30. September 2021
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Thomas Renggli

Aktivisten von Extinction Rebellion proben den zivilen Ungehorsam. Am Montag wollen sie Zürich lahmlegen. Lässt sich so das Klima retten?

1Es erinnert an die Räuber-und-Polizist-Spiele aus dem Kindergarten oder an eine Rauferei in der grossen Pause.

Doch die Jugendlichen meinen es ernst: Sie trainieren auf einem Fussballplatz in Biel für den Ernstfall und lernen unter Anleitung, wie man sich durch zivilen Ungehorsam der Staatsmacht widersetzt – «gewaltfrei» wie sie betonen.

Die jungen Menschen gehören zu den Klima-Aktivisten der Extinction Rebellion und wollen am Montag in Zürich eine Verkehrs-Blockade errichten und die «Stadt lahmlegen».

Was als Aktion mit sozialromantischem Hintergrund und im Sinn einer besseren Zukunft dargestellt wird, unterliegt knallhartem Kalkül: Die Aktivisten sind straff organisiert, können auf juristische Beratung, psychologische Betreuung und eine professionelle Kommunikations-Strategie zählen.

So lässt beispielsweise der Tages-Anzeiger die Aktivisten auf einer ganzen Seite unwidersprochen zu Wort kommen.

Dabei wäre es durchaus im Sinne der Stimmbürger und Steuerzahler, dem ideologischen Treiben einen Riegel zu schieben.

Denn mit der Lahmlegung der grössten Stadt lässt sich das Klima garantiert nicht retten.

Im Gegenteil: Nur mit einer funktionierenden Wirtschaft kann die Zukunft ökologisch und nachhaltig gestalten werden.

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23 Kommentare zu “Aktivisten von Extinction Rebellion proben den zivilen Ungehorsam. Am Montag wollen sie Zürich lahmlegen. Lässt sich so das Klima retten?”

  • Eulenlaender sagt:

    Ja, Räuber und Poli, mal ein bisschen Krawall machen, das kenne ich noch aus meiner Jugend. Wir bevölkerten die Fussgängerstreifen der Stadt Zürich und forderten ein Autonomes Jugendzentrum. Das wurde abgerissen, aber immerhin erhielten wir dann die Rote Fabrik. Damals ging die Polizei unbarmherzig mit Tränengas und Gummigeschossen gegen die zugegebenermassen oft gewaltbereiten Demonstranten vor. Heute kuschen jene vor diesen und üben ihr Gewaltmonopol knallhart gegen friedliche Familien aus.

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  • Baerle sagt:

    Ja, ja, die sutofreien Innenstädte! Sollen sie ruhig den Geschäftsleuten den Geldhahn zudrehen. Wenn ich ins Büro fahren muss, mache ich das, jetzt in Coronazeiten nur, wenn‘s paßt. Da arbeite ich momentan von daheim aus. Einkaufen kann ich auch im Umland, wo keine Jagd auf die (bösen) Autofahrer gemacht wird.

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  • TillhemWell sagt:

    die g20 erstickt in ihren versprechen, darauf hinzuweisen das bis heute nichts umgesetzt wurde, darf auch die Bevölkerung erfahren. Im Zeitalter der Schuldzuweisungen bleiben unter dem Strich lediglich ein paar rote Köpfe und auch hier, viel Zensur.

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  • Josef Hofstetter sagt:

    Vielleicht haben wir Glück, wenn die Wetter voraussagen richtig sind. Am Montag sehr kalt und den ganzen Tag starker Regen. Ideales Wetter für die Klimaaktivisten. Warum protestieren diese nicht gegen die Vulkanausbrüche, die erzeugen doch bedeutend mehr CO2.

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  • Josef Hofstetter sagt:

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Klimaaktivisten sich noch nie mit dem Wetter auseinander gesetzt haben. Es ist geradezu lächerlich, wie die Überschwemmungen in diesem Jahr dem Klima in die Schuhe geschoben werden. Wir wurden schon in der 40erJahren mit Überschwemmungen und Bergrutschen fertig, Auch damals ist eine ganze Liegenschaft den Hang hinunter geschwemmt worden und hat die ganze Familie begraben. Jedes Jahr ein bis zweimal den Keller auspumpen . Das alles haben wir akzeptiert.

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  • ich sagt:

    Hilfe - Auch noch Exstinction Rebellion in Zürich - neben Jusos Hotspot die fast das ganze Vermögen der Schweiz (100Mio-Deckelung) der Klima-Maffia nachwerfen möchten und Stadtregierende, die illegale Migranten mit Millionen anziehen. Hilfe, wohin auswandern?

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  • Bischi49 sagt:

    Die Katastrophe ist die Klimalüge durch die gesteuerte „Wissenschaft“, deren Missbrauch und der Missbrauch manipulierbarer Kinder und Jugendlicher zwecks Untergraben unserer Gesellschaft.

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    • Baerle sagt:

      Die denken nur bis zur Nasenspitze. In der ganzen Erdgeschichte gab es Klimaschwankungen, anfangs von ganz heiß zu ganz kalt. In der Eiszeit wurden die Landschaften Norddeutschland bis Frankfurt/Main durch Gletscher geformt; die Mittelgebirge wurden größtenteils abrasiert, und es entstanden Seen.
      Auch die Alpenlandschaft/das Voralpenland sind so entstanden.
      Den Klimawandel, so wie er uns verkauft wird, nehme ich nicht ab. Der gesellschaftliche Klimawandel hingegen ist Realität .

