09. Juni 2021
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Alex Baur

Der Bund hat die Mindesttemperatur für Hitzewarnungen gesenkt. Der tägliche Alarm soll uns an den Klimawandel erinnern

Es ist doch rührend, wie sich Vater Staat um unsere Gesundheit kümmert. Um uns noch besser zu schützen, will das «Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie» neuerdings bereits ab einer täglichen Durchschnittstemperatur von 25 Grad eine Hitzewarnung herausgeben.

Wer im Sommer ans Mittelmeer reist, wo das Thermometer regelmässig über 30 Grad steigt, setzt demnach seine Gesundheit aufs Spiel. Ganz zu schweigen von den Menschen, die in den Tropen leben – sie bewegen sich gleichsam in der Todeszone.

Gewiss. Hitzewellen führen, ähnlich wie Grippewellen, Jahr für Jahr zu einer Übersterblichkeit. Die Risikogruppen sind bekannt. Am besten schützt man sie durch den Einbau von Klimaanlagen. So wie man sie im Winter mit Heizungen schützt. Dazu braucht es keine Kältewarnung, das begreift jeder.

Die Kälte rafft gemäss einer Studie von Lancet weltweit zehnmal mehr Menschen dahin als die Hitze, ist also ungleich bedrohlicher. Aber das ist natürlich kein Thema in den Nachrichten. Schliesslich geht es darum, uns den Klimawandel einzubläuen. Täglich wird uns in Erinnerung zu gerufen, dass es wärmer geworden ist. Um durchschnittlich ein Grad in den letzten hundert Jahren.

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23 Kommentare zu “Der Bund hat die Mindesttemperatur für Hitzewarnungen gesenkt. Der tägliche Alarm soll uns an den Klimawandel erinnern”

  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    ich hatte die Meldung auf der website von meteoschweiz.ch gelesen, wo man die wissenschaftlichen Grundlagen und den unglaublich seriösen mit viel Aufmerksamkeit für Details geführtne Aufwand beschreibt. Sie erklären auch, dass je nach Weltgegend und Gewohnheiten der Menschen die Hitze überall anders empfunden wird. --- Meine kritischen Kommentare von wegen Klimaalarmismus werden auf meteoschweiz gnadenlos zensiert. Den feigen Bubi fehlt der Mut zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung.

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  • Ingo sagt:

    Knutti und der Bund können dann ihre Modelle und Grafiken so manipulieren, dass wir dieses Jahr genügend Hitzetage haben werden.

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  • chemiepetet sagt:

    März, April, Mai waren zu kalt. Für den Juni sieht es bislang nicht viel besser aus. Nun haben die Klimaaktivisten beim Bund ein Problem: was ist, wenn es im Juni 21 keinen einzigen Hitzetag gibt? Das darf nicht sein! Also ergreifen wir die Flucht nach vorn und setzen den Grenzwert runter!

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  • minibixi2008 sagt:

    Kann man sich auch gegen Hitzeschlag ab 25 Grad impfen lassen?

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    • Werner sagt:

      Da könnte man ja ein paar Sequenzen in unserer DNA per Spritze manipulieren, so dass wir uns dem Klima anpassen - quasi der Evolution etwas vorgreifen. Die Technik dazu haben wir inzwischen dank Covid.

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  • Ingo sagt:

    So werden Lockdowns vorbereitet.

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  • T sagt:

    Mein Kommentar wurde nicht veröffentlicht, weil ich von Nudging, Framing und Fake News at its best, geschrieben hatte? Vermutlich hat die Redaktion das missverstanden? Es bezog sich auf die gesteigerte Berichterstattung bezüglich des Wetters durch die linken Massenmedien, um die Leute zu beeinflussen und die CO2-Abstimmung zu gewinnen. Man liest und hört von Gewittern, Blitzen und Feuerwehreinsätzen um Keller auszupumpen. Zufall, oder gewollte Manipulation für den 13. Juni?

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  • Werner sagt:

    Das Spiel mit willkürlich festgelegten Grenzwerten haben wir bei Covid in den vergangenen 14 Monaten hautnah gelernt. Manipulieren von Grenzwerten ist aber nicht neu: Vor wenigen Jahren hatte die WHO den Blutzucker-Grenzwert zur Bestimmung von Diabetes von einem Tag zum andern massiv erhöht, womit über Nacht Tausende (Symptomlose) zur Diabetikern wurden und fortan medikamentös behandelt werden. Analog dazu wurde unlängst auch der Cholesterin-Grenzwert neu festgelegt. Mit den gleichen Folgen.

