29. Oktober 2021
René Hildbrand

Der Geschlechter-Wahn macht vor dem Allvater nicht Halt: Deutsche Jungkatholiken wollen ein Gender-Kreuz für Gott

Als Gott den Mann schuf, hat sie nur geübt.

Als Gott die Frauen erzeugte, schmunzelte er: «Keine Ahnung, was passiert, aber lustig wirds bestimmt.»

Bild machte gestern publik, was die deutsche Katholische junge Gemeinde (KjG) ernsthaft vorhat: In dem Verband wird derzeit intensiv darüber diskutiert, Gott ein Pluszeichen oder ein Gender-Sternchen zu verpassen.

Vorschlag 1: neue Schreibweise «Gott*».

Variante 2: «Gott+».

Die Jungkatholiken wollen damit klarmachen, dass Gott nicht gewohnheitsmässig als alter weisser Mann gedacht wird. Rebekka Biesenbach,

Geistliche Bundesleiterin der KjG, sagt: «Wir wollen auf jeden Fall etwas ändern. Die Leitfrage ist: was können wir tun, um das sehr männlich geprägte Gottesbild in die Vielfalt zurückzubringen, die es verdient.»

Ich vermute mal, da ist Gott nicht mit im Schiff. Allvater ist zwar alt, aber nicht krank. Was eine Frau will, davor zittert Gott. Und Gott kennt Gnade. Die Gender-Verrückten nicht.

Eine reformierte Zürcher Regenbogen-Pfarrerin spricht schon lange von der Göttin. Sie mahnt von der Kanzel jener Kirche an, die nur dank ihrer Turmuhr mit dem grössten Zifferblatt Europas berühmt wurde.

Gott ist nicht tot. Er ist nur während Predigten von LGBT-Pfarrerinnen eingeschlafen.

Wir wissen, der Schöpfer hatte schon immer wunderliche Kostgänger. Lieber Gott, gib mir Geduld mit den Gender-Wahnsinnigen. Aber sofort! Du bist gut, aber ein Teil deines Bodenpersonals ist unerträglich.

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29 Kommentare zu “Der Geschlechter-Wahn macht vor dem Allvater nicht Halt: Deutsche Jungkatholiken wollen ein Gender-Kreuz für Gott”

  • ClaudiaCC sagt:

    "Gott ist nicht tot. Er ist nur während Predigten von LGBT-Pfarrerinnen eingeschlafen." Wirklich witzig, ich musste lachen, mein Tag ist gerettet ! Aber jetzt im Ernst : "Du sollst dir kein Bildnis machen !" Das bedeutet meiner Ansicht nach, man soll nicht versuchen, sich Gott als etwas oder jemand Greifbares vorzustellen, der Mensch kann das Göttliche nicht erfassen (schon gar nicht anfassen), sondern bestenfalls erahnen, manchmal ...

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  • Noam Cherney sagt:

    Mit der Religion ist es wie mit der Partnerwahl. Will man Sie / Ihn ändern hat man wohl auf die falsche bessere Hälfte gesetzt. Wer „Gott“ gendern will ist am falschen Ort.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Wer sich erlaubt eine Nichtfreigabe eines Kommentars mit einem zweiten Kommentar zu kritisieren, wird also ein zweites Mal bestraft! Mir kommen dabei nur die immer wieder gemachten Aussagen von Roger Köppel in seinen "Dailys in den Sinn: Wer andere verurteilt oder ablehnt, verkennt seine eigenen Fehler oder Ansichten! Diese Mentalität ist noch schlimmer, als all die Kommentarschreiber(innen), die sich nicht mit dem richtigen Namen melden, sondern mit oft anonymen Wörter oder Buchstaben!

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    • Rolf Bolliger sagt:

      Die mehrheitlichen "Daumen nach unten" bestätigen meine Feststellungen aufs eindrücklichste! Es sind eben die vermummten Anonymen, die sich betroffen fühlen! Ich denke: Mit Recht! (wenn man den Hund trifft, dann bellt er!)

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  • Kurt Mueller sagt:

    Gott wurde von einem Menschen gefragt wie er denn heisse: (2. Mose 3,13):
    Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!, und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen? Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: »Ich werde sein«, der hat mich zu euch gesandt.
    Gott ein Geschlecht anzuhängen ist ein Kategoriefehler!

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  • Gadsden flag sagt:

    Manchmal wünscht man sich den Gott Noahs und Lots zurück, der diesem irdischen Wahnsinn mit Feuer und Wasser ein Ende bereitet.

