27. Mai 2021
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Pierre Heumann

Der Uno-Menschenrechtsrat diskutiert heute die Lage in den Palästinenser-Gebieten. Dass die Hamas Raketen aus Wohngebieten abfeuert, wird kein Thema sein

In Genf soll heute der Menschenrechtsrat der Uno zu einer Sondersitzung zusammen treten. Pakistan und «der Staat Palästina» haben das Treffen verlangt, das wegen Corona nur virtuell stattfinden wird. Die Vertreter von über 40 Staaten sollen über die «gravierende Menschenrechtssituation in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschliesslich Ost-Jerusalem» debattieren.

In der Tat: Die Lage im Gazastreifen ist prekär. Aber nicht wegen Israel, das vom Gremium wohl angeklagt werden soll, sondern wegen der radikal-islamischen Hamas. Sie hat erstens mit zynischem Kalkül ihre Raketen in Bevölkerungszentren platziert, um die Zahl der Toten zu maximieren und damit die Sympathien für Gaza zu erhöhen. Zweitens hat sie die israelische Zivilbevölkerung bewusst mit Raketen beschossen, was ein klarer Verstoss gegen das Völkerrecht ist.

Trotzdem wird, dafür sorgt die Zusammensetzung des Rates, Israel als Krimineller und die Hamas als Unschuldslamm dastehen. Der Unsinn soll sogar noch verewigt werden – mit einer «unabhängigen» Kommission.

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5 Kommentare zu “Der Uno-Menschenrechtsrat diskutiert heute die Lage in den Palästinenser-Gebieten. Dass die Hamas Raketen aus Wohngebieten abfeuert, wird kein Thema sein”

  • Edmo sagt:

    Der Uno-Menschenrechtsrat ist ein Symbol für den Zustand der gesamten Uno. Sie ist nur noch korrupt, anmassend und übergriffig. Sie wird zunehmend zum Steigbügelhalter für Oligarchen, denen der Sinn nach einer globalen Öko-Diktatur steht. Auch der Menschenrechtsrat ist völlig korrupt. Er kümmert sich nicht um Menschenrechte, sondern betreibt einseitige Machtpolitk. Die Uno hat sich selbst disqualifiziert und gehört abgeschafft. Wie ein schimmliger Apfel, aus dem bereits die Würmer kriechen.

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  • olive sagt:

    Absolut unverständlich, ebenso das Verhalten Deutschlands in den jeweiligen UNO -Resolutionen.

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  • markus.schudel@gmx.ch sagt:

    Austreten aus der UNO. Basta. Tut mir leid für Genf, das dann wohl den UNO-Sitz verlieren wird. Wir dürfen uns nicht immer wegen Pfründen und Geld verbiegen und bücken.

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