14. Oktober 2021
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Alex Baur

Der Bundesrat tagt im Luzerner Verkehrshaus, um sich unters Volk zu mischen. Zugelassen ist aber nur eine kleine Schar von Zertifizierten. Welch triste Symbolik

In den letzten Jahren hat es sich eingebürgert, dass der Bundesrat immer wieder mal auswärts tagt, um sich hernach zwangslos unters Volk zu mischen.

Die Ausflüge laufen unter dem Motto «extra muros». «Ausserhalb der Mauern» zelebriert die Landesregierung Volksnähe.

Erstmals seit Frühling 2019 haben die glorreichen Sieben gestern wieder mal ihre Festung verlassen, um im Luzerner Verkehrshaus zu tagen. Von «extra muros» verblieb allerdings nur eine leere Worthülse.

Während Polizisten in Krawallmontur das Verkehrshaus hermetisch abriegelten, wurde der schwer bewachte Bundesrat heimlich durch den Lieferanten-Eingang herbeichauffiert. Zugelassen war nur eine limitierte Schar von Zertifizierten. Die Massnahmengegner mussten draussen bleiben.

Gewiss, die Stimmung ist angeheizt, das Zertifikats-Regime hat die Nation in unversöhnliche Lager gespalten. Die Sicherheitsbedenken mögen berechtigt sein.

Wenn die Landesregierung und ihre PR-Strategen aber glauben, mit dem Bad in der Menge etwas zur Entspannung beigetragen zu haben, irren sie sich.

Eine Selfie-Show mit zertifizierten Claqueuren hinter Mauern passt schlecht zu dem, was man sich hierzulande unter Volksverbundenheit vorstellt.

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27 Kommentare zu “Der Bundesrat tagt im Luzerner Verkehrshaus, um sich unters Volk zu mischen. Zugelassen ist aber nur eine kleine Schar von Zertifizierten. Welch triste Symbolik”

  • Stefan Mueller sagt:

    Logo dass diese Kreaturen wie Kim und Mutti, von Terror- und Lakaien-Heeren, vor dem Volks abgeschirmt werden müssen!
    Könnte ja sonst auch Gutmenschen, also Netten und Linken auffallen, dass nicht nur alaintigrillo-Gespielinnen geistesgestört sind!

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  • 369 sagt:

    Ein äußerst gelungenes und lustiges Video eines Besuchers aus den USA hier in der Schweiz. Besonders der Ausschnitt ab 02:30 wo Bundespräsident Samuel Schmid ein Interview mitten unter Feldschützen und ohne Polizeischutz gibt, ist selbsterklärend wie kaputt unsere jetzige Regierung die Schweiz gemacht hat.
    https://www.youtube.com/watch?v=c7l31LZVqQ4

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  • Reininghaus sagt:

    Diese Bilder des "Bades in der Menge" von Tigrillo Berset im Verkehrshaus erinnert mich stark an diejenigen des Nordkoreanischen Diktators...

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  • simba63 sagt:

    Irgendwie komisch , dass sich die Bundesräte, die sich so kompetent fühlen und sich nicht scheuen, vom Büro aus unser Leben bestimmen zu wollen, anscheinend Schiss haben, sich ohne schwerbeachte Polizisten unter die Leute (sprich ausgesuchte Claqueure) zu begeben. Aber irgendwie passts. Denn was die 7 Hasenfüsse in den letzten Monaten produziert haben, ist alles andere als mutig und nur zum fremdschämen.

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Eine dämliche hochpeinliche Inszenierung der Bundesratstrppe, die sich bemüht, sich möglichst volksnah zu präsentieren und sich von den Fans wie Popstars feiern zu lassen. Dies im Wissen, dass mit diesen flächendeckenden Giftinjektionen mit zigtausenden von Toten und schweren Nebenwirkungen zu rechnen ist, und eine Pandemie herbeiredet, die es gar nicht gibt. Etliche unabhängige Wissenschaftler und Länder haben diese bereits auf eine Grippe heruntergestuft. Berset wird noch bereuen was er tut!

