09. September 2021
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Thomas Renggli

Derzeit stecken sich vor allem Kinder mit Covid an. Infektiologe Vernazza sagt, warum wir Kinder trotzdem nicht impfen sollten

Er gehörte von Beginn weg zu den grössten Massnahmenkritikern. Ende August ging er in Pension. Im Radio SRF erklärt Pietro Vernazza, langjähriger Chefarzt der Infektiologe am Kantonsspital in St. Gallen, weshalb wir mit dem Virus leben lernen müssen.

Unter anderem kritisiert er die Absicht, nun vermehrt Kinder impfen zu lassen. Denn diese seien weder Treiber der Pandemie noch die Gefährdeten.

Viel mehr ruft der Zürcher auf, Massnahmen wie Social Distancing zu beenden. In einer Umgebung ohne Viren werde das Immunsystem geschwächt. Dies sei wohl ein Grund, weshalb es derzeit bei Kindern zu ungewöhnlich vielen Ansteckungen kommt.

Vernazza setzt auf den Forschungsansatz der trained immunity, der trainierten Immunität.

Bei Erwachsenen sei die Impfung aber sinnvoll. Obwohl der Schutz nie 100-prozentig ist, verhindert die Vakzine schwere Fälle.

Gleichzeitig stellt der Mediziner klar: «Wir können das Virus nicht wegzaubern. Und bis in fünf Jahren werden alle Schweizer damit in Kontakt gekommen sein.»

Spätestens dann wird Covid19 wohl wie eine normale Grippe wahrgenommen.

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8 Kommentare zu “Derzeit stecken sich vor allem Kinder mit Covid an. Infektiologe Vernazza sagt, warum wir Kinder trotzdem nicht impfen sollten”

  • Marlisa Schmid sagt:

    Die Kinder zu impfen ist höchst verantwortungslos, manche Aerzte nennen es sogar ein Verbrechen. Kinder erhalten den gleichen Impfstoff und die gleiche Dosis wie ein 95 kg schwerer Mann. Kinder werden ungefragt zu Labormäusen eines weltumspannenden Experiments zur Testung eines genbasierten Impfstoffes, der nur bedingt zugelassen und für die der Hersteller keine Haftung übernimmt. Die Erwachsenen können NEIN sagen, während die Kinder an den Schulen dem Impfterror ungeschützt ausgesetzt sind.

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  • Josef Hofstetter sagt:

    Bei den Fallzahlen welche täglich veröffentlicht werden, wäre es interessant zu wissen, welcher Anteil Kinder sind und wie viele Asylbewerber und wie viele Emigranten darunter sind. Ist diese Frage rassistisch?

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  • olive sagt:

    Spätestens dann wird Covid19 wohl wie eine normale Grippe wahrgenommen." Wäre nicht die unsinnigen Testerei mit unwirksamen Tests und die tägliceh Portion Panik durch die Regierungsblätter, wäre es wohl schon heute so, auch dank der Kreuzimmunität, von der hier nie jamnd spricht.
    Ein medizinisches und gesellschaftliches Desaster¨

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    • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

      Was Sie "Kreuzimmunität" nennen, kommt bei Pietro Vernazzas schon auch vor. So weit ich verstanden habe, meint er ungefähr das gleiche "zelluläre Immunität" und "trainierte Immunität".

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  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    ... Pietro Vernazza sagte im sehr ausführlichen Interview in der Schweiz am Wochenende vom 28. August auch, dass die Massnahmen des Bundesrates schon recht seien. Aber man müsse bei jeder Massnahme den Erfolg kontrollieren. Der Bund habe in der gesamten Corona-Krise nicht bei einer einzigen der getroffenen Massnahmen den Erfolg überprüft. Soweit Vernazza. Anders gesagt: Da wird hüst und hott regiert und ohne jedwelche empirische Überprüfung wissen wir nicht, was nützt und was sogar schadet.

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