17. März 2021
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Alex Baur

Die Politiker sollen sich aus den Impfzulassungen raushalten. Sie haben schon genug Schaden angerichtet

Politiker sind wie Dominosteine. Vor einem Jahr kippte weltweit eine Regierung nach der andern und verfügte den Lockdown. Egal wie dramatisch die Lage im Land war, jeder kopierte jeden. Jetzt stoppt eine Regierung nach der andern den Astra-Zeneca-Impfstoff. Nach demselben Prinzip.

Nicola Magrini, Chef der italienischen Heilmittelbehörde AIFA, räumte ganz offen ein: «Das war kein medizinischer, sondern ein rein politischer Entscheid.» Es gab zwar vereinzelt Geimpfte, die eine Thrombose erlitten. Doch es ist wie beim Virus, das bekämpft werden soll: Niemand weiss, ob die Unglücklichen an oder mit der Impfung von Astra-Zeneca gestorben sind.

Tatsache ist: Gemessen an den Millionen, die mit dem Stoff bereits geimpft wurden, haben nicht mehr Menschen eine Thrombose erlitten, als ohne Impfung zu erwarten gewesen wäre.

Swissmedic hat Astra-Zeneca bislang nicht zugelassen, weil die Behörde die Wirksamkeit des Stoffes bezweifelt. Das ist zu respektieren. Politik und Medien sollen sich aus diesem hoch komplexen Prozess gefälligst raushalten. Impfzulassungen sind, anders als psycho-soziale Massnahmen wie Lockdowns oder Maskenzwang, ein technisches Thema. Und am Ende muss jeder Bürger selber entscheiden, ob er sich impfen lassen will oder nicht.

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8 Kommentare zu “Die Politiker sollen sich aus den Impfzulassungen raushalten. Sie haben schon genug Schaden angerichtet”

  • Buecherwurm sagt:

    FALSCH ! Es sind rund 1000 Mal mehr, die mit einer Impfung eine Gehirnthrombose erleiden !

    Also, in Deutschland sind auf 1,6 Mio Impfungen 7 Fälle bekannt geworden (3 Todesfälle). Laut Herrn Lauterbach (selber Arzt) gibt es in Deutschland pro Jahr ca. 50 Gehirnthrombosen bei 63 Mio Erwachsenen, sollten bei 1,6 Mio also 1,27 Fälle pro Jahr (365 Tage) sein, es sind aber 7 Fälle innert 48 Stunden nach der Impfung, dürften aber statistisch nur 1,27*(2/365) = 0,007 sein.

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    • Buecherwurm sagt:

      EMA Zitat: "[Wahrscheinlich treten mehr Sinusvenenthrombosen auf, die allerdings aufgrund geringer Symptome (etwa ausschließlich Kopfschmerzen) nicht diagnostiziert werden.]"

      Da haben wir es ja! Kopfschmerzen werden als häufige Nebenwirkung kolportiert. Ein merklicher Verlust kognitiver Fähigkeiten (zu gut Deutsch Verblödung) durch die Impfung wird in der Praxis nie entdeckt werden, nur Lähmungen, Erblindungen, Hörverluste, Sprachstörungen und Tot werden diagnostiziert !

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  • Richard Mohler sagt:

    Ich möchte darauf hinweisen dass die ‘assymptomatische Verbreitung’ wissenschaftlich Widerlegt ist! Dass es überhaupt zu dieser Behauptung kam ist schon ein Skandal an sich!

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  • D. Keller sagt:

    Apropos Impfstoffe. In der heutigen NZZ ist zu lesen, wieviel Israel pro Impfdosis bezahlt haben: rund 44 Euro.
    Teuer im Vergleich zu den ca. 15 € der EU und anderer Länder. ABER sehr günstig im Vergleich zu jedem Tag Lockdown (Kurzarbeit, Notkredite, Arbeitslose usw.).

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  • D.Z. sagt:

    Ohne per se gegen die Impfung zu sein, stelle ich doch fest, dass nun viele Befürworter dieses Vakzins davon sprechen, dass «man die Relationen im Auge behalten müsse» (NZZ, Baur et. al.). Wenn man dies bei Sars-CoV-2 konsequent täte, so liesse sich keine, aber wirklich keine der Massnahmen noch aufrechterhalten, denn die Relationen wurden noch gar nie beachtet! Die Medien treiben alle vor sich her, nur diesmal leicht in die andere Richtung. Vielleicht führt dies zu einer kleinen Kurskorrektur.

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  • olive sagt:

    b)

    auch die weitere Verbreitung hochinfektiöser Stämme begünstige. Nach Auffassung Vanden Bossches mache die Massenimpfung die Impfstoffempfänger zunehmend zu „asymptomatischen Spreadern“, die hochinfektiöse Viren auf ungeschützte oder noch nicht infizierte Personen übertragen. Damit werde genau das Gegenteil von dem bewirkt, was die Impfstoffe eigentlich erreichen sollten.

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  • olive sagt:

    Aber Fachleute schon:
    a) Renommierte Impfstoffentwickler Geert Vanden Bossche in einer aktuellen Veröffentlichung unter dem Titel „Die Wissenschaft hinter den katastrophalen Folgen einer gedankenlosen menschlichen Intervention bei der Covid-19-Pandemie“ vor unberechtigten Hoffnungen, durch eine Impfkampagne eine Herdenimmunisierung erreichen zu wollen. Vielmehr seien die Impfungen unabhängig vom verwendeten Impfstoff „hochgefährlich“, weil die selektive Immunevasion (..)

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  • Fede sagt:

    Bin voll Ihrer Meinung. Dieses Thema ist zu komplex und wichtig, als dass sich hier inkompetente Medien & Politiker einmischen sollen.

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