11. März 2021
Thomas Renggli

Federers eindrückliches Comeback zeigt: Die Schweiz ist keine Diktatur – sie ist eine Monarchie. Lang lebe König Roger!

Die Impfstoffoffensive klemmt. Der Lockdown bleibt. Und trotzdem rückt das Ende der Krise näher.

Roger Federer ist zurück. Nach der Ewigkeit von 405 Tagen tritt er im noblen Grün in Doha aufs Parkett und ringt seinen britischen Widersacher in drei Sätzen nieder.

Es ist ein Ereignis von sporthistorischer Dimension. Denn der Schweizer Sportler des Jahrhunderts, der vom Sonntagsblick bereits als «betagter Baselbieter» bezeichnet wurde, ist nicht reif fürs Altersheim.

Noch kommt nicht jeder Volley übers Netz. Oft ist der Racket-Rahmen im Spiel. Doch Federer verschiebt mit diesem Sieg Grenzen.

Noch nie glückte einem Sportler in seinem Alter (39) ein Comeback nach derart langer Absenz.

Besonders schön an seinem Auftritt: Auf den Tribünen in Katar sitzt Publikum. Die Stimmung kommt nicht aus dem Lautsprecher.

Im Siegerinterview zeigt Federer so viel Charme, als habe er nicht an einem unbedeutenden Turnier einen unbekannten Gegner geschlagen, sondern seinen neunten Wimbledon-Titel gewonnen.

Vor allem beweist er, dass Magdalena Martullo-Blocher falsch liegt: Die Schweiz ist definitiv keine Diktatur. Sie ist eine Monarchie. Lang lebe König Roger I.

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1 Kommentar zu “Federers eindrückliches Comeback zeigt: Die Schweiz ist keine Diktatur – sie ist eine Monarchie. Lang lebe König Roger!”

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