16. November 2021
Birgit Kelle

Für das deutsche Auswärtige Amt sind alle Männer potenzielle Gewalttäter. Was für ein Blödsinn!

Achtung freilaufende Männer! Für alles gibt es in diesem Land Hinweisschilder und Warnsignale, nur nicht für die wirklich wichtigen Gefahrenlagen.

Männer sind ein Problem.

Eine Binsenweisheit für die aufgeweckten «Feminist*innen» von morgen. Gut, dass auch das Auswärtige Amt (AA) endlich sein Möglichstes tut, um die Botschaft nicht nur der eigenen Belegschaft, sondern über die Landesgrenzen hinaus zu verkünden: Toxische Männlichkeit lauert überall.

Alle Männer sind potenzielle Gewalttäter, Männlichkeit sei ein «krisenhafter Zustand». Wem sagen Sie das, ich hab’ pubertierende Söhne überlebt!

Natürlich muss das AA hier ein Zeichen setzen! Die amtseigene Gleichstellungsbeauftragte holte den Soziologen Prof. Dr. Rolf Pohl zu Hilfe. Er hält Männer offenbar für triebgesteuerte Tiere, denn «auf dem Feld der Sexualität» seien sie gegenüber Frauen einer «fremden Kontrolle» unterworfen und ihren männlichen Krisendauerzustand würden sie dann notfalls mit Gewalt reparieren.

Wobei der Tatbestand der «beabsichtigten Auslöschung der Frau» und deren «Tötung» auch durch Mobbing und obszöne Witze bereits als erfüllt gilt.

Wahrscheinlich hat Pohl aber nur beim Deutschen Frauenrat abgeschrieben. Der warnte bereits 2020 offiziell vor einer drohenden «Übermannung» der Welt, weil sich «gewaltorientierte, mit zerstörerischer Selbstüberschätzung infizierte Männlichkeit» neu formiere und ihre Zerstörungslust sich aus «national-chauvinistischen, rassistischen Ressentiments – und immer aus Frauenfeindlichkeit» speise.

Es ist also Gefahr im Verzug!

Warnschilder vor Männern werden nicht reichen. Wir brauchen auch welche vor hohldrehenden Soziologen und durchgeknallten Feministinnen.

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26 Kommentare zu “Für das deutsche Auswärtige Amt sind alle Männer potenzielle Gewalttäter. Was für ein Blödsinn!”

  • peterlinz sagt:

    Man instrumentalisiert alles um zu beweisen wie schlecht es den Frauen geht wie wenn es sich um eine anonyme Masse handle. Deutschland, Österreich, Türkei, Russland oder Spanien führten das Frauenstimmrecht nach dem II. Weltkrieg ein. Wurden dabei faschistische oder kommunistische Diktaturen verhindert? Schweizer Männer müssen sich nicht schämen; sie sind weltweit die einzigen, die sich direktdemokratische Elemente bereits 1874 erkämpft hatten. Frauen sitzen schweizweit im gemachten Nest.

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    • Stefan Mueller sagt:

      und vor allem Frauen...also richtige Frauen.....habem entweder keine Zeit, keine Lust oder es wäre ihnen zu peinlich, sich à la Fucinelle Moser-Sirene Quarkwalder Kälin Schnädrch-Schnätrch, Klavierspielerin etc etc etc. aufzuplustern, zumal sie ja nicht das Bedürfnis haben müssen, ihre Nicht-Fähigkeit, ihr Nichtwissen oder gar ihre Rückgrat- oder Charakterlosigkeit tagtäglich 24/7 im Bünzli-Müllstream mit Schwatzanfällen und Linksfilz-Ausflüssen tarnen zu wollen!

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  • mhol sagt:

    Seit Jahrzehnten beklagen sich Femen über das Desinteresse der Männer an der Erziehung, in welcher sie sich alleine gelassen fühlen. Wer müsste damit die Männer von gestern bis heute erzogen` haben?
    (Keine Regel ohne Ausnahme - es geht nur darum gewisse Narrative auf Ursächlichkeit wie Glaubwürdigkeit zu überdenken. Persönlich glaube ich nur an Lösungen welche Frauen und Männer gemeinsam auf Augenhöhe anpacken. Soviel Ego wie nötig, sowenig wie möglich. Wir sitzen im selben Boot).

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  • benpal sagt:

    100% der Männer werden von Frauen zur Welt gebracht und - mit extrem wenigen Ausnahmen - werden diese 100% Männer von Frauen auf- und erzogen. Was machen diese Frauen falsch?

