26. Februar 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Die Fallzahlen sind weltweit am Sinken, aber Berset verbreitet hartnäckig Horrorszenarien

Wem können wir glauben? Das ist eine wesentliche Frage bei der Bewältigung der Covid-19-Pandemie. Von der Glaubwürdigkeit der Akteure hängt ab, wie die Bevölkerung die von Bern diktierten Massnahme mitträgt und umsetzt.

Können wir Gesundheitsminister Berset vertrauen?

Sein wichtigstes Argument, um den für viele Gastrobetriebe ruinösen Lockdown bis Ende März zu rechtfertigen, war an der Mittwochspressekonferenz die britische Virus-Mutation.

Berset sagte, diese sei 70 bis 80 Prozent ansteckender als das bisherige Virus. Es scheint, als werde diese Mutation von Pressetermin zu Pressetermin gefährlicher. Anfangs Februar sagte Berset, der britische Mutant sei 40 bis 50 Prozent infektiöser.

Woher hat der Gesundheitsminister diese Zahlen?

Von der Weltgesundheitsbehörde WHO jedenfalls nicht. Für sie breitete sich die neue Variante «offenbar» leichter aus. Sie meldete, man habe «gewisse Hinweise» für eine erhöhte Übertragbarkeit. Mit anderen Worten: Die WHO hat keine absolute Gewissheit darüber, ob diese Virus-Mutation tatsächlich ansteckender ist.

Sicher ist sich die Weltgesundheitsbehörde in einem anderen Punkt: Die Fallzahlen sind weltweit am Sinken, und das unabhängig von den Massnahmen.

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35 Kommentare zu “Die Fallzahlen sind weltweit am Sinken, aber Berset verbreitet hartnäckig Horrorszenarien”

  • fred sagt:

    wovor hat steinlin angst? er ist geimpft, traegt maske in seinem cabriolet, raucht villiger kiele und trinkt bier.

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  • Annemarie Walther sagt:

    2,5 Mio. sind angeblich «an oder mit Covid» gestorben.
    Weltbevölkerungszunahme 2020: 95 Mio., von 7,756 Millarden (Ende 2019) auf 7,851 Milliarden (Ende 2020). https://countrymeters.info/de/World - Demographie der Welt 2020.
    Ergo 260'000 pro Tag. Pro Tag.
    Übersterblichkeit: Die Wachstumsrate 2020 war mit 1,23% höher als in den 9 Jahren zuvor, höher als 2011 - 2019. Siehe https://countrymeters.info/de/World - Bevölkerungsgeschichte der Welt.
    Die Schikanen und Drohungen haben andere Gründe.

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  • Peter Rossa sagt:

    Berset, dieser sozialistische Apparatschik sowjetischen Ausmasses will die Macht nicht mehr hergeben, schon gar nicht dem blöden Volk, das es halt zu "erziehen" gilt; er hat bereits Blut gerochen wie ein Bluthund und bleibt auf seiner Fährte ...

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  • KarinB sagt:

    Schauen wir uns die Maslov Pyramide an. Man will uns bei Sicherheit behalten, Soziale Bedürfnisse müssen mit Panik, Chaos, Angst und Drohungen unterdrückt werden, nur so kann diktatorische Kontrolle behalten werden.
    Herkunft Definition "Sozial" (lat socialis = gesellschaftlich zu gesellig)
    Der BR entscheidet nicht für uns, sondern gegen uns "Normalbürger".

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  • Ferdinand Bohn sagt:

    Leider liest man in deutschen Publikationen von ca. 10.000 Neuinfektionen täglich. Wenn diese Zahl der Wahrheit entspricht, bedeute es ca. 300.000 Neuinfektionen monatlich. In der Schweiz dürfte die Situation in Relation zur Bevölkerungszahl im ähnlichen Massstab sein.
    Was fehlt, ist die Analyse der Orte der Ansteckung, der Zugehörigkeit zu Ethnien, deren Bildungsstand, deren sozialen Stand, deren Alter, deren Religionen. In D z.B.sind Hochzeiten der Einwanderer mit Hunderten Gäste aktuell.