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  • Werner sagt:

    Bis vor wenigen Jahren konnten wir Schweizer noch stolz sein, dass man sogar beim samstäglichen Einkauf einem Bundesrat begegnen konnte, ohne Sicherheitstross. Die Schweiz war einmalig. Heute schleichen sie durch die Hintertüre rein und raus, abgeschirmt von einer Polizisten-Hundertschaft in Kampfmontur. Unsere Regierung hat es selbst verschuldet, dass sie Schiss haben muss. Viel Vertrauen und Goodwill wurde - wohl unwiederbringlich - zerstört.

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    • Stefan Mueller sagt:

      Hat ev ja auch nur mit der eigenen Selbstüberschätzung zutun,
      dass sich Luschen selber wichtiger nehmen als sie wirklich ist!
      Zudem, da ja seit dem Implenia-/Killerfreigang-Moritz, zum allergrössten Teil schon Kriecher Totalversager und Partei-Lakaien wie Dreibein Calmy Couch pine Dauergins Deiss Burknaller Ogi, der zwischenmenschlich-handlungsfähige-vergessliche Bauchredner, die 2 Schweizerinnen-des-Jahres, eine Klavierspielerin oder der alaintigrillo für den Bünzli-Komödenstadl genügen....

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  • holsderkuckuk sagt:

    Alex Baur muss notgedrungen schreiben, das können wir verstehen, es bestehen Sicherheitsbedenken, aber niemand von uns glaubt mit der Entsorgung von BR Berset würde sich etwas ändern. A. Berset erinnert mich an den Eurovision Song
    "Puppet on a string" Hampelmännchen.Es bringt nichts 2 oder 3 dieser Luschen zu erledigen, das System muss grundlegend geändert werden. Die Räte, die diese Bundesräte wählen sind die Übeltäter. Die Schweiz braucht eine AfS, neu Köpfe braucht das Land.

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  • 369 sagt:

    Ich werde weiterhin Sorge zu meinem Körper haben. Es ist und bleibt der einzige Ort wo ich leben kann.

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  • Kangiluta sagt:

    Berset's Motto: Vive le roi. Le roi se moi!

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  • Peter Rossa sagt:

    Berset ist und war noch nie Demokrat, sondern schon immer Sozi-Partei-Bonze

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  • Oskar sagt:

    Die Bediensteten, die den hohen Herren die Cüpli servierten, hatten im Gegensatz zu der geistigen Elite und den paar handverlesenen "Bürger" alle brav ihre Masken auf, damit auch gar nie Zweifel darüber aufkam, wer da zur neuen Herrenrasse gehört.

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    • Josef Hofstetter sagt:

      Heute Luzerner Zeitung grosser Titel +Alle wollen Alain Berset treffen", Der Gesundheitsminister sei am meisten gefragt gewesen, nur ausgewählte Personen durften Fragen stellen. Nach meiner Ansicht war es Parmelin der am meisten Zuspruch erhielt, Er hat sich auch immer dazu geäussert, dass andere Meinungen akzeptiert werden müssen. Berset hat am schnellsten den Anlass verlassen.
      Lächerlich war für mich das Polizeiaufgebot in Vollmontur, gleichzeitig hat die Polizei Parkkontrollen durchgeführt.

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  • Juerg Casanova sagt:

    Des Bundesrats Bad in der Menge? Handverlesenes Zertifiziertenbad. Der Bundesrat ist doch geimpft. Oder war es Placebo? Wovor haben die Geimpften Angst? Impfdurchbrüche. Was wird diesen Winter mit den infektionsverstärkenden Antikörpern? Der Bundesrat, allen voran Herr Berset, wird immer neue Zwänge erfinden, die er nicht beim Namen nennt, die Ungeimpften, wohlverstanden die Gesunden mit intaktem Immunsystem sind die neuen Parias, die man nach Belieben stigmatisieren und diskriminieren kann.

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  • minibixi2008 sagt:

    Warum gehen diese Feiglinge überhaupt noch unters Volk, wenn es ihnen nichts bedeutet.
    Wacht endlich auf und wehret euch gegen diese Gesslerbande.

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  • euseg sagt:

    Ein Bundesrat, der vor seinen eigenen nicht zertifizierten Bürgern Angst hat, macht sich mit diesem Auftritt nur noch lächerlich. Angst ist ein klares Zeichen, dass Sie sich nicht um das Wohl ihrer Bürger kümmern. Sie säen immer noch Angst und Angst ernten sie. Der BR sollte sich schämen und gesamthaft abtreten. Darum ist es sehr wichtig am 28.Nov. 2021 ein NEIN gegen dieses menschensverachtende Covid19-Gesetz zu stimmen. Der BR muss endlich die Bundesverfassung respektieren.!

