sterben 3 Menschen an Diabetes weltweit. Von Erblindung, Amputationen und anderen Folgeerscheinungen nich gar nicht geredet!

    Keine DIABETESPANDEMIE?

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    • Dani Frei sagt:

      Es ist unbedingt nötig, dass solche Vergleiche diese Plandemie relativieren. Die Leute sind weich gekocht und haben keinen Bezug mehr zur Realität.
      Die Weltwoche Community muss zum Weckdienst der Corona Schläfer werden!

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  • verena sagt:

    Der schlechteste Krimi ist bei weitem besser als die aktuelle Coronapolitik...... es ist so traurig was gebildete Personen in einem wirtschaftlich guten Industriestaat zusammenregieren, dass es schon lange nur noch lachhaft ist!
    Sie sind auf der Suche nach Gründen für ihr Vorgehen und merken nicht mal, wie sie sich Tag für Tag selber wiedersprechen.
    Good Luck und viel Nerven weiterhin......

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    • Denkman sagt:

      Noch trauriger in diesem Krimi, sind tausende geschäfliche und Einzelschiksalsopfer die diese Coronapolitik hervorbringt. Wie lange wollen unsere Politiker das noch einfach so hinnehmen?
      Wie lange schaut das Schweizer Volk da noch zu?
      Die ganze Auswirkung dieser verfehlten Coronapolitik werden wir alle in den nächsten Jahren mehr zu spühren bekommen als uns lieb ist.

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  • mikueder sagt:

    Die Demonstranten haben GEGEN die Massnahmen demonstriert!!! Wäre es dem Verfasser des Artikels lieber, die Regierung würde diese Demonstranten auch öffentlich diffamieren, wie das in Deutschland oder Österreich der Fall ist?

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  • D.Z. sagt:

    Masken bringen im Alltag so gut wie nichts. Das hat indirekt auch der Bundesrat eingestanden, in dem er Geschäfte etc. schliessen liess, wo der Maskenzwang schon lange galt! Nicht sein kann, was nicht sein darf! Also ist jeder, der die Masken hinterfragt automatisch ein «Leugner» (man erinnere sich an Jacqueline Fehrs Canossagang diesbezüglich), oder hat ein Journalist dies an einer PK jemals hinterfragt? Also bitte nicht «Liestal» als Beispiel nennen, da gibt es viel absurdere!

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  • tinaabegg sagt:

    Johnson&Johnson Impfung zugelassen und Berset bestellt nicht!! Tönt ja schon fast nach Betrug? Schmiergelder? Warum tut Berset nicht alles erdenklich mögliche um die Schweiz zu „retten“? Im Ausland lachen alle über uns und ich glaube es ist Zeit, dass Berset abgesetzt wird oder seinen 8 Millionen Arbeitgebern dieses Landes eine plausible Erklärung für sein Verhalten abgibt! WIR die Schweizer sind seine Arbeitgeber und ER ist unser Angestellte. So einfach ist das.

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  • Fritz sagt:

    Der Staat sollte sich aus dem Gesundheitswesen raus halten. Seit dem Versicherungs-Obligatorium steigen die Prämien steil an. Die staatlichen Spitäler sind die grossen Kostentreiber.
    Meine Gesundheit geht nur mich etwas an und nicht den Staat. Ob ich sie riskieren will oder nicht, ist meine Sache.

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    • Guy Tiger sagt:

      Ich sehe das wie du.

      Meine Verfassungsrechte hören nicht dort auf, wo die Ängste eines anderen beginnen. Genausowenig hören meine Verfassungspflichten dort auf, meine Ängste beginnen.

      Der Staat darf mir kein Arm brechen, nur um zu verhindern, dass sich ein anderer ein Bein bricht. Ich darf einem anderen auch kein Bein brechen, nur um zu verhindern, dass ich mir meinen Arm breche.

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  • egre sagt:

    Die Restaurants müssen geschlossen bleiben. Sonst könnten wir Bürger zusammen sitzen und über die destruktiven Maßnahmen des BR reden, was natürlich zu Unruhen führen würde...
    Es ist offensichtlich das der BR nicht dem Volk, sonder einzig der Pharma Industrie dient!

