25. März 2021
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Beat Gygi

Zug, Auto oder Flugzeug? Diese Frage hat früher jeder für sich selbst beantwortet. Heute übernimmt das der Staat. Oder die NZZ

Mami, soll ich für die Strecke Bern-Berlin das Flugzeug oder das Auto nehmen? Mamis Ratschlag steht in der NZZ: «Wer alleine mit dem Auto verreist, belastet die Umwelt stärker als ein Flugpassagier.»

Aha. Die Weisheit dazu stammt aus der EU-Umweltbürokratie. Die Bürolisten berechnen pro Verkehrsmittel und Entfernungen die Klimaschäden.

Und sagen den Leuten, was gut und was schlecht ist.

Aber halt, wir bezahlen ja schon die CO2-Abgabe, mit der die Klimaschäden mehr oder weniger Verursacher-gerecht abgegolten werden.

Warum noch draufsatteln? Warum kommen wir zwei Mal an die Kasse? Erstens durch die CO2-Abgabe, zweitens durch Mamis Erziehungsterror.

Das ist die Selbstverwirklichung der Umweltbürokratinnen, auf Kosten der Bürger: Den Leuten Geld aus der Tasche ziehen und gleichzeitig noch befehlen, wie sie reisen sollen, welche Autos sie kaufen dürfen, wann sie Ölheizungen rausreissen müssen. Macht halt Spass.

Das CO2-Gesetz der Schweiz und der «Green New Deal» der EU ermöglichen immer mehr derartigen Unsinn auf Kosten der Steuerzahler.

Aber über das CO2-Gesetz kann man immerhin noch abstimmen.

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10 Kommentare zu “Zug, Auto oder Flugzeug? Diese Frage hat früher jeder für sich selbst beantwortet. Heute übernimmt das der Staat. Oder die NZZ”

  • VP-Falger sagt:

    Wer erinnert sich noch daran, als die heutige Sorglosigkeit im Umgang mit den demokratischen Werten unserer Verfassung ihren Ursprung hatte? https://www.youtube.com/watch?v=brvBoLlrdoI.

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  • VP-Falger sagt:

    *Wehret den Anfängen* haben wir Stimmbürger verpasst. Wird der EU-Unterwerfungsvertrag nicht versenkt, dann ist endgültig Schluss mit der direkten Demokratie, wie wir alt 68er sie in unserer Jugend noch kannten. Da bekam einer auch schon mal eins an die Löffel, wenn er sich ungebührend oder frech verhielt. Dies ohne dass man sofort vor inzwischen auch zum Schweizer Gesellschaftsgeschwür mutierten *Gericht* gezogen wurde. Juristen in Bern sind Weltmeister im Verdrehen von Abstimmungsinhalten.

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  • Juerg Schneeberger sagt:

    Wenn ich alleine an folgendem Beispiel die Aussage von alt BR Leuthard messe, so wird deutlich wie brandschwarz und bewusst sie das Volk mit ihrer Angabe von Fr 40/Jahr angelogen hat:
    Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe: Mehrkosten von 17-37‘000 (Luft/Wasser oder Erdsonde)
    Aufbau einer PV-Anlage 27‘000
    Installation einer Wallbox 6‘000
    Auf 30 Jahre gerechnet ergeben alleine diese 3 Posten für einen Hausbesitzer Mehrkosten von Fr. 50‘000 bis 70’000 was aufs Jahr 1‘666 bis 2’333 Fr ausmacht.

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  • Herbi Waldvogel sagt:

    Hallo Herr Gygi
    Meiner Ansicht nach wäre es jetzt sehr wichtig, dass die linken rot/grünen Politiker inklusive GLP und FDP aufgedeckt würden und dem Volk und den Lesern der Weltwoche mitgeteilt wird, in welchen Verwaltungsräten und Gremien diese Personen sitzen. Firmen welche bereit stehen, um von der Umwelt- und CO2 Lüge zu profitieren.
    Als Journalist haben Sie die Möglichkeit dazu. Am gescheitesten dann als Inserat in der NZZ und dem Tagesanzeiger aufschalten.
    Gruss Herbi Waldvogel Weggis

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  • johann6a sagt:

    Das Schlimmste daran: Man kommt mit solchen bürokratischen Rechnungen bei der Mehrheit der Bevölkerung durch - wenigstens in Abstimmungen, Wahlen und Umfragen. Ob im realen Verhalten, ist dann eine andere Frage.
    Die Deutschen sollen ja auch noch Strom sparen, obwohl alle Kraftwerke unter dem EU-Emissionshandelssystem in ihrem Ausstoss gedeckelt sind. Dass das Stromsparen in einem solchen Cap-and-Trade-System wirkungslos verpufft, lernen die Deutschen ja nicht in der Schule.

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  • Realistin sagt:

    Die heutigen Entwicklungen sind ein Graus.
    Für mich das allerschlimmste die Massen von Menschen überall.
    Wie war das schön, als ich noch jung war und ganze Wanderungen machen konnte, ohne jemandem zu begegnen. Oder sogar am Wochenende um 11 Uhr noch schnell wohinfahren konnte, um 3 Stunden ski zu fahren.
    Heute sind alle Parkplätze immer schon um 8 Uhr voll besetzt.
    Also, was ist wohl das Problem für die Umwelt: Das CO2, oder die viel zu vielen Menschen überall?

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Solche "mütterliche" Ratschläge (eher Befehle!) werden aus den links/grünen Klimahysteriker-Kreisen künftig noch viele mehr kommen! Wenn die Corona-Krise doch einmal abklingen und verschwinden sollte, werden wir in den Folgen mit solchen Befehlen und Kostenüberwälzungen richtig überschwemmt! Wir Bürger(innen), Steuerzahler und arbeitenden Menschen können bloss hoffen, dass die bürgerliche Mehrheit in den eidg.Parlamenten wissen, wie all diese Befehle zu werten und zu behandeln sind!

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    • VP-Falger sagt:

      Heute sind die Klima-Hysteriker zu Klima-Diktatoren mutiert, weil sie geschickt mit ihren Strategemen einen Grossteil der Bevölkerung überlistetn und deren Vertreter noch ins Parlament geschickt haben. Der Begriff *Strategeme* kommt aus der psychologischen Kriegsführung und bedeutet einfach gesagt: Den Gegner überlisten.

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  • Edmo sagt:

    Wenn man in Betracht zieht, dass das Spurengas CO2 gar keinen signifikanten Einfluss auf das Klima hat, wird das Groteske von Abzocke und Erziehung noch viel deutlicher. Man darf nie vergessen, dass die Linken und Grünen nach einer globalen, antikapitalistischen Öko-Diktatur streben. Das Klima dient nur als Vorwand und das CO2 wurde zum Klimakiller erklärt, weil man damit die Leute immer und überall terrorisieren kann. Das CO2-Gesetz gehört auf den Müll. Das Klima ist völlig normal.

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  • T sagt:

    Das CO2-Gesetz ist das Schlimmste was einer (noch) freien, demokratisch organisierten Gesellschaft, basierend auf der Marktwirtschaft, passieren kann! Die Umwelt und das Klima ist nur der Vorwand für das Installieren einer unterdrückenden, sozialistisch geprägten Planwirtschaft. Die Menschen werden brandschwarz angelogen und indoktriniert. Die jetzt schon installierte Gesinnungsdiktatur soll um eine Ökodiktatur ergänzt werden. Schreckliche Aussichten!

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