06. Mai 2021
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Alex Baur

Dem TCS ist ein grünes Image wichtiger als das Portemonnaie seiner Mitglieder. Höchste Zeit für Konsumenten, sich nach Alternativen umzusehen

Für die meisten der 1,5 Millionen Mitglieder ist der «Touring Club Schweiz» (TCS) vor allem ein Pannendienst, der einem zu Hilfe eilt, wenn die Karre einmal bockt.

Doch der TCS will mehr als ein Pannendienst sein – nämlich «die grösste Konsumentenorganisation der Schweiz». So zumindest die Eigenwerbung.

Und nun weibelt der TCS im Rahmen einer grossflächigen Kampagne also für das CO2-Gesetz, welches mit Lenkungsabgaben unter anderen das Autofahren und das Fliegen verteuern will.

Was auch immer man vom angeblichen Klima-Weltuntergang halten mag – eine Treibstoffabgabe von bis zu 12 Rappen pro Liter bewirkt rein gar nichts. Es ist nichts anderes als eine Ablass-Zahlung an die nimmersatte Öko-Lobby. Der TCS erkauft sich damit etwas Seelenheil, auf Kosten seiner Mitglieder.

Dem Konsumenten bietet sich als Alternative der «Automobilclub der Schweiz» (ACS) an. Und wer nur den Abschleppdienst braucht, findet bei den Versicherungen günstige Alternativen.

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16 Kommentare zu “Dem TCS ist ein grünes Image wichtiger als das Portemonnaie seiner Mitglieder. Höchste Zeit für Konsumenten, sich nach Alternativen umzusehen”

  • unam sagt:

    Ja, dem TCS seine Haltung zum Co2 Gesetz ist mir sauer Aufgestossen, statt hinter dem Portemonnaie der Mitglieder zu stehen, haben sie die Staatsgläubigkeit übernommen. Wenn es zu einem Ja bei der Urne kommt wird die Kündigung für 2 Mitglieder abgeschickt. Manfred

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    • holsderkuckuk sagt:

      Ja, die schweizer Verbände, Clubs und Vereine sind ein Hort der satten, dem eigenen Wohlergehen verpflichteten Verbandsmeier geworden, garniert mit hochwohllöblichen Bundespolitikern. Die müssen noch etwas für nach dem Tod beiseitelegen. Es ist gut, dass die Zahlenden eine Kosten-Nutzenrechnung machen. Bei normal unterhaltenen Fahrzeugen ist die Gefahr unterwegs eine Panne zu erleiden doch sehr minimal, die Autos viel zuverlässiger geworden. Also sparen sie ihre Beiträge an alle Vereinigungen.

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  • Elba sagt:

    Nachdem ich an dieser Stelle letzte Woche mein Erstaunen über die Sommaruga-CO2-Gesetz-Werbung für eine weitere Benzinpreiserhöhung im TCS-Mitteilungsblatt zum Ausdruck gebracht hatte, habe ich heute die Konsequenzen gezogen und – nach vielen Jahren treuer Mitgliedschaft – beim TCS gekündigt. Mit mir nicht meine Herren Polit-Funktionäre!

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  • Peter Jost sagt:

    Habe heute denen eine Mail geschickt. Sollten die nicht innert 14 Tagen Ihre Meinung öffentlich ändern, werde ich alle Produkte beim TCS kündigen. Was hoffentlich noch viele andere Mitglieder machen.

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    • zuckerfrau sagt:

      Ich habe schon reagiert, denn am Okt 2020 schon verschickte TCS eine Medienmitteilung für ein Ja! Werde Mitgliedschaft nicht erneuern. Pannendienst macht neu die Versicherung, bei der ich schon die Haftpflichtversicherung habe. Ich hätte nie gedacht, dass der TCS sich aktiv für ein Ja engagiert! Das werden ihm viele Mitglieder übelnehmen. Die Grünen gehen dann trotzdem zum VCS und nicht zum TCS!

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  • Fede sagt:

    Der TCS. Hat offenbar die Seiten verwechselt! Das leitet zum Überdenken einer weiteren Mitgliedschaft an

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  • juege sagt:

    Dem TCS habe ich schon vor über 20 Jahren den Schuh gegeben, wegen seinen grünen Ideen. Es ist nichts neues, aber es wird immer schlimmer

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  • T sagt:

    Kündigung der Mitgliedschaft und des ETI Schutzbriefs geschrieben und auf dem Weg zur Post! Es gibt Alternativen.

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  • T sagt:

    Ein Grund mehr dem Veloclub den Schuh zu geben!

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  • Edmo sagt:

    Der TCS verrät seine Mitglieder ohne mit der Wimper zu zucken. Er hat jetzt die Radfahrer und Öko-Spinner als Kundenpotential identifiziert und sich einen grünen Anstrich verpasst. Die Automobilisten als Bestandeskunden geraten ins Hintertreffen. Sie gelten als sichere, unerschöpliche Geldquelle, die keiner weiteren Beachtung bedarf. Mit seinem Einsatz für das CO2-Gesetz überschreitet der Verein jetzt allerdings eine rote Linie, die ihn hoffentlich viele Mitglieder kosten wird.

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    • T sagt:

      Ich war nur aus praktischen Gründen Mitglied beim TCS. Der Club besteht nach meiner Meinung, meist aus ältere Prius Fahrern, Velofahrer und Leuten welche vermeintlich eine günstige Saftpresse erwerben möchten. Die politischen Interessen der Autofahrer werden dort schon lange nicht mehr adäquat vertreten. Vielleicht ist der ACS mittlerweile von seinem hohen Ross gestiegen und aufgewacht? Ansonsten übernimmt die Assistance meiner Automarke die Basics.

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      • Fritz sagt:

        Nein, der ACS ist leider nicht von seinem hohen Ross gestiegen. Habe die Mitgliedschaft gekündigt.

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        • T sagt:

          Das war der Grund, weshalb ich vor längerer Zeit dem ACS den Rücken gekehrt hatte. Mir geht es nicht um Champagner-Ausfahrten, sondern um einen funktionierenden Pannendienst, sowie ein klares Bekenntnis für den Automobilisten und dessen politischen Interessen. Der TCS verfügt immerhin über einen funktionierenden Pannendienst.

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      • Juerg Schneeberger sagt:

        Die Zürich-Versicherung hat bei mir längst, mit bester Zufriedenheit meinerseits und vernünftigen Versicherungskosten, diese Aufgabe übernommen.
        Jürg 51

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