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  • Edmo sagt:

    Auch der Bundesrat weiss, dass die Gastronomie kein Problem ist. Doch wir sollen nicht reisen. Das steckt dahinter. Wie leicht fährt man irgendwo hin, wenn die Restaurants geöffnet sind? Wie leicht verabredet man sich mit Leuten für ein Treffen in einem Restaurant? Klima und Corona sind Geschwister. Den diktatorischen Weltenrettern ist freie Reisetätigkeit ein Dorn im Auge. Die Angst von Berset und Rotgrün um unsere Gesundheit ist eine glatte Lüge. Sie wollen uns für immer einsperren.

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  • Haemmi sagt:

    Hier kommt Alain, Vorhang auf für seine Horrorshow...

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  • Brunoli sagt:

    Sie haben recht. Ich finde auch wie Sie, dass das Virus nicht gefährlich ist, solange die Schutzkonzepte eingehalten werden. Und kommt hinzu, dass wir heute nicht mehr nichts über das Virus wissen. Vernünftig ist deshalb jetzt, das Ende des Lockdowns per sofort zu veranlassen durch den Bundesrat.

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  • VP-Falger sagt:

    Zehntausende müssten auf die Strasse und landesweit sollten alle Gastwirte unisono ihre Beizen öffnen. Was glauben Sie, wieviele Gäste sofort hereinströmen würden? Wären dies dann alles Kriminelle oder doch Freiheitskämpfer?

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Was dieser Berset den 6 Bundesrats-Kollegen(innen) vorschreibt, anordnet und durchzwängt wird sich in den nächsten Jahren als ganz schlimmer Bumerang zeigen: Ob es dann auch mit erhobenen Häupter ebenfalls so überzeugend aus Medien-Redaktionen tönt: "Der Bundesrat hat beschlossen, dass...."!, wird sehr fraglich! Tausende Arbeitslose und Hunderte von Konkursen aus Gewerbe und Wirtschaft wird die Schweiz zu dem machen, was sich die links/grünen Umverteiler schon lange wünschen: Eine Staatsdiktatur

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  • beatz sagt:

    Der eigentliche Fakt der vollkommen ausgeblendet wird ist doch : wir reden hier gemäss der WHO von einer Grippe! Dies sowie die mindestens 6 Monate alten Warnungen vor den Folgen der Massnahmen für uns Menschen werden komplett ignoriert.Zur Erinnerung: die gleiche Organisation rufte vor einem Jahr die Pandemie aus und die ganze Welt geriet in Schockstarre. Ein Schelm wer jetzt an gezielten Machtausbau und Abschaffung der (direkten) Demokratie denkt!

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  • Miranda Inniger sagt:

    Hubert Mooser: Wer glaubt, dass ein paar Plexiglasscheibchen und Communitymasken den Unterschied machen werden, der sollte sich nach einem Jahr Pandemie endlich informieren.

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    • tinaabegg sagt:

      Das Einhalten von Hygiene und Distanz macht sehr wohl einen Unterschied. Was glauben sie warum wir als Kinder immer die Hände waschen mussten? Ein Teil der Erziehung der leider verloren Gegenangebot ist. Heute denken wir dank der Medizin sind wir immun gegen alles. Die Gegenwart lehrt uns anderes. Vielleicht lehrt es den Schweinen die auf die Toilette gehen und sich danach nicht die Hände waschen, dass Mamma und Papa und Oma und Opa mit dem Händewaschen recht hatten!

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      • wir waren Kinder sagt:

        ...das ist so eine zweigespaltene Sache: Hygiene
        Kinder spielen im Sandkasten, die Blase meldet sich, schnell auf den Topf, Händewaschen weil es Mami so möchte, zurück zum Sandkasten, aus dem Sand diverse "Leckereien" formen und selbstverständlich degustieren....!!! Ob Nachbars Stubentigen auf seinem nächtlichen Streifzug auch den Sandkasten besucht hat, kann nicht kontrolliert werden! Mann kann es auch mit der HYGIENE übertreiben...!

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        • tinaabegg sagt:

          Ich hab auch nicht von Übertreiben gesprochen. Sondern ganz einfach normal. Oder sind sie auch eins der Schweine, das sich nach dem Toilettenhang die Hände nicht wäscht??
          Der LOCKDOWN ist übertrieben und BRINGT außer Verarmung, Verzweiflung und vieles schlechte mehr, GAR NICHTS!!!

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    • helena55 sagt:

      Richtig! Genau wie der Maulkorb keine Viren aufhält, auch 2 Maulköbe nicht!!!!

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