31. März 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Die Politik der Grünen: Zuerst alle arbeitslos machen – und dann einen Raubzug auf die Staatskasse als Rettungsanker anbieten

Der Präsident der Grünen, Balthasar Glättli, ein unverbesserlicher Fantast und Gesundbeter, plant den grossen Coup auf die Staatsfinanzen. Er hat am Dienstag mit den Nationalrätinnen Franziska Ryser und Sophie Michaud Gigon ein Impulsprogramm für die Wiederbelebung der Wirtschaft nach Corona vorgestellt.

Schützen – stützen – in die Zukunft investieren, unter diesem Titel wollen die Grünen beim Bund 11 Milliarden Franken abholen. Interessant ist, dass sie unterschwellig auch vorgeben, der Gastro-Branche zu helfen. Einleitend ihrer Pressemitteilung schreiben sie nämlich, dass allein hier im vergangenen Jahr gegen 33.000 Arbeitsplätze abgebaut worden sind.

Muss man speziell erwähnen, dass die Grünen aber hauptsächlich mehr Gelder für den Klimaschutz im Kopf haben. Zum Beispiel die Verdoppelung der Fördergelder für erneuerbare Energien. Die arbeitslosen Service-Angestellten dienen den Grünen nur als Vorwand für ihr Staatsausbau-Programm.

Aber selbst wenn es anders wäre: Beizer und ihre Angestellten wollen arbeiten nicht mit unrealistischen Wolkenschiebereien auf eine bessere Zukunft vertröstet werden. Genau das haben Glättlis Grüne jedoch verhindert.

Sie haben sich mit SP und Mitte-Partei und Teilen der FDP gegen eine schnelle Öffnung der Restaurants gewehrt. Und jetzt lamentieren sie über hohe Arbeitslosenzahlen und tarnen ein 11 Milliarden Raubzug auf die Staatskasse als probates Mittel  gegen die Arbeitslosigkeit.

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13 Kommentare zu “Die Politik der Grünen: Zuerst alle arbeitslos machen – und dann einen Raubzug auf die Staatskasse als Rettungsanker anbieten”

  • Buecherwurm sagt:

    Die Frage auf die die Schweizer kaum selber Einfluss haben ist, ist Corona eine Zäsur wie das Ende der Belle Époque oder etwas Vorübergehendes ?

    Hotelbauten der Belle Époque, die damals dicht gemacht wurden, kann man heute noch in der Schweiz sehen, sie wurden nie wieder aufgesperrt.

    Werden die Asiaten Luzern wieder stürmen oder nicht? Werden die Reichen und die Schönen im Winter wieder nach St. Moritz kommen?

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  • Buecherwurm sagt:

    Mir fällt da wieder die Frage an Radio Eriwan ein:

    "Kann man den Dialektischen Materialismus auch in der Schweiz zur Staatsdoktrin machen ?"

    Antwort von Radio Eriwan:

    "Im Prinzip ja, aber es wäre gerade schade darum!"

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  • THINK sagt:

    @Rolf Bolliger

    Das tröstliche am GRÜNEN ist, dass es innert Jahresfrist zu Kompost verrottet.
    Der Stimm- und Wahlbürger entscheidet, ob die Komposthaufen weiter anwachsen und die Luft verpesten sollen.

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    • Melanie sagt:

      Die grosse Mehrheit wird selbstverständlich wieder grün wählen. Das ist alles andere als tröstlich. Erst wenn es eine Mehrheit ist, die am ökonomischen und persönlichen Abgrund steht, wird sich das ändern. Also noch SEHR lange nicht.

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  • Elba sagt:

    Als ob ein Brandstifter, noch mit dem Benzinkanister und dem Zündhölzli in der Hand, empört nach dem Verbleib der Feuerwehr schreien würde.

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  • Fede sagt:

    Solange andere für solche astronomische Auslagen zahlen, ist wohl jedes Argument recht für den „grünen“ Balthasar!

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  • Peter Rossa sagt:

    Diese künstlich hochgefahrene und weiterhin hochgehaltene „Krise“ und der politisch-publizistisch herbeigeführte Ausnahmezustand dient Berset und seinen linken Kampfgenossen vollständig und ausschliesslich dazu, Volk und Wirtschaft in politische Abhängigkeit und Knechtschaft zu führen und darin langfristig zu behalten. Dazu dienen auch die Hilfskredite: 1.wenn Ihr nicht brav seid, so nehmen wir Euch die Hilfs-Gelder wieder weg und 2.dazu missbraucht, „endlich gerechte“ Steuern zu rechtfertigen.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Als nach den letzten eidg. Wahlen am späten Abend klar wurde, dass das Parlament einen gehörigen Zuwachs des links/grünen-Lagers verzeichnet, lief es wohl manchen strammen und verantwortungsvollen Bürger(innen) im Land "kalt den Rücken hinunter"! Die Corona-Krise (und deren Bewältigung!) ebnet nun offensichtlich den Grün/Rot/Extremisten täglich noch schneller und vermehrt neue Ideen, um den Staat umzubauen! Da haben auch falsche Versprechen und Lügen viel Platz, um dem Ziel näher zu kommen!

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  • T sagt:

    Gerade die Grünen sind die schlimmsten Roten! Der Verlogenheit der Grünen ist nicht beizukommen. Sie die unseren Wohlstand und Lebensstil zerstören, mit Zwang und diktatorischen Mitteln jede Freiheit und Selbstbestimmung der Menschen abwürgen und eine marxistische Diktatur installieren wollen, diese grün lackierten Roten spielen sich Retter auf. Vorsicht wenn solche Leute vors Mikrofon treten, es ist der Teufel getarnt als Jungfrau.

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  • Edmo sagt:

    Ob rot oder grün spielt keine Rolle. Diese Leute wollen die Gesellschaft transformieren. Erst muss alles zerstört werden, danach kommt ein 'Wiederaufbau'. Das Zerstören beherrschen diese Gutmenschen erstklassig. Doch der Wiederaufbau wird unmenschlich. Schliesslich soll ja das Klima gerettet werden. Das Wohl der Menschen ist im Plan nicht vorgesehen. Ausser natürlich das Wohl der roten und grünen Führerfiguren. Die wissen genau, wie man Staatsgelder in die eigenen Taschen fliessen lässt.

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