27. Januar 2021
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Beat Gygi

Corona und Ungleichheit – so kommt man auf Einschaltquoten

«Corona verschärft Ungleichheit», «Die Reichsten werden noch reicher» – das sind die zwei Hauptbotschaften der britischen Hilfswerke-NGO Oxfam, die immer zu WEF-Beginn eine Kampagne zum Beklagen der Missstände in der Welt startet. Reihenweise brachten die Zeitungen diese Titel, schrieben vom «Ungleichheitsvirus».

Klassenkämpfer Oxfam weiss, wie man auf Einschaltquoten kommt: Die Reichsten, «zumeist weisse Männer», hätten ihre Covid-Verluste in neun Monaten aufgeholt, die Armen würden 14 mal länger dafür brauchen.

Die 305 europäischen Milliardäre könnten aus ihren jüngsten Vermögensgewinnen jeder Person aus Europas ärmstem Zehntel 11000 Euro auszahlen.

Zusatzsteuern auf den 32 meistbevorteilten Firmen könnte alle Lohnausfälle in Entwicklungsländern finanzieren.

Die zehn reichsten Männer der Welt hätten eine halbe Billion Plus gemacht, damit könnten sie leicht allen Menschen weltweit die Impfung bezahlen.

Aber kein Wort darüber, dass Wissen und Geld in reichen Ländern es möglich machten, in Rekordzeit einen Impfstoff zu entwickeln.

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2 Kommentare zu “Corona und Ungleichheit – so kommt man auf Einschaltquoten”

  • Bischi49 sagt:

    Oxfam verliert auch kaum ein Wort darüber, das eventuelle Hilfsgelder an arme Länder mit grösster Wahrscheinlichkeit in den Taschen der korrupten Regierungen verschwinden würden, die ja bereits einer der Hauptgründe sind, warum ihre Länder arm sind. Die grosse Armut rohstoffreicher afrikanischer Länder ist beredtes Zeugnis für diese Vorgänge.

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  • Edmo sagt:

    Oxfam ist die Gutmenschenorganisation, die vor allem durch Vergewaltigungen, Erpressung, Korruption und Menschenhandel Bekanntheit erlangte. Das ist aber nicht so wichtig, weil Gutmenschen anderen Gutmenschen kein Auge aushacken. Selbstverständlich haben die Medien längst den Schleier des Schweigens über die Verbrechen von Oxfam ausgebreitet. Schliesslich sind diese Verbrecher ja so perfekt marxistisch, dass man sie liebend gerne in Sachen 'höhere Gerechtigkeit' zitiert.

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