24. Juni 2021
Thomas Renggli

Die Schweizer Fussballer treffen im Achtelfinal auf Weltmeister Frankreich. Nun können sie zeigen, dass sie für den Coup bereit sind

Am Montag schlägt für die Fussball-Nationalmannschaft an der Euro die Stunde 0. Nach Tattoo-Posse, Lamborghini-Zunder und Figaro-Krach gilt die ganze Konzentration dem Sport.

«Die Wahrheit liegt auf dem Platz», sagt Kapitän Granit Xhaka. Wie Recht er damit hat.

In der Partie gegen die hochfavorisierten Franzosen haben es die Schweizer in den eigenen Händen, Geschichte zu schreiben, sich das erste Mal seit 1954 an einem grossen Turnier für die Viertel-Finals zu qualifizieren und allen Stänkerern (inklusive dem Verfasser dieser Zeilen) das Maul zu stopfen.

Gewinnen sie, liegt ihnen die ganze Schweiz zu Füssen, und sie können sich mit gutem Gewissen alle jene vorknöpfen, die ihnen mangelnde Einstellung und fehlende Vaterlandstreue vorgeworfen haben.

Und vor allem wäre der Weg zum grossen Erfolg frei – wie vor fünf Jahren durch den späteren Europameister Portugal, der sich damals ebenfalls nur mit Müh und Not in die Direktausscheidung gerettet hatte.

Deshalb drücken wir den Reset-Knopf, blenden alles Gewesene aus, schauen beim Abspielen der Nationalhymne am Montag in Bukarest nur auf Torhüter Yann Sommer und schreien aus voller Überzeugung: Hopp Schwiiz!

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11 Kommentare zu “Die Schweizer Fussballer treffen im Achtelfinal auf Weltmeister Frankreich. Nun können sie zeigen, dass sie für den Coup bereit sind”

  • THINK sagt:

    Gut so - Es lebe der gesunde Menschenverstand!

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  • Mens Sana sagt:

    „ Gewinnen sie, liegt ihnen die ganze Schweiz zu Füssen,“

    Wir befinden uns im Jahre 2021 und ganz Helvetien ist von den Fussballern besetzt.
    Ganz Helvetien? Nein! Einige von unbeugsamen Helvetiern in verschiedenen Gegenden hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten………
    Die Zeiten ändern sich nie 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂

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  • ulrich vogt sagt:

    Hauptsache, sie singen die Nationalhymne endlich alle mit vollen Enthusiasmus, so wie es R. Köppel seit Tagen im daily Kommentar verlangt. Tore schiessen kann nur erfolgreich, wer singt. So, wie man es in der SVP tut. So einfach ist das, wenigstens nach der Analyse des Weltwoche Managers.

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    • Mueller sagt:

      In diesem Forum herrscht totale Meinungsfreiheit, im Gegensatz z.B. zu Blick und 20 Min., wo meine Leserbriefe nie ins Forum gestellt wurden, weil sie nicht dem linken Mainstream entsprachen. Hier dürfen Sie lieber Herr Vogt sogar den Verleger und Chefredaktor verbal sngreifen und es wird veröffentlicht! Das ist doch echte Pressefreiheit!

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    • Stefan Mueller sagt:

      Der greise weisse ETH-(eigensinnig-trötzelnd-hundskommune) Vogt, wünscht sich also identische Versager/Heimatmüde in der CH-Nati wie sie im Bernsumpf rumtrollen!
      Solche die, wie die in Brüssel auf ihren Bauchnabeln rumkriechend schleimenden ""Verhandler"" dem Gegenüber, also dem ""CH-Freund"" -""Verhandlungspartner"" devote Unterwürfigkeits-Angebote darbringen...
      ..sich Tschütteler also auch als Clowns mittels Eigentoren/absichtlich vergebenen Torchancen, bei Linken und Netten anbiedern müssten?

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  • gian sagt:

    Am nächsten Montag: Les Bleus contre les Blonds. Hopp Frankreich`. (Meine Urgrossmutter kam aus dem Elsass.)
    On verra.
    Ironie des Schicksals wäre gewesen, wenn Orbans Fussballer die deutschen Politaktivisten um Spielführer*in Neuer rausgeworfen hätten.
    Schade, schade, wenig hat gefehlt. Jogi Löw

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  • Rote Pille sagt:

    Diese Söldner können noch so gut spielen, aber die heutige Nati unter dem Kroaten Petkovic steht exemplarisch für das kollektive Versagen in der Migrationspolitik und in der Assimilierung von primär muslimischen Einwanderern in der Schweiz und Europa. Es ist wie in der Schule: wenn 90% der Schüler Migrationshintergrund haben, müssen sich die Schweizer integrieren (siehe Doppeladler-Affäre). Resultat: mehr Lambos und Scharia statt Schweiz.

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    • THINK sagt:

      Schaut mal andere Nationalmannschaften an, zum Beispiel die Spanier: Hier spielen vor allen die spanischen Profifussballer, die auch in der nationalen Meisterschaft spielen. Die Legionäre und Moneten-Glücksritter in ausländischen Clubs (auch wenn Sie da voll und nicht nur zeitweise eingesetzt werden ...) können da weiter spielen, wo sie die Kohle holen. In der Schweiz sind es aber vor allem die Legionäre und erst noch ein Haufen Doppeladler, denen wir Kuhschweizer huldigen sollen.

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      • Silvio Valentino sagt:

        Fussball ist nicht wirklich Ihr Ding, was? Von den 24 Spielern des spanischen EM-Kaders spielen 14 bei ausländischen Vereinen, vor allem in England, und dort wird Kohle gemacht mit Fussball, aber richtig!

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