13. September 2021
Thomas Renggli

Der Papst wird künftig von Frauen bewacht. Das ist die Perfektionierung der Gleichberechtigung – und der Anfang vom Ende des Zölibats

Breaking News aus dem Vatikan: Die Schweizer Garde will künftig auch Frauen aufnehmen – Gardistinnen also.

Die neue Kaserne wird explizit auch für weibliche Mitglieder ausgerüstet.

In der Epoche der globalen Gleichstellung, der politischen Korrektheit und der lärmenden Gender-Diskussion richtet sich Papst Franziskus nach dem Zeitgeist.

Doch der (protestantische) Beobachter fragt sich aus der Halbdistanz: Ist das wirklich nötig? Muss mit einer über 500-jährigen Tradition gebrochen werden? Braucht es im Umgang mit Hellebarde und Langspiess tatsächlich weibliche Intuition?

Offenbar ja.

Aber in diesem Fall muss die Gleichberechtigung konsequent und umfassend durchgesetzt werden – auch im Sinne der holden Männlichkeit.

Der Frauenchor Horgenberg steht künftig auch dem anderen Geschlecht offen. Die Synchronschwimmerinnen der Limmatnixen heissen ab sofort Fischmänner willkommen, und im Landfrauen-Verein Appenzell dürfen auch Bauern mitkochen.

Und das Zölibat muss fallen. Und zwar sofort.

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13 Kommentare zu “Der Papst wird künftig von Frauen bewacht. Das ist die Perfektionierung der Gleichberechtigung – und der Anfang vom Ende des Zölibats”

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