19. Februar 2021
Rolf Hürzeler

Der Wahnsinn kommt näher: Jetzt ist die Gender-neutrale Sprache im Wöchnerinnenbett, pardon: im Wöchnerbett angekommen

Die Unispitäler von Brighton & Sussex in Südengland empfehlen ihrem Personal sprachlich auf die Unterscheidung zwischen Männer und Frauen zu verzichten.

«Muttermilch» wird zu «Menschenmilch» und «Breastfeeding» wird geschlechtsneutral zu «Chestfeeding» – der südenglische Spitalverbund will künftig die Transgender-Gemeinschaft sprachlich mitberücksichtigen.

In dieser Logik fallen konsequenterweise auch Begriffe wie «Mutter» oder oder «Vater» weg. In Brighton redet man künftig lieber vom «anderen Elternteil» oder vom «zweiten biologischen Elternteil».

Wie immer in solchen Fällen betonen die Verantwortlichen, es handle sich nur um Empfehlungen. Das genügt ihnen, denn sozialer Druck ist stets besser als ein Befehl.

Man könnte die Episode als Spinnerei einiger LGTB-Eiferer abtun. Aber es steckt mehr dahinter. Die Stadt Brighton versteht sich seit Jahrzehnten als britische Hochburg der LGTB-Bewegung.

Dazu passt, dass der der Wahlkreis die einzige grüne Unterhausabgeordnete in Westminster stellt. Man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein.

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7 Kommentare zu “Der Wahnsinn kommt näher: Jetzt ist die Gender-neutrale Sprache im Wöchnerinnenbett, pardon: im Wöchnerbett angekommen”

  • Tobias sagt:

    Der Wahnsinn ist auch schon bei unserem zwangsfinanzierten TV und Radio angekommen. Immer häufiger hört man diese Genderpause: Politiker(Pause)innen. Einfach nur grässlich. Ideologie auf Kosten der Sprache.

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  • Boris sagt:

    Auf eine Transhumanistische zukunft vorbereitent? In der zwischenmenschliche beziehungen vergangenheit sein soll?Kinder kommen unfruchtbar und geschlechtslos aus dem Labor, keine leiblichen Eltern keine Familie keine Liebes-und Lebenspartner mehr? Ist es nicht schön zu wissen das man auf der Welt ist weil sich zwei Menschen einmal für einander entschieden haben? Und wie wird es für Kinder sein die ohne dieses Gefühl aufwachsen? Ich bin dafür das wir Frauen und Männer bleiben!

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    • danke sagt:

      Ja Boris, da treffen Sie den Nagel aber sowas auf den Kopf.
      Roboter zu Menschen machen, das war gestern. Heute werden Menschen zu roboterhaften, gleichgeschalteten, willenlosen und fremdgesteuerten Wesen gemacht. Eine überaus krankhafte Ideologie hat sich in den Köpfen unserer Superreichen breitgemacht. Wenn wir keine sozialen Wesen mehr sind; nicht mehr fühlen und nur noch als Biomasse dahinvegetieren, dann geht das auf jeden Fall auch genderneutral. Diese Rechnung geht aber nie auf!

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  • werfur sagt:

    Ultra-Toleranz gegenüber islamistischen Fanatikern und zugleich gegenüber Gender-Fanatikerinnen. Wenn die beiden sich mal finden, wird es richtig Zoff geben.

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  • Christian Huber sagt:

    Warum auch in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah! In den schweizerischen Medien ist das generische Maskulinum schon längst abgeschafft: „14% aller Zürcherinnen und Zürcher arbeiten im Finanzsektor“ oder „Nur 8% aller Schwedinnen und Schweden besitzen Aktien“ – obwohl beides garantiert falsch ist. Und seit im Schweizer Fernsehen weibliche Gäste als „Gästin“ begrüsst werden, geht unsere Sprachkultur ohnehin den Bach hinunter.

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  • Mueller sagt:

    Wer kann diesen sprachlichen Irrsinn endlich stoppen? Das fängt ja schon damitan; ein Beispiel : 8 Millionen Schweizerinnen und Schweizer ?! So wie ich es noch in Erinnerung meiner Schulzeit habe, wären das 8 Millionen Schweizerinnen und 8 Millionen Schweizer?! Zudem werden die Sätze viel zu holprig und zu lang! Es ist doch absolut logisch, dass die holde Weiblichkeit immer auch der üblichen Form miteinbezogen ist!

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    • Edmo sagt:

      Wir können den sprachlichen Irrsinn selber stoppen. Wir müssen uns dem ganzen Unsinn nur konsequent verweigern. Den Genderist:innen und :aussen geht es um die Vernichtung der Sprache. Sie wollen uns mit ihren abartigen Regeln zum Schweigen bringen. Das ist der Hintergrund und das lassen wir uns einfach nicht gefallen! Wir werden nicht schweigen, sondern weiterhin mit klaren Worten in gutem Deutsch den Wahnsinn anprangern.

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