08. September 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Der Bundesrat will weitere 33 Millionen nach Afghanistan schicken. Dabei haben wir dort in den vergangenen Jahren schon 500 Millionen verlocht

Heute diskutiert der Bundesrat über ein verstärktes humanitäres Engagement in Afghanistan und in der umliegenden Region. Natürlich gibt es nichts einzuwenden, wenn darüber gesprochen wird.

Tatsächlich geht es aber auch diesmal wieder um viel Geld, 33 Millionen Franken, die man für humanitäre Hilfe und Entwicklungsarbeit in diesem Teil der Welt ausgeben will. In Afghanistan haben wir in den letzten 20 Jahren 500 Millionen Franken verlocht.

Mit der Macht-Übernahme der Taliban in Kabul wurden diese Investitionen über Nacht vernichtet. Wir mussten auch das dortige Kooperationsbüro schliessen und alle diejenigen inklusiver Familien-Angehörigen in der Schweiz aufnehmen, die beim Ausgeben der Millionen tatkräftig mithalfen.

Verpflichten wir jetzt neue Mitarbeiter vor Ort, die uns beim erneuten Geld-Ausgeben in der Region helfen, um sie später auch wieder hierzulande zu versorgen, falls sich die politische Grosswetterlage plötzlich wieder komplett ändert?

Bevor wir weitere Millionen in Richtung Kabul oder umliegende Länder verteilen, wäre es vielleicht hilfreich zu wissen, was mit den bereits ausgegebenen 500 Millionen geschehen ist.

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14 Kommentare zu “Der Bundesrat will weitere 33 Millionen nach Afghanistan schicken. Dabei haben wir dort in den vergangenen Jahren schon 500 Millionen verlocht”

  • steinlin sagt:

    Mittlerweile sind in ganz kurzer Zeit aus 33 schon 60 Millionen geworden, Danke lieber Bundesrat und schaut auf die AHV, dort fehlen nämlich ein paar Milliarden.

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Falls das Geld wirklich für Hilfe vorort eingesetzt wird, und damit eine Flüchtlingswelle verhindert werden kann, finde ich das nicht so abwegig. Jeder Flüchtling in der Schweiz kostet in seiner Lebenszeit per saldo ca. 1 Mio Franken. Darum lieber die Afghanen in Afghanistan als in der Schweiz. Es ist bekannt, dass sie Spitzenplätze einnehmen in Kriminalstatistiken und ausserdem schlecht integrierbar sind.

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  • Peter Rossa sagt:

    mit diesen 533 Millionen könnten besser unsere Krankassenprämien subventioniert werden, besser als mit den 99% marxistischem Fabio Molina- Geplärre !

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    • Stefan Mueller sagt:

      wie weltfremd dieser Secondo-Einschleicher-Schwätzer-Volksverhetzer ist, sieht man ja in Merkelstan, wo es nun so kurz vor Wahlen, kein einziger Linkschaoten-Gutmensch mehr wagt, mit solch idiotischem Teddybärchen-Getue auffallen zu wollen!
      Bleibt die Frage, warum dessen Sippe in Chile abgehauen ist!
      Ev. weil die im Kommunisten-Regime als Mit-Gute mitabzockten?
      Anhand von dessen Anfällen, hat jedenfalls Wissen Verstand Leistung Können oder gar Arbeiten in dessen Sippe anscheinend nie existiert!

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    • Rudolf Rolf sagt:

      Der Molina wurde in der kommunistischen Dynastie Chiles mit Steuergeld von und grossgezogen

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  • gaero007 sagt:

    Rechnen wir doch mal nach Roger Köppel‘s Aussage etwas zurück: Die 500 Kisten kommen aus Bundessteuern. 10% der Bevölkerung bezahlt 50% der Bundessteuer. Da haben also 800‘000 Bürger je 625 CHF nach Afghanistan gesandt ohne zu wissen was damit passierte. Beeindruckend!

