27. August 2021
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Marcel Odermatt

Die linke Berner Stadtregierung erhöht die Park-Gebühren massiv. Ihren Wählern dürfte das egal sein. Sie können sich den Aufschlag leisten

Automobilisten, die ihren Personenwagen in Bern parkieren, sollen mehr bezahlen. Die Regierung der Bundesstadt gab bekannt, dass eine Stunde neu 3 Franken statt wie bisher 2.20 Franken kostet. Auch der Preis der Anwohner-Parkkarte wird von 264 auf 492 Franken pro Jahr steigen. Etwas verschont werden Lenker von Elektrofahrzeugen: Sie stellen ihr Transportmittel künftig für 384 Franken ab.

Die Absicht der links-grün dominierten Exekutive ist klar. Der unbeliebte Individualverkehr muss bekämpft und deshalb verteuert werden. Eine Mehrheit der Berner Bevölkerung will das so. Das ist demokratisch legitim. Was aber stört, ist, wie unsozial dieser Schritt ist. Menschen mit kleinen Einkommen sind von dieser Massnahme stark betroffen. Die Reichen dagegen werden kaum davon abgehalten, weiter ihr Auto zu verwenden, wenn sie in die Aarestadt reisen.

Der Berner Regierung ist das egal. Ihre Wähler gehören zu den Besserverdienenden. Viele von ihnen sind mit guten Löhnen beim Staat angestellt. Sie können sich diesen Preisaufschlag locker leisten. Linke Politik im Jahre 2021.

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9 Kommentare zu “Die linke Berner Stadtregierung erhöht die Park-Gebühren massiv. Ihren Wählern dürfte das egal sein. Sie können sich den Aufschlag leisten”

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