30. März 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Fluchtgrund Corona: Der Schweiz droht eine vierte Welle – durch Migranten aus Afrika

Der frühere Direktor des Bundesamtes für Migration und Sonderbotschafter für internationalen Migrationszusammenarbeit, Eduard Gnesa, ist kein asylpolitischer Heissporn. Bevor er öffentlich den Kopf hervorstreckt, überlegt er sich haargenau, was er sagen will und vor allem wie er etwas sagt.

Gnesa hat nun in einem Gastkommentar der NZZ dazu aufgerufen, die Migration zu steuern und zwar in Form von vertieften massgeschneiderten Partnerschaften mit den Herkunfts- und Transitländern der Asylsuchenden. Wie kommt der Ex-Chefbeamte des Bundes dazu, gerade jetzt zu diesem Thema zu publizieren?

Derzeit ist es an der Asylfront eher etwas ruhig.

Der Migrationspezialist geht davon aus, dass sich das schon sehr bald ändern könnte. Nebst Kriegen, Hunger und Dürre käme jetzt neu auch noch die Pandemie als Fluchtgrund dazu. In Afrika seien wegen Corona 20 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen, der Geldtransfer aus dem Ausland sei stark rückläufig, auch Direktinvestitionen gingen zurück.

Mit anderen Worten: Europa und der Schweiz droht eine vierte Welle durch Corona-Migranten aus Afrika und anderen Armenhäusern der Welt.

Ob Migrationspartnerschaften wie jene mit Nigeria, dem bevölkerungsreichsten afrikanischen Staat, genügen werden, die Kolonnen aus Afrika aufzuhalten, ist eher unwahrscheinlich. Wie lange wird es wohl dauern bis linke Moralisten vom Schlage eines Balthasar Glättli  (Grüne)oder Cédric Wermuth (SP) zur Übernahme von Corona-Migranten aus Afrika aufrufen und der Bundesrat dann wie schon häufig unter dem öffentlichen Druck einknickt?

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19 Kommentare zu “Fluchtgrund Corona: Der Schweiz droht eine vierte Welle – durch Migranten aus Afrika”

  • Janosh sagt:

    Melanie Sie sind nicht allein. Ich kenne persönlich ehemalige Mitarbeiterinnen des Migrationsamtes, welche ebenfalls die Seite gewechselt haben.
    Die grössten Infektionsherde befinden sich in den Armen-Ghettos der europäischen Grossstädte in welchen hunderttausende 'Nichtregistrierte' hausen und es werden immer mehr. Aus Angst, ausgeschafft zu werden, lassen sie sich weder testen noch impfen. Eine tickende Zeitbombe und alle schauen weg!

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  • Janosh sagt:

    Eine Flucht wird voraussichtlich durch die Tatsache verunmöglicht, dass geimpfte Personen das Virus trotzdem weitergeben können respektive erneut daran erkranken. Warten wir mal die Untersuchungs-Resultate aus dem Kanton Zug ab, wo genau dies Katastrophe eingetreten ist.

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  • benpal sagt:

    Afrikanern sollte man raten, zuhause zu bleiben, denn in Afrika ist die Corona-Rate extrem niedrig. Die Todesfälle lassen sich in den meisten Ländern an den Fingern von zwei Händen abzählen. Einzige Ausnahme ist Südafrika.

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  • Mens Sana sagt:

    Solange dass rot/grün an den Wahlurnen weiterhin Erfolge feiern kann, lohnt es fast nicht sich „nur“ über Kommentare zu äussern.
    Schweizer Bürger, nutzt euer einzig artiges Wahlsystem und wählt die ungeliebten Menschen welche in Verantwortung stehen und jener nicht dem Wohle des Landes nachkommen einfach ab!!!!!!!

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    • holsderkuckuk sagt:

      Die vielen Nichtwähler sollten ihre Mitschuld an den Wahlerfolgen der Parteien die nur ein Ziel haben, das Geld der Steuerzahler zu vergeuden, erkennen. Die schwere Arbeit, ein Kuvert zu öffnen und den Inhalt anzusehen, ja oder nein zu schreiben und das Kuvert zum Briefkasten zu tragen, sollte zumutbar sein. Ein kleiner Hinweis, wählen sie nicht die grössenwahnsinnigen die das Klima ändern wollen, das Klima findet draussen statt und nicht in den Köpfen und Computern.
      Die Asylprofiteure meiden.

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    • mum sagt:

      Im Kanton Zürich einfach immer Liste Nr. 1 ins Wahlcouvert stecken und Absenden. Nicht vergessen Unterschrift Karte zu Unterschreiten

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  • steinlin sagt:

    Es darf kein Politiker/in mehr gewählt werden, der für diese unglaubliche Einwanderung ist. Unser Asylgesetz wird als Einwanderungsgesetz missbraucht.

