02. November 2021
René Hildbrand

Das Handelsblatt fordert: «Deutschland braucht mehr Ja-Sager!» Wirklich? Für unser Land gilt eher: Wir brauchen mehr Nein-Sager

Das deutsche Handelsblatt fordert: «Deutschland braucht mehr Ja-Sager.» Die Wirtschafts- und Finanzzeitung bittet sich das in ihrer Eigenwerbung aus: Ja zu hohen Zielen. Ja zur Zusammenarbeit. Ja zum Grosse-Pläne-Haben. Und so weiter.

Das Ja-Sagen wird den Menschen von klein auf antrainiert. Ja-Sager schieben Miseren hinaus. Darum ist es wichtig, Nein zu sagen. Konflikte müssen ausgefochten werden.

Anders als das Handelsblatt sage ich für unser Land: Die Schweiz braucht mehr Nein-Sager.

Nein zu Leuten, die uns vorschreiben wollen, wie wir uns zu ernähren und bewegen haben. Wie wir konsumieren und wohnen müssen. Nein zum Islamismus.

Nein zu Gender-Sternchen. Nein zu noch mehr neuen Verboten, Regulierungen, Vorschriften, Steuern und Bürokratie. Nein zu Moralkeulen. Nein zu Messerstechern.

Nein zu profilneurotischen Politikern. Nein zu Lockdowns. Nein zu einer Ausweitung der Corona-Zertifikats-Pflicht. Nein zu verdecktem Impfzwang durch die Hintertür. Nein zu Eingriffen in die Grundrechte.

Nein zur Abschaltung von UKW. Nein gegen die Verhinderung von 5G. Nein zu noch mehr Leistungsabbau bei der Post. Nein zur Staatshilfe
für reiche Grossverleger.

Nein zur Gewalt in Fussball-Stadien. Nein zu Armee-Feinden. Nein zu linkslastigen Informations-Sendungen des Schweizer Fernsehens. Nein zu Frauen-Quoten in Politik und Wirtschaft.

Nein zu Leuten, die nur Antworten haben, aber keine Fragen.

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22 Kommentare zu “Das Handelsblatt fordert: «Deutschland braucht mehr Ja-Sager!» Wirklich? Für unser Land gilt eher: Wir brauchen mehr Nein-Sager”

  • paul cerny sagt:

    NEIN zu den Ja-Sager!

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  • simba63 sagt:

    Es scheint, dass das Handelsblatt wirklich nichts aber auch gar nichts aus der Geschichte lernt. Hätten vor 75/80 Jahren nicht so viele Deutsche "Ja" gesagt, wäre Europa vieles erspart geblieben, wären Millionen Menschen nicht umgekommen!

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  • Bischi49 sagt:

    Früher galt spasseshalber: Seit ich nein Stimme habe ich Glück im Stall. Heute Isabel glaub ich wirklich so weit, dass das Glück nur mit dauerndem Nein Stimmen bewahrt werden kann.

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  • markus.schudel@gmx.ch sagt:

    Ich sagte auch NEIN zum Terrorgesetz vom letzen Juni, weil wir bereits genügend Gesetze dagegen haben. Man müsste sie lediglich anwenden. Das Gesetz kam von der FDP (zu der ich auch nur noch NEIN sagen kann). Ich nehme an, dass die SVP lediglich aus Solidarität und Mitleid zu ihrer kleinen Schwester Ja sagte.
    Es spielt keine Rolle auf welcher Ebene: Ob lokal, regional, kantonal, national, kontinental oder global - ich sage NEIN.

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  • 369 sagt:

    Nein sagen ist immer schwieriger als ein Ja einlegen und auch tote Fische schwimmen mit dem Strom.

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  • minibixi2008 sagt:

    Sie verlangen da etwas unmögliches von den Schweizer
    Wie soll jemand der sich täglich vom Schweizer Fernsehen und den linken Tageszeitungen ernährt nein sagen. Das Gegenteil ist der Fall, immer mehr werden ja sagen da sie immer mehr manipuliert werden und so ihre eigene Identität verlieren.

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  • Klartext sagt:

    Nein zur Aufhebung der direkten Demokratie durch das internationale Corona-Regime.

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  • Jan D sagt:

    Hervorragend, vielen Dank!

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  • Peter Eschmann sagt:

    Vielleicht sollten wir bei den Löhnen, Zuwendungen, Tantiemen, Spesen und weiteren Vergünstigungen für Regierungen und Parlamente aunf Bundes- und Kantonsebene beginnen. Was müssen wir tun, um denen den Gürtel enger zu schnallen?

