26. März 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Weil es beim Impfen nicht vorwärtsgeht, strickt Alain Berset an seiner Heldensaga. Dabei kostet jeder Corona-Monat die Schweiz 800 Menschenleben und 750 Millionen Franken

Was für ein Auftritt von Bundespräsident Guy Parmelin und Gesundheitsminister Alain Berset am Donnerstag. Die beiden Magistraten informierten mit der Vizepräsidentin der kantonalen Gesundheitsdirektoren, der Waadtländer SP-Staatsrätin Rebecca Ruiz, und zwei Vertretern der Impfstoffhersteller Moderna und Biontech/Pfizer über die Lieferung von Impfdosen und die laufende Impfkampagne.

Was es damit genau auf sich hat, bleibt aber auch nach dieser Propaganda Show ein Rätsel.

Gesundheitsminister Berset sagt wenigstens nicht mehr, dass bis Ende Juni alle Impfwilligen immunisiert sind, sondern dass bis dahin alle eine erste Dosis erhalten haben. Wobei nicht einmal das sicher ist. Wenn sich mehr impfen lassen wollen, als das Bundesamt für Gesundheit annimmt, gibt es weitere Verzögerungen.

Dann diese absurde Heldengeschichte zur Impfstoff-Beschaffung. Berset erinnerte zum wiederholten Mal daran, dass es vor einem Jahr 100 Projekte (frühere sagte er 120) zu einem Corona-Impfstoff gab und wie schwierig sich die Jagd nach dem richtigen Vakzin gestaltet habe. Die Schweiz habe aber auf die richtigen Hersteller gesetzt.

Tatsächlich war bereits im März 2020 klar, dass die Impfstoffhersteller Moderna und Biontech/Pfizer die Nase vorne haben. Sie hatten bereits Klinikstudien am Laufen und galten als aussichtsreichste Kandidaten. Man musste nicht klar bei Verstand sein, wenn man diese beiden Produkte nicht berücksichtigt hätte.

Fakt ist, dass der Gesundheitsminister und sein BAG, ein Angebot Russlands zur Lieferung des Sputniks V Impfstoffes selbstherrlich abgelehnt hat. Auch darum kommen wir beim Impfen nicht vom Fleck.

Die Folgen sind fatal, das hat Parmelin vorgerechnet: Jeder Monat Corona-Krise kostet die Schweiz 800 Menschenleben und 750 Millionen Franken.

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15 Kommentare zu “Weil es beim Impfen nicht vorwärtsgeht, strickt Alain Berset an seiner Heldensaga. Dabei kostet jeder Corona-Monat die Schweiz 800 Menschenleben und 750 Millionen Franken”

  • Kyrieleison sagt:

    Alle ist Plan, aus hochpathologischen Köpfen mit Kontakt zur Untetwelt entsprungen - sehr wahrscheinlich der wichtigste Film zum Thema PLANdemie:

    https://www.bitchute.com/video/IxT0hAHWUBkV/

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  • Buecherwurm sagt:

    Es gibt noch einen ganz anderen Aspekt. Von den grossen alten Namen in Deutschland, HOECHST (gibt es nicht mehr, Nachfolger Sanofi Fr), BAYER und Schweiz: Ciba Geigy, Sandoz, Hoffmann La Roche hört man nichts mehr, die werden offensichtlich ALLE nur noch von Meistern für Geschäftsverwaltung (MBAs) verwaltet, die sich mit Portofolio-Bereinigungen, Zukäufen und Verkäufen beschäftigen (das, was Sie gelernt haben), aber nicht mehr mit pharmazeutischem Fortschritt, das machen heute Nobodys.

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  • Realistin sagt:

    Die 800 Toten pro Monat würden also noch leben, wären alle schon geimpft?
    Wers glaubt, ist selig.

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  • Brunoli sagt:

    Sorry, aber ich finde, Berset ist ein extrem unbegabter Mann und ein Kommunist. Solches sollte man in unserer schönen Schweiz nicht so lange dulden. Genau dasselbe gilt für das BAG. Erschreckend, was sie abliefern.

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  • rolf.kielholz sagt:

    Es ist schlicht + ergreifend eine Tatsache, dass Herr BR Berset -wie auch die Mehrheit seiner KollegInnen-keinen unternehmerischen Background hat. Er hat sich innerparteilich,wie in der (nicht nur CH-) Politik üblich, über viele Jahre hinaufdienen müssen. Wie er sich die für die Führung eines BR-Dept. zwingend erforderliche Erfahrung erarbeitet haben soll, ist demnach nicht nachvollziehbar. Nur so nebenbei: jedes dieser Dept. ist grössenmässig vergleichbar mit einer Grösstunternehmung!

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  • hape sagt:

    Ich wundere mich doch sehr. Kommunist Berset und seine ebenfalls ultralinken Steigbügelhalter Meyer, Glättli, Grossen und andere mehr sollten doch bei der Aussicht, den ebenfalls kommunistischen Saft Sputnik zu bekommen, in Hurragebrüll ausbrechen. Sputnik ist sicher nicht schlechter als Pfizers Brühe.
    Doch ja - vielleicht hat man wieder mal auf die wissenschaftliche Idioten-Force gehört....

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  • VP-Falger sagt:

    Töten nicht UV-Strahlen das Virus ab? Wieso schickte man die Infiszierten nicht ins Sonnenstudio, statt sie zu isolieren, wenn UV-Licht so virentötend sein soll?
    Pflegepersonal in Altersheimen wurde nach den Sommerferien tunlichst nicht getestet, herzen, küssen und umarmen sich das grossteils aus dem Balkan und Südeuropa stammende Personal, wenn sie nach langer Abwesenheit ihre Verwandtschaft und Freunde treffen. Was für ein Pflegenotstand wäre da wohl entstanden?

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  • olive sagt:

    "Talk im Hangar 7"
    Prof.Püschel. Pathologe, sagt, er vergleiche Corona , (Coronastämme seine schon lange bekannt ) , gerne mit der Influenza, jedoch weise das Covid 19 im Verlauf doch einige Besonderheiten auf.

    Empfehlenswert die ganze Sendung.

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  • tinaabegg sagt:

    Berset muss weg! Besser heut als morgen!
    Warum? Jede Hausfrau kann ihre Familie besser organisieren als Berset. Planning, Logistik, Koordination scheinen für ihn Fremdwörter zu sein. Jeder Kanton muss bis Mitte März einen Impfplan dem Bund vorlegen mit Zahl der Impfzentren und Hausärzten die Impfen wollen. Es muss eine nationale Plattform geben wo sich ALLE Impfwilligen anmelden können, abgesehen vom Alter. Wie will man sonst wissen, wie viele Personen sich impfen lassen wollen? Kein Blabla

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  • Edmo sagt:

    Wir kennen die Langzeitrisiken der Impfstoffe nicht. Wir wissen nicht, an welche Zellen sie nach dem Spritzen andocken. Wir wissen nicht, ob diese Impfungen die Mutation der Viren zu wirklich gefährlichen Monstern verursacht. Wir wissen nicht, ob Geimpfte auch Spreader sein können. Wir wissen aber sicher, dass Corona nur eine Grippe ist. Die Impfstoffe sind nach rein politischen Opportunitäten auf die Bevölkerung losgelassen worden. Sie müssten bis zur Klärung der offenen Fragen verboten werden.

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  • Bee sagt:

    Propaganda ist das richtige Wort - so offensichtliche "Gäste" mitzubringen ist Werbung und nichts anderes als Lobbyismus. Unglaublich!

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