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  • Sapere Aude sagt:

    USA: Medien verbreiten neue Panikmeldungen (Fallzahlen...). Aber: Die Politik hat das Spiel der Schreckung der Bevölkerung durch die "Krankmach-Behörden -& Medien" durchschaut. Geschäfte in allen Staaten geöffnet, 16 Staaten keine Maskenpflicht. 14% der US Bevölkerung geimpft.

    CH: Panik aus dem volksverhetzenden BAG, inkompetente Taskforce, Rasputin Berset kopflos verrannt, Bürger eingekerkert, unwirksame Masken zwecks psychologischer Kampfführung aufgezwungen, nicht genügend Impfstoffe.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Die aufgezeigten Zukunftsaussichten im Asyl (un)wesen durch Eduard Gnesa könnten nicht treffender sein! Doch, die Reaktionen aus dem links/grünen-"Gutmenschen -Milieu" wird mit Sicherheit diese Besorgtheit ins Gegenteil umwandeln! Afrikanische Eindringlinge werden weiterhin nie den Begriff "an Leib in Seele verfolgte Flüchtling"- Status beinhalten! Es sind zu 95% junge Afrikaner, die unser gutes Sozialsystem und die völlig links entwickelte Politik skrupellos als Sozial-Schmarotzer missbrauchen!

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    • Melanie sagt:

      So ist das schon seit Jahrzehnten!
      Ich habe 1990-1992 beim Migrationsamt (hiess damals Fremdenpolizei) als Befragerin von Asylsuchenden (damals Asylanten genannt) gearbeitet. Bevor ich dort arbeitete, war ich politisch sehr links und grün (wie fast alle jungen Leute halt). Seither hat sich das aber diametral geändert! Und seither beobachte ich, dass es praktisch allen schnurzegal ist, was im Asylbereich politisch abgeht, und dass alles mehrheitlich eine Bewirtschaftung der linken Pfründen ist.

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  • olive sagt:

    Der Biologe Clemens G. Arvay sagt, Afrika sei dank seinem Überhang an jungen Leuten sowieso nie in Gefahr gewesen, es sind die Corona-Massnahmen, die die Arbeitsplätze vernichtet haben, nicht Corona.

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  • Edmo sagt:

    Gegenfrage: Wie lange wird es wohl dauern bis die Leute begreifen, dass die Moralisten und Gutmenschen unser Land ruinieren wollen? Massenmigration verstehen die Gutmenschen als eine starke Waffe zur Zerstörung nationaler Identität. Auf dem Weg zur neuen Weltordnung mit einer antikapitalistischen Öko-Diktatur stören intakte nationale Strukturen mit gesundem Volksempfinden. Die EU zeigt, dass Nationen nicht auf Befehl zusammenwachsen. Die Zerstörung nationaler Identitäten ist ein perfider Plan.

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  • ulrich vogt sagt:

    Angst machen vor den Herausforderungen, diesmal nicht durch linke Brüder und Schwestern, sondern durch senkrechte Vaterlandsverteidiger. Was tun? Fragen Sie die SVP, sie wird das einzig richtige Rezept haben. Damit wir gewappnet sind, gibt es einen neuen Studiengang zur Ausbildung von Migrationsspezialisten (eidg,dipl, Migraspez). Diese werden das Volk mit Reden und Plakaten aufklären und so ein Einnicken des Bundesrates verunmöglichen.

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    • Paul Streuli sagt:

      Es muss nicht das einzige Rezept sein, ein gutes genügt völlig.

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    • lionmo sagt:

      Jeder der für die maßlose,unkontrollierte Einwanderung ist ,sollte eine Familie für mindestens 1 Jahr bei sich aufnehmen mit allen Konzequenzen...Unterkunft,Unterhalt,Stellensuche,beibringen unserer Gepflogenheiten,usw..Ich habe das getan...und zwar nur aus einem unserer Nachbarländer...Also unser Kulturkreis .Und?Wen wunderts,es hat nicht funktioniert.

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  • Mueller sagt:

    Wenn unsere Politiker bei dieser Welle jetzt nicht aufpassen, wird uns eine Katastrophe ganz grossen Ausmasses erreichen! Afrika in Europa!

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  • VP-Falger sagt:

    Seit Christoph Blocker aus dem Bundesrat katapultiert wurde, ist die Migrations- und die so genannte Flüchtlingspolitik aus dem Ruder gelaufen. Pseudo Flüchtlinge und Sozialschmarotzer en masse. Gelder werden immer noch an Despoten gesendet, die ihre Familienclans bereichern, das Geld nicht mehr in die Schweiz transferieren, sondern in Offshore Zentren gewinnbringend anlegen.

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  • T sagt:

    Nicht lange! Europa und auch die Schweiz wird von Verräter regiert.

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