22. April 2021
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Marcel Odermatt

Die Covid-19-Impfungen sind hochwirksam. Das zeigen neuste Zahlen aus Grossbritannien. Umso ärgerlicher, dass die Schweiz weiter hinterherhinkt

Diese Zahlen lassen aufhorchen: 74.000 Menschen im Vereinigten Königreich lagen in den letzten Monaten im Spital und waren nachweislich mit Covid-19-Virus infiziert. Nur 32 davon hatten vorher eine Corona-Impfung erhalten. Das zeigt eine Studie des «UK Coronavirus Clinical Characterisation Consortium», die der Telegraph gestern publizierte. Dabei verspritzte die Insel bis dato rund 44 Millionen Dosen des Vakzins – ein europäischer Spitzenwert.

Daraus ergibt sich nur eine Schlussfolgerung: Wenn eine Gesellschaft erreichen will, dass möglichst wenige Personen mit Covid-19-Infektion hospitalisiert werden oder gar mit oder an dem Virus sterben, gibt es nur eine Option: Dem britischen Beispiel folgen und Tag und Nacht und Wochenende impfen. Diesem Ziel muss ein Land alles andere unterordnen.

Welche Rolle offene Sonnenterassen und Skifahren und ähnliches in dieser Pandemie spielen, weiss niemand genau. Das werden Wissenschaftler später genau untersuchen. Das Einzige, das sicher einen Effekt bringt – vorausgesetzt man will ihn erreichen, was in der Schweiz wohl der Fall ist – stellt die Immunisierung dar.

Dass die Schweiz im internationalen Impf-Wettrennen keinen Spitzenplatz und sich im Mittelfeld tummelt, ist deshalb enttäuschend, ärgerlich und stellt den Verantwortlichen ein schlechtes Zeugnis aus.

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32 Kommentare zu “Die Covid-19-Impfungen sind hochwirksam. Das zeigen neuste Zahlen aus Grossbritannien. Umso ärgerlicher, dass die Schweiz weiter hinterherhinkt”

  • StefanRyser sagt:

    Mir macht die Maskentyrannei Angst. Ich bin gerade auf einer 14-Stunden Reise von Kalifornien in die Schweiz. Wie an Flughäfen und auf Flugzeugen gepocht wird, dass Masken jederzeit getragen werden, ist absurd. Es heißt: wear a mask between sips and bites. Wer sich nicht daran hält, kann von zukünftigen Flügen ausgeschlossen werden. Kommt auf die no- fly Liste. Das haben wir dem Schwachkopf im Weißen Haus zu verdanken. Die Schweiz verlangt, dass jeder Passagier einen negativen PCR Test hat!

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  • StefanRyser sagt:

    In den USA sind 30% der Republikaner und 70% der Demokraten geimpft. Konservativ denkende sind offenbar zögernd und kritisch gegenüber einem neuen Impfstoff oder glauben der Regierung nicht alles was sie sagt. Es kann auch sein, dass sie nicht international reisen wollen oder in Regionen leben, die nicht nicht besiedelt sind. Man kann durchaus gehen Impfung sein. Aber die Infektionsraten gehen zurück wegen den Impfungen. Das basiert auf klassischer Immunologie.

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  • Dansku sagt:

    Die Hoffnung nicht aufgeben - Abhilfe "in-the-making":
    https://www.reuters.com/article/us-health-coronavirus-merck-co-idUSKBN2AY07U
    .... bei einer C-19-Infektion über 5 Tage ein "Chügeli" schlucken und weg ist der ganze Spuk; und das ohne Gen-Therapie!
    Geduld und fest den Daumen drücken.

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  • minibixi2008 sagt:

    Dieser Bericht gibt mir zu denken. Die Weltwoche macht Werbung zum impfen.
    Bitte liebe Weltwoche vergleichen sie nicht das Niveau der Weltwoche-Leser mit demjenigen der Blick-Leser. Vergessen sie nicht wir Menschen sind individuell, das heisst nicht jeder Mensch verträgt dieses Gift das ihm eingespritzt wird. Es wäre wohl klüger gewissen Menschen Antidepressiva zu verschreiben, damit wären sie wirklich geschützt.
    Den Impfwilligen würde ich ein Placebo einspritzen und sie wären immun auf ewig.