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  • R.Roth sagt:

    Geht nicht mehr lange und wir müssen bei 25 Grad auf Geheiss des Bundesrates zu Hause bleiben. Und alle machen das brav mit , wie bei Corona.

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  • Heidi sagt:

    Bei Corona ist es der Maskenterror, beim Klima im Sommer die tägliche Ausrufung des Hitzenotstands, um die Bevölkerung permanent im Panikmodus zu halten. Dann lassen sich alle brav impfen und fürchten sich demnächst auch noch vor einem sommerlichen Spaziergang an der Sonne. Man könnte ja den Hitzetod erleiden. Sind wir eigentlich von allen guten Geistern verlassen, dass wir diesen Unsinn immer noch mitmachen?!

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  • peter789 sagt:

    Wollt ihr den totalen Klimaschutz™ ?

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  • Theo Baldi sagt:

    Wieso reden wir eigentlich von einem CO2-Gesetz obwohl es keinen wissenschaftlich Beweis für eine Kausalbeziehung zwischen der CO2-Konzentration und der atmosphärischen Temperatur gibt. Der CO2-Treihauseffekt, den es nicht gibt, ist nicht zu verwechseln mit dem physikalischen (Wasserdampf) auf den der Mensch keinen Einfluss hat. Viele reden einfach unkritisch die weit verbreitete These vom Treibhauseffekt nach und lassen sich - Angst vor einer fiktiven, drohenden Klimakatastrophe einreden.

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  • wendel sagt:

    Das heisst jetzt im Klartext: Ab 25 Grad gibt es in den Schulen Hitzeferien, alle Baustellen fallen in den Hitzeschlaf, jeder Aufenthalt im Freien ist auf das Minimum zu reduzieren und die Schlechtwetterentschädigung für Baufirmen wird auf den Sommer erweitert. Und das wichtigste: Ferien im Süden, den Subtropen und Tropen werden ab sofort nur noch nach einem Resistenz-Training mit Prüfung und Abschluss-Zertifikat (3 Monate gültig) von der Bundesstelle für Hitzwarnung erlaubt.

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  • Mueller sagt:

    Hitzewarnung ab 25‘ ; Bern läuft Amok, das grüne Irrlicht greift die Hirnsubstanz an!

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  • Peter Rossa sagt:

    da haben wieder mal Politiker den Irrglauben, sie selbst seien Gott, der Allmächtige, eine Verwechslung von Grössenwahnsinnigen, welche geistig noch immer nicht erwachsen geworden sind, weil sie glauben, sie könnten über Leben und Tod bestimmen

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  • BruderTell sagt:

    Für was um Himmels Willen braucht es eine Klimaanlage? Würden sich alle etwas mehr und die Einen vielmehr bewegen, könnte eine "Hitzewelle" besser überstanden werden. Körper und Geist trainieren und man bräuchte nicht ständig auf selbsternante Propheten zu hören.

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  • coronistan.blogspot.com sagt:

    Tja, bei sinkenden globalen Temperaturen - wir sind am Anfang einer neuen Kaltzeit (engl. ice age) - müssen die Klimakriminellen handeln, damit das Narrativ aufrecht erhalten werden kann.
    Es graut einem schon regelrecht vor ~2050, wenn diese Kaltzeit vorüber sein soll, und es wieder wärmer werden soll…

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  • Edmo sagt:

    Die Todesdrohungen nehmen inflationär zu. Was früher den Sekten und sonstigen Glaubensgemeinschaften vorbehalten war, wir heute von Behörden und Wissenschaft lustvoll zelebriert. Wir sollen in Dauerpanik leben und permanent um unser Leben fürchten. Das vermindert die Denkfähigkeit und erhöht die Zahlungsbereitschft. Doch immer mehr Leute glauben diesen sadistischen Dr. Dooms kein einziges Wort mehr. Sollte uns irgendwann etwas echt bedrohen, wird es keiner mehr ernst nehmen.

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    • VP-Falger sagt:

      Sektenpolitik wäre ein passender Begriff.

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    • Rolf Bolliger sagt:

      Genau so stelle ich mir die Manipulation auch vor, geehrtes "Anonym Edmo"! Früher waren es religiöse Sekten (Bibelforscher), die in regelmässigen Abständen einen Weltuntergang prophezeiten! Heute übernimmt das zwangsgebührenpflichtige Staatsfernsehen und völlig einseitige "Experten" diese Aufgabe mit unseren Gebühren, den Werbeeinnahmen und linker Ideologie! Wer sich gegen das CO2-Gesetz wendet und auf Forschung, Innovation und technischen Fortschritt setzt, wird ausgegrenzt und tabuisiert!

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