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  • Joerg Sulimma sagt:

    Nachdem ich Ihre Zeilen gelesen habe, lieber Herr Hildbrand, ist mir eines klar geworden: Wir müssen nun auch die Bibel gendergerecht aufarbeiten! Wenn dies nicht schon geschehen ist, man/frau weiß ja nie! Schon bei Jesus müssen wir uns die Frage stellen, war er wirklich ein Mann? Und überhaupt, die Jünger. War Petrus nicht in Wirklichkeit eine Petra? Andreas vielleicht queer? Das sind die Fragen, die nicht nur die katholische Jugend bewegen! Eines ist aber sicher, Judas war bestimmt ein Mann!

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  • Kulti sagt:

    Die Jugend hat offensichtlich nichts verstanden! Vor Gott gibts nur ein Geschlecht (geistlich gesehen) und das ist männlich und das gilt somit auch für die Frauen.
    Allerdings seufze in der Bibel schon prophezeit, dass die Menschheit sich immer mehr von Gott entfernen wird, die kj zeigt es uns hier gerade offensichtlich. Es gibt ja noch andere Beispiele, LGBT

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  • Klartext sagt:

    Kirche, was ist das?

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  • magichamlet sagt:

    Gott ist das, zu was ich ihn mache. Ich darf Gott auch schreiben wie ich will, nur wenn man anderen beginnt vorzuschreiben und zu zwingen an mein Gottesbild zu glauben, da kommen wir dann in Teufels-Küche.

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  • ich sagt:

    Wohl wiedermal Zeit für Sodom und Gommorha. ...

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  • minibixi2008 sagt:

    Da gibts nur eine Abtwort, raus aus dieser verlogenen Relligion. Das habe ich schon vor 25 Jahren gemacht.
    Niemand braucht einen Pfarrer um mit überzeugung an Gott zu glauben.

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  • Freigeist sagt:

    Allein 2020 traten 442000 aus den Kirchen aus , Tendenz steigend . Statt spirituelle Tiefe bieten beide Kirchen mit selbsternannten Politikern im Talar linke Gesellschaftsanalysen und eventorientierte "Gottesdienste" , biedern sich
    dem Mainstream an und werben brav für Impfungen . Gender ist ein Teil dieses Offenbarungseides , ein wieder politischer Versuch , dem Verlust an Kirchensteuer zu entgehen . Die Kirchen geben keinen Halt mehr, sie sind
    zu NGOs des Establishments verkommen .

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  • Peter Rossa sagt:

    Die Jungkatholiken wollen damit klarmachen, dass Gott nicht gewohnheitsmässig als alter weisser Mann gedacht wird- Aber Gott ist gar kein alter, weisser Mann: er ist nicht auf dieser primitiv-einfachen Ebene zu finden und steht über und jenseits unseres einfach-primitiven Denkens, nicht fassbar mit menschlichem Denkvermögen. Somit sind solche schwarz-weiss -Diskussionen zum Vorneherein total obsolet.

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  • oazu sagt:

    Vollstes Verständnis für jedermann/jedefrau, die aus solcher Kirche austreten.

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  • olive sagt:

    Gott ist bestimt weder Mann noch Frau, Jesus war einer.
    Man will die Geschlechter abschaffen , aber aus Gott eine Frau machen !
    Hab Geduld mit den Gender-Wahnsinnigen, aber bitte mach, dass sie ihre gestörten Ideen nicht uns allen aufdrücken können.
    Sonst werden bald die Pfarrer*innen von SRF in ihre Predigten von der Gott*in sprechen.
    Die Schüler (Glottisschlag ) innen, etc. haben wir ja dort schon eine Weile.

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  • Mueller sagt:

    Damit zeigt sich einmal mehr, dass Gott ein Konstrukt der jeweiligen Gesellschaft ist!

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  • Edmo sagt:

    Das Bodenpersonal schlecht zu machen, ist nicht die feine Art. Die Führungsleute des Bodenpersonals zeichnen sich ja durch die permanenten göttlichen Eingebungen aus. Sie stehen in dauerndem intensivem Austausch mit Gott und wissen nur deswegen so genau, was gut und richtig ist. Das ist auch ihre Legitimation, um unablässig Gottes Wort zu verkünden. Die werden ja wohl nicht lügen! Folglich kann der Gender-Wahnsinn nur Gottes innigster Wunsch und strenger Befehl sein.

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  • Putin sagt:

    Nur weiter so, die Kirchen werden bald ganz leer sein.

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