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  • Silvio Valentino sagt:

    Wer für längere Zeit in Bereichen tätig war, wo viele Frauen auf mehreren Hierarchiestufen aufeinander treffen weiss, dass es eine "toxische" Weiblichkeit gibt, der vor allem Frauen zum Opfer fallen, und dass es so etwas wie eine "schwesterliche Solidarität" unter Frauen genau so wenig gibt wie die vielbeschworene Männersolidarität. Um sich vorzustellen, was Frauen einander antun können, ganz ohne materielle Anreize, aus purer Antipathie und Rivalität, muss ein Mann sich schon sehr anstrengen.

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    • Stefan Mueller sagt:

      Herrlich........einfachste längst in Stein gemeisselte Weisheiten so bünzlig-selbstgerecht und arrogant, gekünstelt zu verpacken...nur um sich selber zu beweisen, wie wahnsinnig gescheit man doch sei.....
      Tja Valentino auf solche Schwätzer wartet die Welt!

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  • Joerg Sulimma sagt:

    Von Kurt Tucholsky stammt der Satz "Soziologie ist der Mißbrauch einer zu diesem Zweck erfundenen Terminologie." Die Soziologie scheint heute also weit verbreitet zu sein!

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  • olive sagt:

    Wie öde wäre die Welt ohne Männer.

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  • ClaudiaCC sagt:

    "Ach wie gut, dass niemand weiss, dass ich ISlamismus heiss." Man diffamiert lieber alle Männer und schwafelt von "toxischer Männlichkeit", als die Sache beim Namen zu nennen. Als Dr. Alice Weidel im Bundestag über "Kopftuchmädchen, Messermänner und sonstige Taugenichtse" sprach, wurde das Benennen der Problems zum Skandal aufgebauscht, um wieder davon abzulenken, dass meist ISlamistisch fanatisierte angebliche "Schutz Suchende" massenhaft vergewaltigen und sonstige schwere Verbrechen begehen.

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    • mhol sagt:

      Im von den Taliban gelebten Islamismus hat nach meiner Einschätzung die Frau keinen oder einen tieferen Wert als das Männliche. Das zeigt sich bei der Geburt: wenn Mädchen nach der Geburt getötet werden. Die brauchen in deren Narrativ auch keine Bildung.
      Mensch sein bedeutet für mich: All das Wesenhafte zu schützen. Der Stärkere schützt den Schwächeren aus seiner Stärke heraus. In verschärfter selbstverständlicher Bedingungslosigkeit gegenüber Schwangeren, Eltern und ihren Kindern.

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  • ich sagt:

    Verblödungswahnsinn noch und noch im Zeitalter der Virus-Diktatur.

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  • Mueller sagt:

    An Blödheit nicht mehr zu überbieten diese militanten Feministinnen! Ein unglauliches Agressionspotential, was da den Männern stupid entgegen geschleudert wird!

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    • ClaudiaCC sagt:

      Es ist billig und falsch, Gewalt-Probleme und "unglaubliches Aggressionspotential" jetzt "Feministinnen" in die Schuhe schieben zu wollen. Einige Übertreibungen und Unsinnigkeiten weniger, an denen das Etikett "Feministin" klebt, ändern nichts daran, dass das gefährlichste Aggressionspotential aus Herrenmenschen-Ideologien kommt, die bestimmten Gruppen erlauben, andere auszubeuten und zu knechten. DAGEGEN wandten sich Frauen- und Menschenrechlerinnen wie deBeauvoir und Alice Schwarzer zu Recht.

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      • benpal sagt:

        Von wem werden Männer schon von ihrem ersten Lebenstag an betreut, erzogen und geprägt, wenn nicht von ihrer Mutter? Sonde Es nicht die Mütter, die hier eklatant versagen?

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        • mhol sagt:

          @benpal: Sie verwechseln biologische Umstände mit Verantwortung. Die Frau war bei der Zeugung nicht alleine.
          Wenn Mann versucht, sich in das Bild der Entstehung von Leben unter dem Herz der werdenden Mutter einzufinden, wirken Aussagen wie die Ihre weit mehr als kaltschnäuzig und herzlos. Viele liebende Ehemänner und Väter, müssten sich damit verraten fühlen.
          Bei all dem, was auf der Bühne des Geschlechterkrieges und Genderwahnsinnes abgeht, pflichte ich Ihnen bei. Gelöst wird nur auf Augenhöhe!