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    • Schwurbler sagt:

      Genau Herr Eschmann...znd als ersten Schritt die Lobbyisten aus der Wandelhalle verbannen!
      Jeder Parlamentarierer darf Personen einladen um in den Wandelhallen zu sein.Eigentlich wae dies mal gedacht für Besucher des eigenen privaten Umfelds, was ein Lobbyist definitiv nicht ist.

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  • voaffoltere sagt:

    Viele gute NEIN! Beim Zertifikat dürfen die Worte "Ausweitung der" durchaus gestrichen werden. Und bei 5G kann ich mich definitiv nicht zu einer Zustimmung überwinden.
    Doch es ist tatsächlich so - es gibt viel zu viele Ja-Sager, die wie Lemminge hinter irgendwelchen selbsternannten Leithammeln her laufen. Bedenklich!

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  • Gadsden flag sagt:

    Ja zu mehr Nein.

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  • Edmo sagt:

    Eine wunderbar klare und deutliche Ansage, Herr Hildbrand! Dazu kann ich laut und deutlich ja sagen und mich Ihnen als überzeugter Nein-Sager anschliessen.

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  • markus.schudel@gmx.ch sagt:

    Helfen Sie mir, Herr Hildbrand. Ich bin seit der EWR-Abstimmung von 1992 ein NEIN-Sager. Ich sage zu allem NEIN, was gesellschaftspolitisch abläuft - es läuft mir alles gegen den Steich. Was tun?
    NEIN zur masslosen Zuwanderung.
    NEIN zur Asylpolitik.
    NEIN zur Auflösung der Nationalstaaten und No-Border.
    NEIN zur EU.
    NEIN zur Klimapolitik.
    NEIN zur Coronapolitik
    NEIN zu Billag/Serafe.
    NEIN zur Mediensubventionierung.
    NEIN zu Woke-, Genderpolitik.
    Und noch zig Mal NEIN, NEIN, NEIN.
    WAS ALSO TUN?

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    • Schwurbler sagt:

      ...ich denke das dieses Problem schon auf lokal politischer Ebene anfängt. Es gibt gab auch Themen wie zum Beispiel "Polizeistaat", "Terrorsicherheit" die eher von bürgerlicher Seite befürwortet wurden obwohl es nach wie vor keine relevanz hat! Beispiel Keller Sutter die das in St.Gallen wirklich auf die Spitze getrieben hat sodass keine fünf Minuten vergehen ohne das Du nicht einen Polizeiwagen patroullieren siehst. Was bringt das? Das bringt nur selbstherliche Politiker an denTag!

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      • markus.schudel@gmx.ch sagt:

        Ich sagte auch NEIN zum Terrorgesetz vom letzen Juni, weil wir bereits genügend Gesetze dagegen haben. Man müsste sie lediglich anwenden. Das Gesetz kam von der FDP (zu der ich auch nur noch NEIN sagen kann). Ich nehme an, dass die SVP lediglich aus Solidarität und Mitleid zu ihrer kleinen Schwester Ja sagte. Es spielt keine Rolle auf welcher Ebene: Ob lokal, regional, kantonal, national, kontinental oder global - ich sage NEIN.

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        • markus.schudel@gmx.ch sagt:

          Ebenso wenig braucht es eine Revision des Asylgesetzes, sondern lediglich eine "pfefferscharfe" Umsetzung des bestehenden Gesetzes. Und gut ist.

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          • holsderkuckuk sagt:

            Das Asylgesetz ist allgemein ein Lügenprodukt der links-guten Politiker. Im Rahmen der internationalen Flüchtlingskonvention könnte es nur Flüchtlinge, die über der Schweiz aus Flugzeugen in Luftnotlage abspringen, geben. Das rennen an die gefüllten Geldschränke ist das Gegenteil von Flucht. Die Asylparlamentarier sollten, jeder mit seinen Bezügen aus der Bundeskasse, 5 Asylanten durchbringen. Die Wohltäter fühlen sich gross mit fremdem Geld. Viele Asylanten passen nicht in die Schweiz.

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    • Anna Meier sagt:

      @markus schudel
      Gute Frage.
      Ich glaube nicht mehr daran, unsere Freiheit und unsere Demokratie und unsere Neutralität und unser aller Wohlergehen aufrecht erhalten zu können.
      WIr sind wie die alten Römer vor dem Untergang: faul, bequem, dumm, dekadent, degeneriert und ohne jegliche echten Wertevorstellungen.
      Das Individuum ist nichts mehr, das Kollektiv soll alles über jeden bestimmen können.

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