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  • landart sagt:

    Statt den harten Weg der wissenschaftlichen Ausbildung zu gehen...zu lernen, wie man u.a. mit Differentialmathematik aktive Klimatechnologien entwickelt, fläzen diese jungen Leute auf den
    Strassen herum...es geht ihnen leider viel zu gut, das macht faul und satt.

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  • hape sagt:

    Wie schon Orwell in "Animal Farm" festgestellt hat: Einige sind gleicher...

    Velo-Demo ist gut!
    Extinction Rebellion ist gut!
    Schwulen-/Lesben-/Traist gut!
    Alban-Musikfest ist schlecht (Hoffentlich gehen alle mit CH Pass abstimmen)!
    Gegen Covid-Massnahmen und Staatsdiktatur ist schlecht!

    Habe ich etwas vergessen?

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  • Beat Furrer sagt:

    Ziviler Ungehorsam ist gut, wenn der Staat selber Unrecht tut. Das ist der Fall bei Zertifikatspflicht, Masken- und Impfzwang (verfassungswidrig). Da sollte jeder jederzeit "zivilen Ungehorsam" bzw. ein freiheitlich-verfassungsmässiges Handeln an den Tag legen und sich diesen Zwängen an allen Orten und bei allen Gelegenheiten nicht beugen.
    Aber die Klimapanik. Dieser kommunistische Wahnsinn sollte vom Rechtsstaat sofort unterbunden werden. Und es sollte eine fachliche Diskussion stattfinden.

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  • Mueller sagt:

    Unglaulich, dass sowas geduldet wird!! Stellt Euch vor , eine PNOS - Sportgruppe würde solche „Übungen“ durchführen?! Tigris und sämtliche Sondereinheiten würden aufmarschieren🤬🤬

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  • unbequeme Wahrheit sagt:

    Es braucht scheinbar Tote bis die Stadt Zürich gegen diese Klimaterroristen einschreitet. Und diese wird es geben falls irgendein Autofahrer die Nerven verliert und einfach Gas gibt. Diese ständigen Velodemos und nun auch diese geplante Aktion sind nämlich nichts anderes als reine Provokation. Verhaften und Entzug sämtlicher staatlicher Vergünstigungen wäre das Richtige. Der große Teil dieser Nichtsnutze lebt eh auf Kosten anderer.

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  • Josef Hofstetter sagt:

    Die Extinction Rebellion ist eine ausländische Organisation und wird finanziert von Personen, welche sich durch restriktive Massnahmen Millionen erhoffen. Diese Organisation wird unterstützt in der Schweiz leider auch durch Lehrpersonen, welche die Ihnen anvertrauten Kinder beeinflussen, natürlich vor allem durch Parteien wie GLP, SP, Grüne und es finden sich auch Unterstützer bei FDP und Mitte Partei. Warum werden vom Ausland gesteuerte Organisationen toleriert. W8illommensgruss von Sommaruga?

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  • Peter Rossa sagt:

    Zürich, Neu-Berlin ?! dieselbe infantile Kleinkinder-Regierung mit Sozi-POS ("Ferndiagnose")

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  • Kulti sagt:

    Was heißt hier Klimakatastrophe? Ich sehe nirgendwo eine Klimakatastrophe, ich sehe einfach, wie die Natur sich verändert, gerade jetzt im Herbst und schon bald im Winter. Ein paar solche Schnösel werden nichts erreichen, die Natur ist alleweil stärker.
    Die größere Katastrophe ist, was diese kleinen Schnösel gesteuerten Anrichten.

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  • oazu sagt:

    Diesem links-grün extremen, im Dunstkreis von Open Society von Soro's agierenden Aktivsten-Trupp geht es allein um's politische Klima, der gewalttätige revolutionäre Umsturz durch Lahmlegung der Gesellschaft ist ihr wahres Ziel.

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  • Edmo sagt:

    Extinction Rebellion ist Teil der globalen NGO-Mafia. Denen geht es nicht um das Klima, sondern um die globale antikapitalistische Diktatur. Das Klima dient nur als Vorwand und hilft, die klimapanische Jugend vor den eigenen Karren zu spannen. Zürich lahmzulegen ist also logisch und zielgerichtet. Die Wirtschaft gilt es zu vernichten. Dass der Tages-Anzeiger als linkes Schmierenblatt den Aktivisten huldigt, ist ebenfalls logisch. Nur bei Ungeimpften schliessen die Jorunis sofort auf Terrorismus.

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  • Realo100 sagt:

    Jetzt reicht’s endgültig! Ich bin gespannt wie die kotzrotgrüne Stadtregierung dieser angesagten Provokation begegnet

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    • Theo sagt:

      Vermutlich gar nicht. So kann die Stadt grad austesten wie sich das Autofreie, dass sie ja anstreben, anfühlt. Wenn dann aber die vegane Bäckerei ums Eck, keine Urdinkel-Körnchen mehr geliefert bekommt, merken vielleicht auch die grünen Velofahrenden Körnlipicker, dass das Lastenvelo am Rosengarten untauglich ist.

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