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      • mhol sagt:

        @ C-CC: Da beschönigen sie ein gewaltiges Übel, wenn Sie hier von "Einigen Übertreibungen und Unsinnigkeiten" sprechen und sie helfen mit diesem verschweigen und unterdrücken mit, dass die Unsinnigkeiten in der Spirale weiter drehen.
        Neben der körperlichen Gewalt (Körperkraft als schlagende Argumente nach mentalem knock-out einzusetzen) gibt es da noch die Sprachgewalt und die seelische Gewalt.
        Gewalt hat in der Beziehung, bei Kindern und grundsätzlich auch in der Gesellschaft nichts verloren.

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    • coyote sagt:

      Blödheit ist das richtige Wort, ich kenne einige Männer, die von Frauen übel zugrichtet wurden, sich aus falscher männlichkeit nicht in die Oeffentlichkeit drängen wie die Frauen. Männer die von Frauen provoziert wurden, damit der Mann ausrastet, falls er aus Respekt zur Frau ruhig bleibt, wird er als Waschlappen dargestellt. Es sind nicht nur die Frauen die leiden, viele Frauen sind die Verursacher ihres Leidens, jedoch das will niemand wissen. Bezahlen muss immer der Mann, darum vorsichtig sei

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  • VP-Falger sagt:

    Durchgeknallt ist die trefende Wortwahl. Bravo Birgit Kelle!

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    • buelope sagt:

      Liebe Leute. Im Handwerk und der Industrie fehlen gute Fachkräfte. Die Hochschulen sind überfüllt. Doch die Gesellschaft züchtet Intellektuelle Schwätzer und Sesselfurtzer. Wen wundert da diese Entwicklung?

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      • coyote sagt:

        Genau, die wenigsten wissen überhaupt was sie studieren, es ist einfach lässig, mit Kollegen an der UNI sitzen. Irgend jemand bezahlt und somit müssen sie nicht arbeiten, sonst wüssten sie vielleicht woher der Wohlstand kommt. Wäre schon ok wenn sie Vorschläge hätten für das Klima, aber nicht nur davon reden, etwas entwickeln, ah nein, lieber nicht, denn dann müsste man noch arbeiten. Lieber sietzen und demonstrieren.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Wer sich an Polizeirapporten und Statistiken orientiert, weis längstens, dass brutale Gewalt gegen Frauen zu 85% durch Männer mit Migrationshintergrund verübt werden! Diese Realität wollen die Globalisierungs-Ideologen weiterhin unter allen Umständen tabuisieren und unter den Tisch wischen! Solche Migrations-Förderer machen jetzt einfach ALLE Männer zu potentiellen "Bestien" gegen die Frauen! Kritisiert aber jemand diese Tatsache, so nennen die Tabuisierer solche Aussagen sofort rassistisch!

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    • Edmo sagt:

      Wer sich beim Lesen von Polizeirapporten und Statistiken nicht nur für Gewalt gegen Frauen interessiert, sondern die häusliche Gewalt unvoreingenommen anschaut, sieht noch viel mehr. Zwei Drittel aller häuslichen Gewalt geht von Frauen aus. Sie sind zwar als arme unschuldige Opfer omnipräsent, doch die brutale Realität von den Frauen als Haupttäterinnen wird komplett tabuisiert. Der Feminismus ertägt keine Fakten.

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      • ClaudiaCC sagt:

        2/3 der Gewalt durch Frauen ???
        Lächerlich und falsch !

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        • mhol sagt:

          2005 ging man von Verhältnissen etwa x= 85%zu y=15% aus.
          Würde das Gewalt-Kapitel die seelische Gewalt mit einbeziehen, ergäben sich vermutlich erst die richtige Herangehensweise.
          Mann wie Frau sollten als Team arbeiten. Auch und besonders in Krisenzeiten unabhängig von der Bereiche und Ebenen. Das Zauberwort heisst hier Lösungs- und Ergebnisorientiert. Der Biber schwimmt und taucht, die Gemse, die Nachtigall, die tun das Ihre. Wäre doch so einfach ..

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  • Edmo sagt:

    Die Tötung von Frauen mit Mobbing und obszönen Witzen bringt die Behörden in Wallung. Obszöne Witze massakrieren unschuldige Frauen! Die Schuldigen müssen benannt und diagnostiziert werden. Es sind bestialische, triebgesteuerte Männer. Die Diagnose trifft auf jeden einzelnen Mann zu. Als ganz grosses Wunder auf dieser Welt gilt, dass auf dem Planeten gerüchteweise noch ein paar hundert überlebende Frauen existieren sollen. Schier unvorstellbar in diesem Inferno toxischer Männlichkeit.

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