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  • Ronnie Angst sagt:

    Ein Bundesrat der sich vor dem Volk, durch das er in seine Position gewählt wurde, schützen muss, ein solcher Bundesrat sollte sofort zurücktreten. So zumindest versteht sich eine freie und selbstbestimmte Demokratie, denn sonst wären und sind es keine Vertreter des Volkes, sondern nur diktatorische Machthaber. Die aktuelle Gleichgültigkeit der Bevölkerung ermöglicht aber eben genau dass. Also sollten wir endlich aufstehen und unsere Rechte zurück holen. NEIN am 28. November!!!

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  • hape sagt:

    Was zeigt: Das Parlament muss jetzt sofort an die Überarbeitung des Epidemiengesetzes gehen.
    Soviel diktatorische Macht dürfen die sieben Clowns NIE mehr bekommen.

    Das müssen wir bekämpfen, wie die Deutschen den Nationalsozialismus bekämpfen.

    Dazu gehört auch das Entfernen von Nazi Jür Grossen (GLP), der die (textile) Kennzeichnung Ungeimpfter fordert.

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  • oazu sagt:

    Passt doch bestens in dieses Museum von CH Errungenschaften von gestern und vorgestern, heutige BR Politik als Gegenpol zu Zeit, als CH noch fähig war, Meisterleistungen zu wagen und zum Erfolg zu bringen. Besser ankommen würde BR Sitzungen gleich in Redaktiosstuben von unseren Leitmedien, da müsste nicht mal rausgeleckt werden, was "im Geheimen" beschlossen wurde.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Da ja auch im Bundesrat mehrheitlich schon lange unsere Direktdemokratie "im Wege steht", kann man diese "Ausgrenzungs-Volksnähe" wohl kaum ernst nehmen! Dieser Auftritt im Verkehrshaus zementiert einmal mehr die angeordnete Zweiklasse-Gesellschaft! Dieses Verhalten ist für mich viel schlimmer, als die Corona-Virengeschichte selber!

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  • Melanie sagt:

    Polit-Dekadenz pur. Und sie merken es nicht mal. Auch der Grossteil der Bevölkerung nicht. Oder es ist ihnen so was von egal. Unser Land geht immer mehr die Bäche runter.

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  • Alpenfurz sagt:

    Der Artikel bringt es perfekt auf den Punkt. Ich habe noch nie gesehen, dass ein Bundesrat (Berset) beim Verlassen einer Veranstaltung so von Demonstranten ausgebuht und beschimpft wurde. Eine ältere Frau hat Berset sogar mit beiden Händen den Vogel gezeigt. Es ist an der Zeit, BR und Parlament auszuwechseln und weniger korrupte Menschen mit politischer Macht auszustatten. Sonst landen wir in einer Gesellschaft, die sich nicht einmal George Orwell hätte erträumen können.

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  • Angy Scheiwiler sagt:

    Ob so viel Hilflosigkeit, ja Dilettantismus der "glorreichen Sieben" kann ich nur noch den Kopf schütteln. Wer sich so offensichtlich vor dem Volk fürchtet, sollte nicht vorgeben, den Kontakt zu seinen BürgerInnen zu suchen. Der bleibe besser in seiner Trutzburg und kläre mit sich selbst, warum es zu einer solchen Entwicklung kommen konnte und wie man einen Ausweg aus dieser Pattsituation findet.

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  • VP-Falger sagt:

    Auswahl von Gesinnungsfreuden, um sagen zu können, der Bundesrat suche Volksnähe und nehme ein *Bad im Volke". Dies mit einem Polizeiaufgebot als Schutzschild, welches dasjenige jeden Chuntaführers in den Schatten stellt.

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  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    Ein Bundesrat, der Angst vor dem Volk hat. Das ist die Kurzfassung.

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    • St. Jakob 1444 sagt:

      Korrekt: ein Bundesrat der weiss, dass er das Volk verärgert und gespalten hat. Angst hat er davor, was noch alles publik werden könnte, wenn er die Verträge mit den Imostofflieferanten bricht.

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