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  • DotNet sagt:

    Es zeigt sich immer mehr, dass die renommierten Wissenschaftler der  Great Barrington Declaration von Anfang an recht hatten und unsere Regierung immer mehr auf dem falschen weg ist. Wie es scheint haben die Wissenschaftler der  Great Barrington Declaration mehr Ahnung als unsere "hobby" Taskforce. Nur will man sich das in Bern nicht eingestehen
    https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/

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  • Haemmi sagt:

    Im Sinne von Winston Churchill: "Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe". Wobei man als Politiker sich einfach eine passende Statistik suchen/anfertigen lassen kann, um etwas "wissenschaftlich" (also quasi-wasserdicht) zu untermauern. Zusätzlich kann man noch zwischen Epidemiologen, Virologen, Infektiologen und Medizinern noch etwas streuen...

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    • WinstonC sagt:

      Obacht. Der Spruch ist NICHT von Churchill. Sondern Joseph Goebbels liess im 2. Weltkrieg verbreiten, Sir Winston Churchill würde nach dieser Maxime handeln... Dabei passt die Aussage von den gefälschten Statistiken deutlich besser zum notorischen Lügner Goebbels!

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  • Ronnie Angst sagt:

    Auch beim Thema 'Impfung' sollte man sich übrigens sehr gut und breit abgestützt informieren, denn diese Impfungen dürften wohl kaum die 'vorgegaukelte' Sicherheit und Freiheit bringen.
    Informiert Euch z. B. unter https://youtube.be/pk7F-kPx3u8, ein langer ausführlicher Beitrag zum Thema Impfen, mal von der kritischen Seite her

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  • Ronnie Angst sagt:

    An Kommentaren wie dem von 'Steinlein' können wir gut erkennen, welche geschürte Furcht in der Bevölkerung herrscht. Verurteilt diese Menschen nicht, für Furcht kann man nichts, da hilft nur ruhige, überlegte und transparente Aufklärung. Macht sie Aufmerksam auf Berichte und Veröffentlichungen von kritischen Wissenschaftlern, die auch überprüfbar sind. Nur durch Verständnis, Aufklärung und Mitgefühl werden wir Ihnen die Angst nehmen und aufzeigen können, was aktuell hier geschieht.

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  • hape sagt:

    Bersets Hirn - so er eins hat - ist vom Machtrausch vernebelt. Und seine "task-Force": Alles wichtigtuerische Leute, die sich auf meine Steuergeldkosten mästen, weil man sie in der Privatwirtschaft nicht brauchen kann.... Denn sonst hätten sie keine Zeit für Berset und Co...

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  • Edmo sagt:

    Berset liebt die Macht und will sie ums Verrecken nicht mehr hergeben. Natürlich muss er jeden Tag Schreckensmeldungen verbreiten. Anders könnte er die Angst und Panik im Volk nicht auf dem gewünschten hohen Niveau halten. Die von ihm verkündete 70 - 80% höhere Ansteckungsrate muss nicht stimmen, sie muss nur seinen Zwecken dienlich sein. Wer von Berset mehr erwartet, hat den Mechanismus nicht verstanden.

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  • D. Keller sagt:

    Vergesst die Testerei mit den Infiziertenzahlen und Modelle mit unsicheren Paranetern. Jetzt zählen nur noch verlässliche Hospitalisierungen. NZZ Artikel heute: Sind die Risikogruppen geimpft, ist die Krise vorbei.
    Genau so ist es. Eigentlich ist die Krise zu 80% vorbei - es fehlen noch ein paar Impfungen. Stattdessen macht Berset und Taskforce (Modelle ohne Berücksichtigung von Impfungen!) weiter als gäbe es keine Impfungen.

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    • Miranda Inniger sagt:

      Es sind nicht nur die Impfungen, welche die Situation entschärfen. Es ist auch die in der Bevölkerung stetig ausgebaute Immunität. Sehr viele Menschen sind bereits mit SARS-CoV-2 in Kontakt gekommen, d.h. T-Zellen oder Antikörper Immunantwort.

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  • D. Keller sagt:

    Zuerst hat Boris Johnson etwas vorschnell die "70% ansteckender" Botschaft verbreitet, diese basierte aber nur auf Laboruntersuchung. Sukzessive wurde dann reduziert auf 30-50%. Dass Berset jetzt wieder mit 70-80% argumentiert, erstaunt wirklich. Gemäss einer letzten Studie ist die britische Variante eigentlich nicht ansteckender an sich, aber die Infizierten haben eine höhere Virenlast und sind länger ansteckend für andere (die Rede ist von doppelt so lang).

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  • Florence sagt:

    Wer hat‘s erfunden?

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  • ThinkAgain sagt:

    Die Zahlen fallen schon seit Mitte November kontinuierlich. Mit Zahlen hat das schon lange nichts mehr zu tun. Mitte November ca. 500 Leute in den IPS wegen Covid, aktuell 200.