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  • ulrich vogt sagt:

    Soeben lese ich in den news, dass Israel nahezu die ganze Bevölkerung geimpft hat und jetzt die volle Freiheit wieder geniessen kann. Ja, liebe getreue Mitlandleute, das sollte doch unser aller Bestreben sein. Aber da wird von abstrusen Vereinigungen der Körpersäfte, von diktatorischen Massnahmen, von Gewaltanwendung etc. geschrieben , anstatt hinzustehen und das Notwendige zu tun. Mit Kommentaren hinter dem PC allein werden wir das virus nie bezwingen.

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  • Realistin sagt:

    Den Daumen nach unten nach sind hier nun auch bezahlte Trolle unterwegs.
    Sagt Euren Auftraggebern, sie können sich dieses Geld sparen. Denn wir Weltwoche Leser bilden unsere Meinungen nicht nach Daumen, egal ob unten oder oben.

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  • D. Keller sagt:

    Ich vermisse in der Schweiz den politischen Druck, dass endlich auf die erfolgreiche und einfache Impfstrategie von GB geswitcht wird: Impfintervall (vorübergehend) zwischen 1. und 2. Dosis auf max. 12 Wochen zu erweitern. Also mehr Leute erhalten schneller die 1. Dosis. Aber in der Schweiz blättert man lieber täglich > 50 Mio auf den Tisch und dreht Däumchen.

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  • D. Keller sagt:

    Eben: 2. Dosis später verimpfen, kann man von 4 auf bis zu 12 Wochen verlängern. Dann wäre schon viel Zeit gewonnen und die wenigen Impfdosen effizient genutzt. BAG, Swissmedic und Impfkommission sind sich aber irgendwie zu Schade für sowas, oder zu beratungsresistent, oder zu stolz, oder doch einfach zu blöd?

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  • Bassersdorfer sagt:

    Ich wünschte mir endlich eine kritische und wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung zu dieser "Impfung" (sprich: Experimentelle Gen-Therapie im Grossversuch) in der Weltwoche. Das wird euch vielleicht ein paar Leser kosten, aber euer Profil schärfen. Denn kein Mainstream-Blatt nimmt sich diesem Thema vernünftig an.

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  • Stella sagt:

    Ich dachte, hier wird eine "andere Sicht" vertreten; ich finde diese Werbung für diese sog. "Impfung" ganz schrecklich. Der Verfasser scheint auch nicht besonders informiert zu sein - Schade; ansonsten mag ich Weltwoche daily.

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  • Patrick Baumann sagt:

    Herr Odermatt, sie schauen mit der Lupe auf einen Punkt und zwar die Patienten mit Covid-19 in den Spitälern in England. Corona Geimpfte werden anscheinend bedeutend weniger hospitalisiert wegen Covid-19.
    Ein bedeutender ausgelassener Punkt einer sauberen Analyse wäre: wieviele Corona Geimpfte wurden wegen anderen Symptomen hospitalisiert?

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    • Realistin sagt:

      Und wieviele sind gestorben. In den Altersheimen in Deutschland gabs sehr viele Tote. Wird nicht nur verschwiegen, sondern die sind dann alle nicht wegen der Impfung, bloss mit der Impfung gestorben.

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  • VP-Falger sagt:

    Kriegsgesetze und-Verordnungen gehören dorthin, wo akute Kriegsgefahr droht. Solche Kriegsgesetze gehören nie und nimmer in die Friedenszeiten erlasubt. Deshalb müssen alle seit Frühjahr 2020 erlassenen Kriegsrechte Gegen die Bevölkerung aus den Gesetzes- und Beschluss-Sammlungen in Bundesbern und im Bundesgericht entfernt werden. Dazu muss eine durchdachte Volksinitiative lanciert werden!

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  • Ronnie Angst sagt:

    Ja da kann ich "leider" nur zustimmen, ich kann diesen "Impffanatismus" nicht nachvollziehen. Wir reden hier von einem Impfstoff, bei dem während der Entwicklung sämtliche bisherigen Testphasen und Vorsichtsmaßnahmen über Bord geworfen wurden. Keinerlei Langzeiterfahrungen vorhanden sind, aber um jeden Preis, selbst mit "Impfzwang" und nichts anderes haben wir heute, der Bevölkerung als Wundermittel und "der grosse Segen" verkauft wird.
    Jeder kritische Bürger wird kriminalisiert, unglaublich!