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    • Stefan Mueller sagt:

      kommt wohl aus der Gutmenschen-Ecke, der stramme Anonymus gaer000!
      Nicht 10% der Bevölkerung , sondern 10% der Steuerzahler...
      Jaja, wenn Gutmenschen ihre "Rechenkünste" mit den üblichen fakes der Lächerlichkeit preisgeben!?!

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  • Zebedaeus sagt:

    Diese 33 Millionen wären aber nun wirklich ein Klacks im Vergleich zu den direkten und indirekten Kosten und im Vergleich zu den Kosten für gesellschaftliche, sich unter anderem in der Kriminalstatistik niederschlagende Kollateralschäden, welche besonders edle Linke unter Missachtung ihrer grundrechtlichen Verpflichtungen gegenüber den eigenen Bürgerinnen und Bürgern zu verantworten hätten, kämen die von ihnen bezifferten 10‘000 Afghanen demnächst ins Land.

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    • Edmo sagt:

      Das stimmt zwar, aber Sie vermischen zwei Themen, die absolut nichts miteinander zu tun haben. Glauben Sie ernsthaft, die Linken würden weniger Afghanen einfliegen lassen wollen, bloss weil ein paar Genossen der Gutmenschenfraktion mit 33 Millionen zur weiteren Geschäftstätigkeit in Afghanistan versorgt werden? Das eine tun, das andere nicht lassen. So lautet das Motto der Linken, wenn die Steuergelder mit beiden Händen aus dem Fenster geworfen werden können.

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  • christian sagt:

    Einmal mehr, müssen wir mit offenen Augen sehen, wie Lernresistent unsere Regierung ist. Wohin die "Entwicklung" in Afghanistan läuft, sollte allen klar sein, ob mit oder ohne unseren Millionen.

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  • VP-Falger sagt:

    Herr Köppel, Sie sprechen immer noch von Pandemie. Waren nicht Sie es, der verbreitete, dass über 97% der Corona infiszierten einen unbemerkten oder leichten Kranheitsverlauf hätten? Ist da "Pandemie" wirklich für die Psyche der Bevölkerung und Weltwoche Daily Konsumenten hilfreich? Hygiene in der Wortwahl, gehört meiner Meinung auch zum Journalismus.

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  • VP-Falger sagt:

    Absurdität hoch 3, der so genannten Entwicklungs- und Flüchtlingshilfe! Hunderte von Millionen buchstäblich VERLOCHEN… Die dahinterstehenden politischen Ziele der Protagonisten sind zudem höchst fragwürdig. Zu Hause lässt man dafür im Gegenzug die Wirte buchstäblich verrecken. Diese personell und finanziell hoch überdotierte Regierung, Parlament und Verwaltung gehört eigentlich talibanmässig abgeschafft. Sie hat jeglichen Realitäts-, Freiheits- und Demokratiesinn auf dem Altar der Macht geopfert

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Was mit den bisherigen 500 Millionen und den weiteren 33 Millionen Franken in Afghanistan passiert , werden wir Steuerzahler(innen) wohl nie erfahren! Wer sich aber gegen Tausende möglichen ankommenden Afghanen kritisch bis ablehnend äussert, der wird sofort orientiert, dass er ein unsolidarischer und fremdenfeindlicher Bürger sei und wird sogar in eine "Nazi-Ecke" gestellt! Da haben es all die selbsternannten "Gutmenschen" (Umverteiler und Globalisierungs-Ideologen) viel einfacher und besser!

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  • Robert M sagt:

    Man könnte dort ja die COVID Zertifikatspflicht einführen!? Wenn schon nicht der krieg besiegt werden kann, kann wenigstens was gegen die Verbreitung des gefährlichsten viruses aller Zeiten gemacht werden. Und so den talibi einen Anreiz bieten, sich gegen corona zu impfen! Finde ich gut. (Ironie off)

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