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  • DotNet sagt:

    Die Fallzahlen sind doch gar nicht mehr relevant (abgesehen davon ist deren Erhebung sowieso fraglich). Auch die Mutationen nicht, solange die Letalität (Wahrscheinlichkeit an einer Krankheit zu sterben) nicht steigt. Diese Liegt gemäss  John P A Ioannidis bei 0.23%. Zur Vergleich gemäss WHO liegt diese bei 0.1%. Ein weiterer Vergleich die spanische Grippe war bei ca. 5%, das war schlimm. Ja es gibt eine Risikogruppe, die muss man schützen/impfen (die, die das wollen). Mehr brauchts nicht!

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  • steinlin sagt:

    Ich kann mit der Corona-Politik der Weltwoche und der SVP einfach nichts anfangen. Seit Monaten höre ich nichts anderes als öffnen alles öffnen usw. Ich frage mich, ob wenn geöffnet wird und die Fallzahlen vehement steigen und somit die Notfallstationen in den Spitälern überbelegt sind, stehen dann Hr. Köppel und die SVPler dort und pflegen die Schwerkranken ?

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    • Ronnie Angst sagt:

      Hallo "Steinlin" (grundsätzlich würde ich es begrüssen, wenn man nicht mit Pseudonym schreiben würde, sonder zu dem steht, was man schreibt) Sie übersehen hier den Umstand, dass die Folgen der Massnahmen, den Nutzen derselben bei weitem übersteigen und dies auf Jahrzehnte hinaus. Ich würde Ihnen empfehlen, sich die Stimmen und Aussagen der der kritischen Wissenschaftler einmal unvoreingenommen und ohne Angst anzuhören oder zu lesen. Es braucht den Willen, beide Seiten zu hören um zu verstehen

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    • Miranda Inniger sagt:

      Sie erliegen dem Trugschluss, dass strenge Lockdowns die Fallzahlen bzw. die Hospitalisierungen massgeblich verringern.
      Was muss man noch tun, um dieses 'Gespenst' aus den Köpfen der Leute zu bringen?

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    • DotNet sagt:

      Wie ich in meinem Kommentar oben bereits geschrieben habe, die Fallzahlen sind gar nicht mehr relevant, solange das Virus nicht gefährlicher wird (sich die Letalität nicht erhöht). Heute ist bekannt, dass nur eine kleine Risikogruppe betroffen ist. Also muss man doch schauen wie man diese Risikogruppe schützt, statt alles an die Wand zu fahren. Ist eine andere Strategie, die zum Erfolg führen wird. Die Great Barrington Declaration wo viele renommierte Wissenschaftler dabei sind, sagt genau das!

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    • fuchs85ch sagt:

      Wie viele Leute sterben, wenn wir unser Gesundheitsystem nicht mehr bezahlen können?
      Was wenn wir kein Geld mehr für Insulin haben? Was wenn die Dialyse nicht mehr bezahlt werden kann? Ohne Wirtschaft gibt es keine Gesundheit.

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    • Chantania sagt:

      Ja, steinlin. WENN meine Mutter Räder hätte, WÄRE sie ein Auto.

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  • Bischi49 sagt:

    Wem können wir glauben ist schon lange die zentrale Frage im Covid-Theater. Den Bundesbehörden und den medialen Claqueuren jedenfalls nicht, da wurden zu viele Zahlen aus dem Ärmel gezaubert, wohl mit einem einzigen, durchsichtigen Zweck, weiter in Sozialistenmanier durchregieren zu können. Verantwortungsloser Narzismus nimmt in der hohen Politik überhand. Der Mörtel im Mauerwerk der Demokratie ist Vertrauen. Die gnädigen Herren von Bern haben einen immensen Kollateralschaden zu verantworten.

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  • J. Lee sagt:

    Mich würde einmal interessieren, auf welcher Evidenz eine 70 - 80 höhere Ansteckungsrate basiert.

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    • Chantania sagt:

      Mühen Sie sich nicht ab mit Forderung nach Evidenz. Darum geht es unserer Nomenklatura doch längst nicht mehr. Der Panikmodus und damit die Massenpsychose MUSS stattdessen auf Teufel komm raus am Kochen gehalten werden, weil sonst bricht die diktatorische Legitimation weg, und für die Machtclique schlimmer noch der Schutzdchild gegen die politischen (Abwahl) und strafrechtlichen Konsequenzen.
      Rationale Argumentation erscheint da nur noch als reine Sysiphusarbeit.

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