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    • D. Keller sagt:

      Keine einzige Testphase wurde über Bord geworfen. Phase 3 wurde sogar mit mehr Personen durchgeführt wie üblich.
      Was verstehen Impfgegner eigentlich unter "keinerlei Langzeiterfahrung"? Soll ein Medikament oder eine Impfung denn über Generationen 50 odet 100 Jahre getestet werden, um Langzeiterfahrung nach eigenem Ermessen zu erfüllen?

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  • hape sagt:

    Wenn schon, dann will ich die Auswahl. Die mRNA-Alternative heisst derzeit Sputnik. Denn Astra ist hoch gefährlich.

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  • rowa62 sagt:

    Das ist keine Impfung , das hat nichts mit Corona zu tun. Das sind Genversuche am Menschen, die als Versuchskaninchen herhalten müssen. Es geht darum die Menschheit zu dezimieren und sonst geht hier um nichts. Die Agenda des Klaus Schwab und seinen Schergen weltweit umsetzen, das ist das Ziel. Nach dem Corona Lockdown kommt der Klima Lockdown. Die Wirtschaft an die Wand fahren und den Mittelstand zerstören um eine Diktatur zu errichten. Wer sich alternativ informiert kann dies alles nachlesen

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  • Bischi49 sagt:

    In GB wird AstraZeneca verimpft. Uns zwingt die unfähige Berset-Truppe zu mRNA Impfstoffen. Das ein weiterer „kleiner“ Unterschied. Boris Johnson hat seiner Bevölkerung nicht zugemutet, an einem Gentech-Experiment teilzunehmen.

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    • TFT sagt:

      Der AstraZeneca-Impfstoff ist ein Vektorimpfstoff, der ebenfalls die Bauanleitung (mRNA) für das Spikeprotein enthält. In diesem Fall eingebaut in die DNA eines Trägervirus. Auch dieser Impfstoff zwingt unsere Zellen zur Herstellung des Virusteiles, um es unserem Immunsystem zu präsentieren. Das ist also kein genereller Unterschied zu unseren Impfstoffen, die mRNA in Nanopartikeln transportieren.

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  • PSF sagt:

    Auf zum grössten Genrechnikexperiment der Menschheitsgeschichte. Würde man ein Pflanzenschutzmittel auf Basis Vektor mRNA anbieten, wäre dieses Produkt nicht zugelassen, bzw. von Gentechgegnern aufs schärfste verurteil.

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    • Fritz sagt:

      Richtig.
      Das Problem, die meisten Leute haben keine Ahnung was RNA oder DNA ist. An den Schulen werden absichtlich die Naturwissenschaften vernachlässigt. Übrigens wird auch die Ökonomie, ein eminent wichtiges Wissensgebiet, an den Schulen vernachlässigt. Warum wohl?

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  • markus.schudel@gmx.ch sagt:

    Warum sehnen Sie sich so sehr nach der Impfung, Herr Odermatt? Ich will mich nämlich NICHT impfen lassen.
    Risikogruppen sollen sich impfen und jene, die wollen. Die andern nicht. Oder sind Sie ein Berset-Freund?

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  • gino sagt:

    Soll sich impfen lassen, wer will. Niemandem soll es vergönnt werden, stattdessen sein Immunsystem zu stärken und seine eigene Gesundheit selbstveranwortlich zu achten. Herr Odermatt, wissen Sie, was die Langzeitfolgen dieser Impfung, die an Gesunde verabreicht wird, sind? Es gibt ein hochwirksames Medikament für Covid19, das ust die 1000x bessere Art, dieses Virus zu bekämpfen.

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    • winner16 sagt:

      Ja Gino, aber an dem verdient die Pharma nicht soviel!

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    • Meinrad Odermatt sagt:

      Könnten Sie etwas genauer erklären was das sein soll? Genau das behauptet ja auch der Erzbischof Carlo Maria Viganò in seinen kritischen Thesen zu dieser Pandemie, die sehr plausible Punkte aufweist. Und der Mann ist alles andere als dumm, sonst hätte er nicht diese Karriere gemacht. Vielleicht ein bisschen zu gottgläubig. Das ist aber kein Hindernis, im Gegenteil.

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