27. September 2021
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Rolf Hürzeler

Die britische Labour-Partei ist schwächer denn je. Die Mitglieder schlagen wild um sich. Inhaltlich haben sie nichts zu bieten

Traditionell sonnen sich britische Oppositionsparteien zwei Jahre nach den Unterhauswahlen im Hoch.

Sie wissen naturgemäss alles besser als die Regierung, die in der Regel unter den enttäuschten Erwartungen der Wählerschaft leidet.

Doch nun ist alles anders im Königreich.

Der konservative Premierminister Boris Johnson ist in einer besseren Position denn je, denn Labour hat seit den dunkelroten Jahren unter ihrem Führer Jeremy Corbyn nichts mehr zu bestellen, auch nicht unter dessen redlichem, aber farblosen Nachfolger Keir Starmer.

Entsprechend ist das Bild am diesjährigen Parteitag vom Wochenende: Die Partei-Linke unter der Aktivistin Angela Rayner beschimpft Johnson und sein Kabinett als «Abschaum», hält den Premierminister für «rassistisch, homophob und frauenfeindlich».

Und sonst? Inhaltlich?

Da ist gar nichts.

Boris Johnson kann in aller Ruhe weitermachen wie bisher – und wird die Beschimpfungen mit einem Lächeln wegstecken.

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1 Kommentar zu “Die britische Labour-Partei ist schwächer denn je. Die Mitglieder schlagen wild um sich. Inhaltlich haben sie nichts zu bieten”

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