10. September 2021
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Thomas Renggli

Der Zürcher Stadtrat führt auf der meist befahrenen Strasse Tempo 30 ein. Nun droht auch dem ÖV der Kollaps

Die Zürcher Stadtregierung macht ernst und statuiert in der Verkehrspolitik ein Exempel.

Auf der Rosengartenstrasse – einer der meist befahrenen Verkehrsachsen der Stadt – soll bald Tempo 30 gelten.

Begründet wird dies mit dem Lärmschutz.

Dass die Anwohner vor vier Jahren gegen die von der Regierung verordneten Lärmschutzfenster erfolgreich rekurrierten, lässt aber erahnen, dass das Problem nicht so drängend sein kann.

Der Verdacht liegt deshalb nahe, dass die Regierung – unterstütz vom ebenfalls rotgrünen Parlament – den ungeliebten Autoverkehr weiter ausbremsen will.

Längst geistert nämlich die Vision eines «blühenden Rosengartens» umher: zwei Spuren sollen abgebaut und so Räume für Bäume und Velowege geschaffen werden.

Doch dies hat nicht zuletzt für den ÖV seinen Preis. Auch der muss sich dem Tempo anpassen.

So darf man gespannt sein, wie die Fahrgäste reagieren, wenn Zürcher Busse und Trams plötzlich nur noch im Zeitlupen-Tempo unterwegs sind.

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18 Kommentare zu “Der Zürcher Stadtrat führt auf der meist befahrenen Strasse Tempo 30 ein. Nun droht auch dem ÖV der Kollaps”

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