19. Februar 2021
Alles lesen
Urs Gehriger

Die Salon-Republikaner in den USA häuten sich. Dabei wird an der Basis immer klarer: An Donald Trump führt kein Weg vorbei

Juristisch habe man ihn freigesprochen. Dennoch trage Donald Trump die «moralische Schuld» am Sturm auf das Kapitol. Sagte Mitch McConnell, Anführer der Republikaner im Senat. Und goss Pech und Schwefel über seinen ehemaligen Präsidenten.

Das Partei-Establishment versucht sich zu häuten. Trump war nie einer von ihnen. Höchste Zeit jetzt, ihn aus dem Parteizelt auszustossen!

Offenbar haben die Salon-Republikaner den Kontakt zu ihrer Basis verloren. Jüngste Umfragen zeigen: 75 Prozent der Republikanischen Wähler wollen, dass Trump in der Partei weiterhin eine wichtige Rolle spielt.

Das republikanische Establishment zittert. Wenn Trump nicht aus dem Rampenlicht verschwinde, werde man die nächsten Wahlen verlieren.

Die Wähler sehen das anders. Würden die Republikaner heute ihren Kandidaten küren, wäre Trump mit 54 Prozent der haushohe Gewinner. Weit abgeschlagen hinter ihm landen Ex-Vize Mike Pence, Nicky Haley und Mitt Romney.

Zweimal angeklagt, von den Demokraten vorgeführt und von den sozialen Medien zum Schweigen gebracht – trotzdem will das Partei-Publikum nicht von ihm lassen. An Trump führt weiterhin kein Weg vorbei.

9 Kommentare zu “Die Salon-Republikaner in den USA häuten sich. Dabei wird an der Basis immer klarer: An Donald Trump führt kein Weg vorbei”

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.